Im Porträt der Bayerischen Staatszeitung: Huber - Der Macher

  • Dienstag, 04 Februar 2020 11:32
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Im Porträt der Bayerischen Staatszeitung: Huber - Der Macher (c) Thomas Huber MdL

Im Porträt: Thomas Huber, Vizevorsitzender des Sozialausschusses

Der Eber ist nicht nur das Wappentier von Ebersberg, dem Landkreis, aus dem Thomas Huber stammt. Er ist auch das Wappentier des Grafinger CSU-Landtagsabgeordneten selbst. Am Revers trägt der 47-Jährige gerne einen eigens für ihn kreierten Holzanstecker mit Bayernraute und dem Borstentier. „Mit den Eigenschaften einer Wuidsau kann ich mich gut identifizieren“, sagt Huber und lacht. Der Eber sei ein familienorientiertes Tier und durchsetzungsstark. Aber auch nachtragend. „Und wenn man ihn reizt, kann er gefährlich werden.“

Will man Huber reizen, muss man nur diesen Satz sagen: „Das geht nicht.“ Wenn Leute statt nach Lösungen nach Argumenten suchen, warum etwas nicht geht, nervt ihn das gewaltig. Und dann kann er auch renitent werden. Passiert ist das zum Beispiel bei der Diskussion um eine Amnestieregelung für Flüchtlinge, die gut integriert sind, Deutsch sprechen, arbeiten und ein Dach überm Kopf haben. Huber hat sich schon früh dafür ausgesprochen, ihnen ein Bleiberecht für die Dauer ihrer Tätigkeit zu gewähren. Und dabei gegen erbitterte Widerstände in seiner eigenen Partei gekämpft. Manche CSU-Kollegen bezeichneten ihn als Traumtänzer.

Huber, redegewandt und energiegeladen, sitzt seit 2013 im Landtag, war integrationspolitischer Sprecher der CSU-Fraktion und Vizechef der Enquete-Kommission Integration. Seit 2018 ist er sozialpolitischer Sprecher und Vizechef des Sozialausschusses im Landtag. Eigentlich sei er ja ein Zahlenmensch, sagt Huber, „ein Fan von betriebswirtschaftlichen Berechnungsmethoden“. Als er sich als Bezirksrat aber mit Themen wie Pflege, psychischen Krankheiten und Behinderung befasste, war er schwer beeindruckt, mit welcher Selbstverständlichkeit Menschen trotz einer Beeinträchtigung ihr Leben meistern. Huber dachte sich, für diese Menschen müsse man mehr tun – und fand seinen politischen Schwerpunkt. Sein großes Vorbild: der ehemalige Landtagspräsident Alois Glück. Ein Zitat von ihm hat sich Huber sogar zum Lebensmotto gemacht: „Die Ökonomie darf niemals im Gegensatz zur Menschlichkeit stehen.“ Danach versuche er zu handeln.

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