Vor Ort: Ausschuss ÖD des Bayr. Landtags besucht JVA Regensburg

  • Donnerstag, 27 März 2014 12:35
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Der Ausschuss für Fragen des öffentlichen Dienstes besucht die JVA Regensburg Der Ausschuss für Fragen des öffentlichen Dienstes besucht die JVA Regensburg Ausschuss ÖD

In seiner 10. Sitzung am 25. März 2014 besuchte der Ausschuss für Fragen des öffentlichen Dienstes des Bayerischen Landtags bei einem Informationsbesuch die Justizvollzugsanstalt Regensburg (JVA). Auf dem Programm des Außentermins standen dabei unter anderem ein ausgedehnter Besichtigungsrundgang der Unterkünfte, der Arbeitsbetriebe, der Höfe und Neubauten sowie ein längeres Gespräch mit Verantwortlichen und dem örtlichen Personalrat.

Thomas Huber, Mitglied des Ausschusses für Fragen des öffentlichen Dienstes berichtet: „Dieser Außentermin ermöglichte mir, einige interessante und vor allem ungewohnten Einblicke in der JVA zu erhalten, unter anderem zu den Arbeitsbedingungen des Personals und den Haftbedingungen der Insassen, eine aktuelle Hochbaumaßnahme in Augenschein zu nehmen und mit den Bediensteten der JVA Regensburg zu sprechen.“

Ein Teil des Rundgangs führte die Abgeordneten auch durch die Baustellen an der JVA. Diese wird in zwei Bauphasen bis voraussichtlich 2022 für 35 Millionen Euro deutlich vergrößert und modernisiert. Aktuell sitzen in Regensburg 191 Sträflinge ein, die allesamt nur Kurzzeit- oder Untersuchungshäftlinge sind.

Ingrid Heckner, die Vorsitzende des Ausschusses, lobte zunächst die Arbeit der Justizvollzugsbeamten, die eine „sehr gute und wichtige Arbeit für die Gesellschaft leisten“. Nach dem Rundgang und den Gesprächen, bei denen von Anstaltsleiter Christian Gessenharter auch die Personalausstattung der JVA angesprochen wurde, bewertete die Vorsitzende den Justizvollzug in Bayern und speziell in Regensburg als „menschlich und gerecht aber auch sehr konsequent“.

Die Abgeordnete zog insgesamt ein sehr positives Fazit des Außentermins. Man habe nicht nur neue Erfahrungen gemacht, sondern sich vor Ort offen mit den Beamtinnen und Beamten austauschen können, wo der Schuh drückt. Auch persönlich habe sie durch den Besuch neue Eindrücke gewonnen. Besonders das „durchaus beklemmende Gefühl“ beim Durchschreiten des schweren Eingangstores der JVA werde ihr in Erinnerung bleiben, so Heckner abschließend.

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