Thomas Huber

Thomas Huber

Auf Einladung der CSU-Landtagsfraktion informierten sich die Behindertenbeauftragte des Landkreises Ebersberg Petra Mittelberg sowie der Seniorenbeauftragte der Stadt Ebersberg Thomas John über neue Möglichkeiten der Barrierefreiheit im Bayer. Landtag. Der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber freute sich über den Besuch der beiden, die in gewisser Hinsicht eine Multiplikatorenrolle für die im Landkreis zahlreich engagierten Bürgerinnen und Bürger einnahmen.

In seiner letzten Landtagsrede konnte Thomas Huber zum Thema Barrierefreiheit ausführlich darlegen, dass die Bayerische Staatsregierung dem ehrgeizigen Ziel „Bayern Barrierefrei 2023“ in vielen kleinen Schritten immer näher kommt und bereits einiges von dem erfolgreich umgesetzt hat, was die Opposition im Bayerischen Landtag immer noch fordert. Dazu gehört beispielsweise die zentrale Koordination durch das Bayerische Sozialministerium oder das Setzen von Standards in der Bauplanung. „Wir haben uns ein ehrgeiziges Ziel gesetzt und machen Bayern durch vielfältige Maßnahmen immer barrierefreier. Die wichtigste Barriere, die abgebaut werden muss, ist die in den Köpfen der Menschen“, so Huber und ergänzte, dass noch viel zu tun sei. Nicht nur der Freistaat müsse seiner Verantwortung gerecht werden, sondern auch der Bund und die im öffentlichen Bereich tätigen Unternehmen wie z.B. die Deutsche Bahn sind gefordert und können sich nicht aus der Verantwortung stehlen.

Zusätzlich zu den geplanten Investitionen der Staatsregierung in Höhe von 205 Mio. € im aktuellen Haushalt, hat die CSU-Fraktion Investitionen in den Ausbau von Barrierefreiheit in Höhe von mehr als 12 Millionen Euro auf den Weg gebracht,“ so Huber weiter, der als Vorsitzender der CSU-Arbeitsgruppe Demographie darin auch einen wertvollen Beitrag zur Stärkung des ländlichen Raums sieht: „Barrierefreiheit ist mehr als der Bau von Rampen und Aufzügen, daher bin ich über die Anregungen, die wir bei der Veranstaltung der CSU gehört haben und die unsere bereits umgesetzten Maßnahmen in ihrer Wirksamkeit darüber hinaus eindrucksvoll bestätigen, sehr froh!“

In wie vielen unterschiedlichen Bereichen Barrieren auftreten können, wurde in verschiedenen Kurzvorträgen vorgestellt. Cornelius Preidel vom Lehrstuhl für Computergestützte Modellierung und Simulation der TU München zeigte, inwiefern Architekten Überlegungen zur Barrierefreiheit schon in die digitale Planung von Gebäuden einfließen lassen. Wie sehbehinderte Menschen auf einer Website problemlos surfen können, erklärte Achim Becker von der Stiftung Pfennigparade. Als Beauftragte der Bayerischen Staatsregierung für die Belange von Menschen mit Behinderung, richtete Irmgard Badura einen Appell an Arbeitgeber, sich für barrierefreie Arbeitsplätze einzusetzen. Um Chancen und Herausforderungen der Barrierefreiheit ging es bei der anschließenden Diskussion, durch die Thomas Heymel von der Stiftung Pfennigparade führte. Von induktiven Höranlagen in Gebäuden bis hin zu barrierefreien Internetauftritten – hier wurde deutlich, dass neben Menschen mit Handicaps unterschiedlicher Ausprägung ebenso Eltern mit Kindern oder ältere Menschen in ihrem Alltag betroffen sein können.

Der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber teilt mit, dass der Stiftungsrat der Bayerischen Landesstiftung bei seiner heutigen Sitzung einen Zuschuss in Höhe von 50.000 Euro für den Umbau einer ehemaligen Lehrküche zu einem Klosterladen mit neuem angeschlossenem Klostercafe in der Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in Schloss Zinneberg in Glonn freigegeben hat.

Damit kann endlich der Kosterladen so erweitert werden, dass noch mehr Schülerinnen und Schüler in der Zinneberger Praktikumsstätte ausgebildet werden können. Denn sowohl der Klosterladen mit der klostereigenen Bäckerei, als auch das neue Klostercafe dienen dem Ausbildungs- und Berufsförderbereich der Kinder- und Jugendhilfe der Schwestern vom Guten Hirten. Die Erweiterung um ein Klostercafe wurde erforderlich, da in Zinneberg auch im Gastgewerbe ausbildet wird.

Das Gremium folgte mit seiner Entscheidung einer Empfehlung des Bayerischen Sozialministeriums, das dem Projekt die Notwendigkeit und Dringlichkeit bestätigte. MdL Huber begrüßte die Entscheidung der Landesstiftung: „Die Kinder- und Jugendhilfeeinrichtung in Zinneberg leistet hervorragende Arbeit, das „Handeln aus Verantwortung“ ist ein wichtiger Auftrag der Schwestern in Zinneberg. Es freut mich deshalb sehr, dass die Landesstiftung 10,2 % der zuwendungsfähigen Kosten fördert.“ Ferner beteiligen sich auch das Deutsche Hilfswerk, das Bistum München und Stiftungen an der Finanzierung der Maßnahme. Zudem werden Eigenmittel beigesteuert.

Im Rahmen der Aktion „Rollentausch 2015“ hat der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete im Bayer. Landtag, Thomas Huber dieses Jahr den ambulanten Pflegedienst des Caritas-Zentrums Grafing besucht. Er nimmt seit vielen Jahren an der Aktion teil um einen Einblick in den Alltag sozialer Berufe zu erhalten.

Die stellvertretende Kreisgeschäftsführerin Gabriele Althammer-Radan und die Leiterin des Pflegedienstes Ingrid Veigl haben Thomas Huber am Donnerstag Morgen um 7.00 Uhr im Caritas-Zentrum in Grafing begrüßt. Nach einer kurzen Vorstellungsrunde und Besichtigung des Pflegedienstes machte sich der Landtagsabgeordnete und CSU-Kreisvorsitzende mit Heidi Safranek, seit 1999 Pflegfachkraft im Caritas-Zentrum auf eine gemeinsame Pflegetour. Bei den gemeinsamen Pflegebesuchen bei den Patientinnen und Patienten konnte sich Thomas Huber ein Bild der vielfältigen Tätigkeiten in der ambulanten Pflege machen und sich mit Heidi Safranek bei den Fahrten zwischen den Pflegeeinsätzen intensiv austauschen.  

„Die Aktion Rollentausch ist eine tolle Gelegenheit, die Herausforderungen im Pflegebereich kennenzulernen. Durch meine Teilnahme möchte ich aber auch für soziale Arbeit in der Bevölkerung werben und bei meinen Kollegen und bei Behörden Verständnis für die Belange der betreuten Menschen und der Einrichtungen schaffen“, erklärte Huber, der auch Mitglied im Sozialausschuss des Bayerischen Landtags ist. Beeindruckt haben den CSU-Politiker die enormen physischen und psychischen Belastungen der Pflegekräfte durch die ständig wechselnden Arbeitsbedingungen. „Ich ziehe wirklich den Hut vor allen Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, die trotz dieser Belastungen stets auf die individuellen Anforderungen eingehen und den Patientinnen und Patienten immer freundlich begegnen“, so Huber.  
„Im Mittelpunkt unserer Pflege steht der Mensch. Vorrangiges Ziel unserer Arbeit ist die Erhaltung und Förderung individueller Fähigkeiten für soviel Unabhängigkeit und Selbstständigkeit wie möglich“, sagt Ingrid Veigl.

Im Ambulanten Pflegedienst des Caritas-Zentrums Ebersberg werden derzeit ca. 200 Patientinnen und Patienten im Landkreis Ebersberg betreut. Der Pflegdienst unterhält in Grafing und in Markt Schwaben Stützpunkte, sodass sowohl der Nord- wie auch der Südlandkreis gut versorgt werden können. Die Angebote des Pflegedienstes beinhalten neben der Grundpflege und der medizinische Behandlungspflege auch hauswirtschaftliche Leistungen, Alltagsbegleitung und auch Beratungen am Krankenbett. Eine enge Zusammenarbeit gibt es mit dem Palliativ- und Hospizverein SAPV.





„Der Terror in Paris ist ein Anschlag auf uns alle. Wir trauern mit Frankreich“, sagte CSU-Bezirksvorsitzende und Staatsministerin Ilse Aigner in einem Gespräch anlässlich der Klausurtagung der CSU Oberbayern in Berchtesgaden. Gemeinsam mit den Europaabgeordneten Dr. Angelika Niebler und Manfred Weber sowie der CSU-Kreisvorsitzenden und Landtagsabgeordneten Michaela Kaniber stellte sie die Ergebnisse der Tagung vor. „Es war ein Terrorangriff auf Paris und es war ein Angriff auf die Freiheit und die Demokratie. Hier muss ganz Europa zusammen stehen“, betonte die CSU-Bezirksvorsitzende.

Die CSU Oberbayern hat sich bei seiner Klausurtagung am vergangenen Wochenende in Berchtesgaden intensiv mit der Flüchtlingskrise auseinander gesetzt, u.a. auch in Bezug auf die Integration von jungen schutzbedürftigen Flüchtlingen in den Arbeitsmarkt.  Die Bezirksvorsitzende und Wirtschaftsministerin Ilse Aigner dankte Thomas Huber für seine Initiative im Landtag, das Thema auch im Rahmen eines eigenen Fachkongresses der CSU-Landtagsfraktion zu behandeln, das „Erfolgsmodell der dualen Ausbildung“ war sogar Thema der Aktuellen Stunde in der letzten Plenarwoche. Der Bezirksvorstand diskutierte mit dem Handwerkspräsidenten Georg Schlagbauer über die aktuellen Herausforderungen des Handwerks und verabschiedeten ein Positionspapier mit dem Titel „Bayerisches Handwerk - fit für die Zukunft“.  

Bayerisches Handwerk ist fit für die Zukunft

Das Handwerk ist elementarer Bestandteil einer gesunden und leistungsfähigen Wirtschaft in Bayern. Der Freistaat setzt seit jeher mit Erfolg auf eine mittelständische Wirtschaftsstruktur und damit auf ein starkes Handwerk. Mit einem Anteil von 13 Prozent an allen Erwerbstätigen in Bayern trägt das Handwerk weit überdurchschnittlich zur Beschäftigung bei. Das Handwerk bildet rund ein Drittel aller Auszubildenden in Bayern aus. Mit seinem breiten Spektrum an unterschiedlichen Berufen bietet es gute Chancen und Entwicklungsperspektiven sowie sichere Beschäftigung für Berufseinsteiger aller Schularten und für Jugendliche mit den unterschiedlichsten Neigungen und Fertigkeiten.

Unser Ziel ist die Gewinnung von Auszubildenden und die Integration von Flüchtlingen durch Erwerbsbeteiligung. Gleichzeitig unterstützen wir die Förderung von Projekten der Handwerkskammern zur Kompetenzfeststellung, Berufsorientierung und assistierten Ausbildung. Aus unserer Sicht sind weitere Investitionen in die Bildungsstätten und zur Vermittlung interkultureller Kompetenz nötig. Wir begrüßen den Pakt „Integration durch Ausbildung und Arbeit“, den die bayerische Staatsregierung gemeinsam mit der Wirtschaft auf die Beine gestellt hat. Denn der Schlüssel zur Integration liegt im Zugang zu Arbeit und Ausbildung. 20.000 Flüchtlinge sollen bis 2016 einen Praktikums,- Ausbildungs-, oder Arbeitsplatz angeboten bekommen. Bis Ende 2019 sollen 60.000 Flüchtlinge in Lohn und Brot gebracht sein. Wirtschaft und Handwerk in Bayern handeln vorbildlich bei der Integration von Ausländern in Ausbildung und Arbeit. Mehr als jeder zehnte Beschäftigte in Bayern ist Ausländer. An diese Tradition wollen wir anknüpfen.

Kurzfristig ist der Eintritt in Arbeit und Ausbildung aufgrund mangelnder Sprachkenntnisse und fehlender adäquater schulischer und beruflicher Qualifikationen nur für einen geringen Teil der Flüchtlinge möglich. Deswegen halten wir das System der dualen Berufsausbildung mit seiner Integrationskraft als die beste Möglichkeit einer gelingenden Integration. Denn einerseits lernen die Azubis in der Berufsschule, in der sie Kontakte zu den Mitschülern haben, schnell die deutsche Sprache. Andererseits können sie durch die Arbeit in den Betrieben rasch Erfahrungen mit der beruflichen und gesellschaftlichen Wirklichkeit in Deutschland sammeln. Ausbildungsfähige jugendliche Flüchtlinge können mittelfristig einen wichtigen Beitrag zur Fachkräftesicherung im Handwerk leisten.

Der Weg über eine qualifizierte Ausbildung muss deshalb Vorrang haben. Als wichtige Voraussetzung für eine erfolgreiche Ausbildung wollen wir den Belangen dieser Jugendlichen im bayerischen Schulsystem noch stärker Rechnung tragen. Handwerksbetriebe, die diesen Jugendlichen die Integration in den Ausbildungsmarkt ermöglichen, wollen wir bedarfsgerecht unterstützen.

Das gesamte Papier "Bayerisches Handwerk ist fit für die Zukunft" mit allen Kernpunkten finden Sie hier.




Die CSU-Landtagsfraktion will Hebammen bei den exorbitant gestiegenen Haftpflichtprämien unterstützen. Nach einem Gespräch mit bayerischen Hebammen im Landtag forderten die Gesundheitspolitiker der CSU bessere Refinanzierungsmöglichkeiten für diesen Berufsstand. „Wir haben vollstes Vertrauen in die Fähigkeiten unserer Hebammen“, schloss sich der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber an: „Dieses Vertrauen der Politik muss sich durch eine Unterstützung angesichts der gewaltig gestiegenen Kosten für diesen Berufsstand nun auch zeigen. Der kürzlich erfolgte Schiedsspruch in Berlin ist ein erster Lösungsansatz für die Verhandlungen zwischen dem Deutschen Hebammenverband und dem GKV-Spitzenverband, doch dieser geht noch nicht weit genug.“

Thomas Huber fordert noch bessere Unterstützung für Hebammen

Die Situation ist komplex: Als Ersatz für die Belastung durch die hohen Haftpflichtprämien bekommen Hebammen derzeit bereits eine höhere Vergütung pro Geburt. Diese soll nach dem Schiedsspruch wegfallen und durch eine Unterstützungszahlung der Krankenkassen ersetzt werden. Dieser sogenannte Sicherstellungszuschlag gleicht die Belastung durch die gestiegenen Haftpflichtprämien jedoch nicht voll aus. Daher fordern die Hebammen zusätzlich eine höhere Vergütung pro Geburt. Diese sollte dann variabel sein, zunächst mit dem Sicherstellungszuschlag als Sockelbetrag verrechnet werden und anschließend etwaige vorhandene Lücken in der Kostendeckung ausgleichen.

„Wir befürworten dieses von den Hebammen vorgeschlagene Modell“, erklärt Thomas Huber, der sich damit auch den Forderungen des Arbeitskreises für Gesundheit und Pflege der CSU-Landtagsfraktion an die Bundesregierung nach einer weitreichenderen Lösung anschließt. "Wir brauchen eine für die Hebammen zufriedenstellende Lösung, damit die Hebammenversorgung vor allem im ländlichen Raum auch künftig sichergestellt bleibt," so Thomas Huber, der auch Demografiepolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag ist. Huber hält damit sein Wort, das er den Hebammen aus dem Landkreis Ebersberg bereits im Januar 2014 gegeben hatte. Als ihm damals von der Grafinger Hebamme Agnes Lang eine Liste mit 1.726 Unterschriften überreicht worden ist, versicherte ihr der Stimmkreisabgeordnete, das er sich für den Erhalt der freien Hebammen stark machen werde.

In der CSU herrscht außerdem wenig Verständnis für eine Einschränkung der Entscheidungsfreiheit, beziehungsweise Bevormundung von schwangeren Frauen, die ebenfalls im Gespräch mit den Hebammen thematisiert wurde. „Nur weil beispielsweise ein Entbindungstermin um drei Tage überschritten ist, ist dies noch lange kein Grund, einen Pflichtbesuch beim Arzt vorzuschreiben, wenn man sich für die Hausgeburt entschieden hat. Für mich klingt diese Festlegung nach reiner Willkür. Abweichungen vom Geburtstermin um plus/minus 14 Tage seien ganz normal – mit dem Schiedsspruch in der bekannt gewordenen Form werde aber eine Überschreitung von drei Tagen praktisch als Krankheit eingestuft. Die Bundesregierung muss diesen Missstand beseitigen und den freien Hebammen endlich die nötige Anerkennung zukommen lassen", forderte Huber.




Auf Einladung des CSU-Landtagsabgeordneten Thomas Huber besuchte eine Abordnung der Feuerwehren aus dem Landkreis Ebersberg unter der Leitung von Kreisbrandrat Andreas Heiß den Bayerischen Landtag. Die Floriansjünger diskutierten mit ihrem Ebersberger Stimmkreisabgeordneten unter anderem über die aktuelle Asylpolitik.

„Ich weiß um den hohen Stellenwert der Feuerwehren und deren stetige Hilfsbereitschaft, die oftmals mit großen persönlichen Entbehrungen und Einschränkungen für die Feuerwehrleute verbunden ist“ so Thomas Huber, der sich auch für den unermüdlichen Einsatz bedankte und die geschilderten Sorgen der ehrenamtlich tätigen Feuerwehrler sehr ernst nahm. Auch der Ausschussvorsitzende MdL Florian Herrmann, der im Rahmen seiner Tätigkeit im Innenausschuss für die Feuerwehren zuständig ist, ließ es sich nicht nehmen, die Ebersberger Feuerwehrleute zu begrüßen. Bei der Diskussion mit Huber und Herrmann brachten die Ebersberger Floriansjünger verschiedene Vorschläge ein, die u.a. bei der anstehenden Novellierung des Bayerischen Feuerwehrgesetzes Berücksichtigung finden werden. Themen waren u.a. die Rechtstellung der Kreisbrandräte und die verschiedenen Optionen der Anstellungsverhältnisse, die Beschaffungs- und Förderrichtlinien, das Zuschusswesen, der Feuerwehrführerschein sowie die Anhebung der Altersgrenzen im aktiven Feuerwehrdienst.

Nach der Diskussion führte Thomas Huber selbst durch das historische Maximilianeum, welches seit 1949 Sitz des Bayerischen Landtags ist. Bei einem Abendessen in der Landtagsgaststätte, hatten die Kommandanten der Feuerwehren und Vertreter der Kreisbrandinspektion Ebersberg noch die Gelegenheit, den interessanten Tag ausklingen zu lassen und mit „ihrem“ Abgeordneten, der selbst aktives Mitglied der Feuerwehr ist, über den vielseitigen Parlamentsalltag zu reden.







Auf Initiative von Thomas Huber, Ebersberger Stimmkreisabgeordneter und Demografiepolitischen Sprecher der CSU Landtagsfraktion, fand im Plenarsaal des Landtags die Fachtagung mit dem Titel "Wie gewinnen wir die Fachkräfte von morgen?" statt.

Der besondere Stellenwert, den dieses Thema auch innerhalb der Bayerischen Staatsregierung besitzt, wurde in der Rede der Bayerischen Wirtschaftsministerin Ilse Aigner deutlich. Sie selbst habe eine berufliche Ausbildung zur Fernseh- und Nachrichtentechnikerin absolviert. Thomas Huber gab bayerischen Musterbeispielen (u.a. BfW/BBW Kirchseeon) den Raum, ihre bereits erfolgreich umgesetzten Ideen zur Fachkräftegewinnung im vollbesetzten Plenarsaal einer breiten Zuhörerschaft aus dem Mittelstand zu präsentieren. "Die bayerischen Fachkräfte sind ein wesentlicher Garant für unseren Wohlstand. Das Handwerk und die berufliche Ausbildung verdienen deswegen höchste Anerkennung. Die duale Berufsausbildung ist in diesem Sinne der goldene Boden unserer Wirtschaft", so Huber, der zudem klar stellte, dass er dem „Akademisierungswahn“ entgegensteuern will, indem Maßnahmen zur beruflichen Orientierung auf allen Ebenen weiter gefördert und gestärkt werden. Seit dem Jahr 2013 haben in Bayern mehr Menschen ein Studium begonnen, als eine berufliche bzw. handwerkliche Ausbildung.

Vorzeigeprojekt "Berufliche Orientierung Kirchseeon" präsentiert sich im Landtag

Auch Vertreter aus dem Landkreis Ebersberg waren der Einladung Thomas Hubers gefolgt. Im Gemeinschaftsprojekt "Berufliche Orientierung Kirchseeon" stellten Jochen Kunert, Bereichsleiter Berufliche Bildung aus dem Berufsförderungswerk München, Manfred Krumpholz Ausbildungsleiter des Berufsbildungswerks München und der Ebersberger Kreishandwerksmeister Johann Schwaiger eindrucksvoll dar, welches Potential an Fachkräften durch individuelle und gezielte Förderung möglich sei.

Der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber moderierte eine sich anschließende Podiumsdiskussion, zu der Vertreter und Experten aus verschiedensten Bereichen eingeladen waren. Thomas Huber fasste zusammen: "Angesichts des demografischen Wandels in unserer Gesellschaft brauchen wir vielfältige und koordinierte Maßnahmen, um alle negativen Folgen weitestgehend abzumildern." Huber verwies dabei auf den erst kürzlich geschlossenen Integrationspakt von Bayerns Ministerpräsident Horst Seehofer zusammen mit der Bundesagentur für Arbeit und den Spitzenverbänden der bayerischen Wirtschaft, bis Ende 2019 rund 60.000 dauerhaft bleibeberechtigte Flüchtlinge in den Arbeitsmarkt zu integrieren.





Jochen Kunert vom Berufsförderungswerk München, Kreishandwerksmeister Johann Schwaiger  und Manfred Krumpholz  vom Berufsbildungswerk Kirchseeon stellten ein gemeinsames Projekt vor.
Der Stimmkreisabgeordnete für den Bayerischen Landtag, Thomas Huber, ruft die Ehrenamtlichen im Landkreis Ebersberg auf, sich um den „Bayerischen Innovationspreis Ehrenamt“ unter dem Motto „Leidenschaftlich engagiert! Ehrenamtliche begeistern und Freiwillige gewinnen.“ zu bewerben: „Mit diesem neuen Preis, der erstmalig 2016 verliehen wird, soll die Anerkennung für das bürgerschaftliche Engagement in Bayern gestärkt und weiter ausgebaut werden.

Insgesamt werden Preisgelder in Höhe von 75.000 Euro vergeben. Ausgezeichnet werden Einzelpersonen, Teams oder Organisationen, die innovative, gemeinwohlorientierte Ideen und Projekte selbst planen oder durchführen. Sicher gibt es viele ideenreiche Ansätze im Landkreis Ebersberg, Menschen für das Ehrenamt zu begeistern und neue Freiwillige zu gewinnen. Deshalb: Bitte nehmen Sie an dem Wettbewerb teil!“

Die folgenden allgemeinen Kriterien, so der Abgeordnete weiter, werde die Jury zur Entscheidung heranziehen:

-    Innovativ: Das gab es bisher noch nicht, das ist neu.
-    Engagementfeldübergreifend:
      Auch für andere Bereiche und Felder des Ehrenamtes nützlich und anwendbar.
-    Gemeinwohlorientiert: Nicht kommerziell orientiert.
-    Vorbildlich: Gut und nachahmenswert, ideal auch als Pilotprojekt.
-    Praktikabel: Das Projekt ist leicht umzusetzen und Erfolg versprechend.

Bewerbungen müssen bis zum 31. Dezember 2015 eingereicht werden. Das Wettbewerbskonzept und das Bewerbungsformular sind unter www.innovationehrenamt.bayern.de abrufbar.

Für einen ersten Überblick zum Wettbewerb steht im Anhang ein Informtionsflyer zum Download bereit.



Die Bayerische Gesundheitsministerin Melanie Huml überreichte dem Ebersberger Landrat Robert Niedergesäß und der Sozialreferentin Stefanie Geisler den Förderbescheid für die "Gesundheitsregion plus". Der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber gratulierte Landrat Niedergesäß und seinem Team zur erfolgreichen Bewerbung: "Dieses Förderprogramm ist ein wesentlicher Beitrag zur Stärkung der Gesundheitsversorgung in unserem Heimatlandkreis. Aus Überzeugung habe ich das Vorhaben des Landrats von Beginn an unterstützt, denn bei den vielfältigen Angeboten im medizinischen und pflegerischen Bereich ist eine bestens organisierte Vernetzung aller Angebote für die Landkreisbürger unverzichtbar." Im Zuge des Förderprogramms "Gesundheitsregion plus" erhält der Landkreis Ebersberg bis Ende 2019 bis zu 250.000 Euro vom Freistaat.

Das Wesensmerkmal des Förderprogramms ist die stärkere Einbindung der Kommunen vor Ort, so der demografiepolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion Thomas Huber: "Wir können unseren Bedarf selbst am besten feststellen und wissen, welche Strukturen bereits vorhanden sind. Es ist richtig, dass die Bayerische Staatsregierung uns diese Freiheit zugesteht, um eine hochwertige und wohnortnahe medizinische Versorgung auch bei uns im ländlichen Raum sicherzustellen." Angesichts des demografischen Wandels kommt neben einer besseren Vernetzung im Gesundheitsbereich auch der Prävention immer mehr Bedeutung zu. Die Kommunen erhalten auf dem Wege dieser Förderung auch dabei noch mehr Unterstützung vom Freistaat. Gemeinsam mit den lokalen Akteuren können verbesserte und passgenauere Lösungen für die Gesundheitsversorgung und Prävention zu entwickelt und umgesetzt werden.

Weitere Informationen zur Förderung finden Sie im Internet unter: http://www.stmgp.bayern.de/wirtschaft/gesundheitsregionen/





Bild: (c) StMGP
"Deutsche Entwicklungspolitik in der Flüchtlingskrise"" war das Thema einer Veranstaltung am 16. Oktober mit Bundesminister Dr. Gerd Müller und Experten aus der Entwicklungshilfe im vollbesetzten Saal des Unterbräus in Markt Schwaben. Ebersbergs CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Thomas Huber stellte die im Bayerischen Landtag verabschiedeten Maßnahmen zur Asylpolitik vor. Im Mittelpunkt stehen Solidarität und Humanität mit den Schutzbedürftigen und deren Integration. "Die CSU ist aber auch die einzige Partei, die seit längerem eine notwendig werdende Begrenzung der Zuwanderung fordert - auch um das Asylrecht aufrecht erhalten zu können". Als 3. Säule der CSU-Asylpolitik forderte Huber die nachhaltige Bekämpfung der Fluchtursachen: "Wenn wir die Flüchtlingskrise an den Wurzeln bekämpfen wollen, dann müssen wir dort ansetzen, wo die meisten Menschen auf der Flucht sind", so Huber und forderte Taten statt warmer Worte.

"Was getan werden kann, ist auf dem Weg", betonte Müller mit Blick auf die aktuell in Berlin verabschiedeten Maßnahmen. Weitere Schritte werden folgen. "Wir setzen das klare Ziel, dass sie nicht alle zu uns kommen können", so der Bundesminister. Es fehle derzeit aber an europäischer und internationaler Solidarität, die Müller einforderte. "Ich habe derzeit ein Problem von einer europäischen Wertegemeinschaft zu sprechen!" Eine Welt ohne Hunger sei möglich, dies könne auch bis 2030 realisiert werden. Mit konkreten Beispielen, wie der Initiative zum fairen Handel, könnten neue Formen der Partnerschaft gefunden werden.

In der anschließenden Talkrunde begrüßte Thomas Huber als Moderator neben dem Bundesminister mit BRK-Präsident Theo Zellner, Elisabeth Stanglmeier vom Asylhelferkreis Anzing, Dr. Wolfgang Haller (Verein Orthopädie für die 3. Welt), Prof. Frechen (Uni Kassel) vier Fachleute aus der praktischen Entwicklungshilfe und diskutierte mit Ihnen Lösungsansätze. Zuvor stellten die Hilfsorganisationen ihre Arbeit in der Entwicklungshilfe vor, darunter das THW, BRK, Plan Deutschland, UNICEF sowie die Tafeln. Prof. Frechen nutzte die Gelegenheit, den Wasserrucksack "Paul" vorzustellen, der in den Krisengebieten dieser Welt für wenig Geld sauberes Trinkwasser liefert.









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