CSU-Landtagsfraktion fordert von Regierung Bericht über Veolia

  • Mittwoch, 29 Januar 2014 13:45
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CSU-Landtagsfraktion fordert von Regierung Bericht über Veolia (c) Anja Walz

Die CSU-Landtagsfraktion hat von der Bayerischen Staatsregierung einen Bericht über den Betrieb, die Bedienung und die Qualität des Regionalverkehrs auf den von Veolia betriebenen Strecken von München nach Salzburg und Kufstein gefordert“, gab der Landtagsabgeordnete Thomas Huber bekannt: „Wir wollen im Interesse der betroffenen Bahnkunden wissen, wie und warum es zu den massiven Beeinträchtigungen nach Aufnahme des Bahnbetriebs durch Veolia kommen konnte.“

Thomas Huber betonte, dass es ihm und seinen Kolleginnen und Kollegen besonders auch um die Frage gehe, welche Kriterien für die Vergabe an die Veolia ausschlaggebend und maß-geblich gewesen seien: „Außerdem fragen wir in dem Antrag auch, welche allgemeinen und speziellen Vorkehrungen es für die Qualitätssicherung im Bahnbetrieb gibt und wie diese voll-zogen werden. Das interessiert sowohl mich als Pendler und jahrzehntelanger Nutzer der Bahn als auch natürlich alle anderen Bahnkunden, die täglich von Grafing-Bahnhof nach München fahren und den ÖPNV nutzen“.

Weil es, so Thomas Huber weiter, bereits Monate vor dem Betriebsstart Hinweise gegeben habe, dass Veolia nicht wie vereinbart den Betrieb aufnehmen könne, will die CSU-Landtagsfraktion auch wissen, was in dieser Zeit von der Bayerischen Eisenbahngesellschaft und vom Auftragnehmer unternommen worden sei, um dies zu vermeiden. Thomas Huber: „Nicht funktionierende Fahrkartenautomaten, fehlende Informationen bei Zugausfällen durch das Zugpersonal und völlig ausfallende Züge ärgern mich einfach und können so nicht hinge-nommen werden“. Deswegen sind die Ursachen und Folgen für die Kunden und die BEG zu erkunden.

„Besonders am Herzen liegt mir die Qualität des Bahnbetriebs“, betonte der Abgeordnete, „denn nach Aussagen zahlreicher Pendler erreichen die von der Veolia angebotenen ‚Flirt’ Garnituren nicht den Standard der bisher von der Deutschen Bahn angebotenen Doppelstockwagen, vor allem beim Platzangebot. Wir wollen deshalb auch wissen, wie diese offensichtliche Qualitätsreduzierung begründet wird. Und dann interessiert uns ebenso wie alle betroffenen Bahnkunden, wann mit einem vertragsgemäßen Angebot auf den Strecken nach Salzburg und Kufstein zu rechnen ist“.

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