Thomas Huber als Kreisvorsitzender bestätigt

  • Freitag, 03 September 2021 11:00
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Erste Gratulantin: Die stellvertretende Parteivorsitzende Prof. Dr. Angelika Niebler Erste Gratulantin: Die stellvertretende Parteivorsitzende Prof. Dr. Angelika Niebler Büro Thomas Huber


CSU-Kreisverband wird jünger und weiblicher

Der CSU-Kreisverband Ebersberg hat seine neue Führungsmannschaft gewählt. Mit 95,2 Prozent wurde der seit 2015 amtierende CSU-Kreisvorsitzende und Landtagsabgeordnete Thomas Huber aus Grafing eindrucksvoll im Amt bestätigt. Die 126 Delegierten bestätigten im Sportstadion Vaterstetten auch Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Lenz (Frauenneuharting), Landrat Robert Niedergesäß (Vaterstetten) und Franziska Hilger (Assling) als Stellvertreter. Neu im engeren Vorstandsteam sind nun Bürgermeisterin Kathrin Alte (Anzing) und Alexander Gressierer (Ebersberg) ebenfalls als Stellvertreter von Thomas Huber. Als Schriftführerin wurde Elfriede Gindert aus Markt Schwaben gewählt und die neue Funktion der Digitalbeauftragten im engeren Kreisvorstand bekleidet Natalie Stepanek aus Poing. Damit setzt sich der CSU-Kreisvorstand erstmalig mit einem Frauenanteil von 44 % zusammen. Für eine stärkere Beteiligung von Frauen warb Huber vorher in seiner Rede und sagte: „Ich bin davon überzeugt, dass wir das Geschlecht, das ca. 50% der Einwohner unseres Landes zählt, noch stärker fördern müssen“ und ergänzte: „Frauen sind für die Zukunftsfähigkeit einer modernen Volkspartei unverzichtbar“.

 
Trotz Corona, das die Politik auf allen Ebenen beschäftigte und auch die Arbeit der Partei auf Orts- und Kreisebene stark einschränkte, verwies Kreischef Huber in seinem Rechenschaftsbericht auf die erzielten Erfolge. Bei der Kommunalwahl 2020 sei Landrat Niedergesäß im ersten Wahlgang mit 60 Prozent der Stimmen wiedergewählt worden. 24 Kreisräte gehörten aktuell der CSU an und die Anzahl der CSU-Bürgermeister im Landkreis sei gestiegen, so der CSU-Kreisvorsitzende. Die CSU stelle jetzt 13 der 21 Rathauschefs. Auch die Durchführung des ersten landkreisweiten Bürgerentscheids verteidigte Huber als Möglichkeit, die Bürger stärker in politische Entscheidungsprozesse einzubinden und eine Akzeptanz für das Ergebnis zu erzielen. Huber verwies beispielhaft auf zahlreiche Initiativen der CSU, wie der Anschaffung eines mobilen Bühnentrailers zur Durchführung eines Open-Air-Sommers, der Einführung einer Großraumzulage für die Klinikmitarbeiter und die Pflegestützpunkte, die es nun dezentral im Landkreis gibt.   „Wir können mit Fug und Recht behaupten, dass wir der inhaltliche Motor und Treiber von Innovationen sind, auch beim Klimaschutz“, so Huber und erinnerte, dass es mit Gottlieb Fauth ein CSU-Landrat war, der das Ziel eines ‚Klimaneutralen Landkreises bis 2030‘ ausgerufen habe und rief den applaudierenden Delegierten zu: „Klimaschutz ist ein urkonservatives Anliegen, keine grüne Erfindung“.

 
Im Positiven beschleunigte die Pandemie auch Trends wie die Digitalisierung oder die technologische Entwicklung der Mobilitätswende, betonte Huber. Jetzt gelte es den Wandel, der in der Corona-Zeit verstärkt wurde, auch nach der Bundestagswahl zu etablieren, wie etwa die Beibehaltung der 7% Mehrwertsteuer in der Gastronomie und forderte eine dynamische Pendlerpauschale um Mehrbelastungen infolge der CO²-Bepreisung auszugleichen, die Vollendung der Mütterrente und die Senkung der Mehrwertsteuer für regionale Lebensmittel, auch um die heimische Landwirtschaft zu stärken.

 
Auch Bundestagsabgeordneter Dr. Andreas Lenz verwies bei all den Herausforderungen auf das Positive. Viele Leben konnten durch die schnelle Bereitstellung der Impfstoffe gerettet werden. Mehr als 500 Millionen Impfdosen seien in Deutschland produziert worden. Mit den Corona-Hilfen und der staatlichen Unterstützung für die Betriebe konnte in vielen Branchen Schlimmeres verhindert werden. „Wir haben viel geschafft“, so der Bundestagsabgeordnete. Lenz ging auch auf die Richtungsentscheidung der Wähler bei der anstehenden Bundestagswahl an. „Wer die CSU wählt, wählt ein starkes Bayern in Berlin“, betonte er. Lenz bat in den kommenden 23 Tagen bis zur Wahl um volle Unterstützung der Delegierten. 
 

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