Landkreis profitiert von neuem Personalkonzept der Bayer. Polizei

  • Dienstag, 09 Juni 2020 13:17
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Landkreis profitiert von neuem Personalkonzept der Bayer. Polizei © Bayerische Polizei

Um die Bayerische Polizei zukunftsorientiert mit Personal auszustatten, hat das Innenministerium ein Konzept zur Neuverteilung aller ab 2023 zur Verfügung stehenden Stellen entwickelt, welches Innenminister Joachim Herrmann nun vorgestellt hat. Der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber hatte dazu in der Vergangenheit immer wieder Gespräche mit den beiden Dienststellenleitern der Polizeiinspektionen Ebersberg und Poing geführt und sogar den Innenminister zum gemeinsamen Gespräch mit allen Beteiligten in die PI Ebersberg eingeladen, um vor Ort anschaulich auf die Notwendigkeit einer bedarfsorientierten Personalausstattung hinzuweisen. Zudem hat der Grafinger Abgeordnete das Thema schon fast „gebetsmühlenartig“ bei den traditionellen ‚Blaulichtempfängen’ des CSU-Kreisverbandes immer wieder in Anwesenheit des Ministers angesprochen und letztendlich selbst Vorschläge für ein Konzept im Landtag eingebracht und dort mit seinen KollegInnen auf eine Verbesserung der Situation gedrängt. Nun liegt das Konzept vor.

Wie Landtagsabgeordneter Thomas Huber nun mitteilt, wird durch das neue Konzept insbesondere auch der vom Bevölkerungswachstum stark betroffene Landkreis Ebersberg profitieren; das bestätigen auch die beiden Inspektionsleiter aus Ebersberg (Ulrich Milius) und Poing (Helmut Hintereder). Mit einem Zuwachs von 760 Stellen bis zum Jahr 2025 erfährt das für Ebersberg zuständige Polizeipräsidium Oberbayern-Nord von allen bayerischen Polizeipräsidien den höchsten Zuwachs seit 2010. „Unsere beiden Polizeiinspektionen in Ebersberg und Poing benötigen seit Jahren eine wirksame personelle Aufstockung, um der steigenden Arbeitsbelastung aufgrund zunehmender Aufgaben in unserem schnell wachsenden Landkreis Herr zu werden“, so Huber. Er zeigt sich erleichtert, dass es nun endlich zu einer Veränderung der bislang sehr „statischen“ Verteilungssystematik kommt und erklärt: „Dank des neuen Verteilungskonzepts von Innenminister Herrmann können nun die Gegebenheiten bei uns vor Ort besser berücksichtigt werden. Daher hoffe ich sehr, dass der sich abzeichnende Personal-Engpass und die dadurch entstehende Belastung der für die Sicherheit unserer Bevölkerung im Einsatz tätigen Polizeibeamtinnen und -Beamten schon bald der Vergangenheit angehört“.
 
Die Neuverteilung von 30.191 Stellen, von denen zwischen 2010 und 2025 insgesamt 5.725 Stellen neu geschaffen wurden bzw. werden, erfolgt zukünftig nach den drei Faktoren Arbeitsbelastung, Bevölkerung und Fläche. Diese Faktoren berücksichtigen die unterschiedlichen geographischen, demographischen, Einsatztaktischen und fachspezifischen Anforderungen besser als heute. Der Faktor Arbeitsbelastung ergibt sich dabei aus der urbanen Konzentration, der polizeilichen Kriminalitätsstatistik sowie aus der Verkehrsunfallstatistik.
 
Das letzte Wort bei der regelmäßigen Zuteilung der Polizeikräfte hat dann das Polizeipräsidium Oberbayern-Nord. Es kann eigenverantwortlich entscheiden, wie die neuen Stellen auf die zehn Landkreise Pfaffenhofen an der Ilm, Neuburg-Schrobenhausen, Eichstätt, Ebersberg, Erding, Freising, Dachau, Fürstenfeldbruck, Landsberg, Starnberg und der kreisfreien Stadt Ingolstadt verteilt werden.

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