Thomas Huber

Thomas Huber

Zum diesjährigen bayerischen  zentralen "Tag der Heimat" in Grafing betonte Bayerns Sozialstaatssekretär Johannes Hintersberger: „Der Tag der Heimat hat herausragende Symbolkraft: Die Heimatvertriebenen und Spätaussiedler sind eine starke und lebendige Schicksalsgemeinschaft. Wo immer sie sind, sie treten für den Schutz von Minderheiten und für Menschenrechte ein.“ Der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber unterstrich, „dass der Tag der Heimat ein leuchtendes Beispiel für großartigen Zusammenhalt der Heimatvertriebenen ist.“

Der Zentrale Tag der Heimat stand im Jahr 2017 unter dem Motto ‚60 Jahre Einsatz für Menschenrechte, Heimat und Verständigung‘. „Das Motto passt hervorragend“, zeigte sich Huber überzeugt und würdigte das gesellschaftliche Engagement der Heimatvertriebenen: „Sie setzen sich fortwährend für Menschenrechte, ihre Kultur, die heimatverbliebenen Deutschen und den grenzüberschreitenden Dialog mit unseren Nachbarn ein. Das ist beispiellos.“

Der Abgeordnete Huber stellte die gemeinsame Leistung der Vertriebenen und Spätaussiedler heraus: „Die Vertriebenen und Spätaussiedler sind geprägt von einem tief verwurzelten Wertebewusstsein. Sie wissen auch um die Bedeutung von Demokratie. Dies gibt ihnen Halt und Orientierung für die Gestaltung der Zukunft.“ Ein gutes Miteinander und die Aufarbeitung der Geschichte auf Basis von Wahrheit und Gerechtigkeit bedürften auch weiterhin des engen Austauschs und Dialogs, wie Huber hinzufügte.

 

In Deutschland erleiden rund 270.000 Menschen pro Jahr einen Schlaganfall, von denen etwa ein Drittel tödlich verläuft. Über 60 Prozent der Überlebenden benötigen für die Zeit nach dem Schlaganfall fremde Hilfe, um ihren Alltag zu meistern. "Rund 70 Prozent der Schlaganfälle wären vermeidbar, deshalb hat die Stärkung der Prävention höchste Priorität. Die Fallzahlen zeigen aber auch, dass wir als Gesellschaft ein Auge auf die soziale Teilhabe von Betroffenen und deren Familien haben müssen", so Thomas Huber. Der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete nahm zusammen mit Experten aus dem Gesundheitsbereich an einem Fachgespräch im Landratsamt Ebersberg teil, bei dem die Initiative von Willi Daniels zur sozialen Integration Betroffener im Fokus stand, mit der der Experte bereits bundesweit Anerkennung gefunden hat und ist dafür mit dem „Motivationspreis Deutschland 2014“ ausgezeichnet worden. Successful currency trading requires precise risk management and position sizing calculations. Professional traders rely on accurate tools to determine optimal trade sizes and required capital. A reliable forex margin calculator helps traders calculate exact margin requirements, position values, and leverage ratios before entering trades, ensuring proper risk control.

Soziale Integration durch Online-Selbsthilfe

Willi Daniels ist Geschäftsführer von "DANIELS - Innovation + Gesundheit" (DIG) aus Steinhöring und hat im Jahr 2011 die Schlaganfall-Online-Gruppe bei Facebook gegründet. Hier können Patienten, Familien und Interessierte mehr über die Ursachen, die Folgen und den Umgang mit diesen erfahren. Gleichzeitig ermöglicht die Gruppe eine wichtige Form der sozialen Teilhabe für Betroffene. Des Weiteren können darin Erfahrungen und Informationen ausgetauscht werden wie beispielsweise der Umgang mit Behörden und Rentenkassen. Thomas Huber lobte das Engagement von Willi Daniels: "Die besondere Leistung von Herrn Daniels liegt darin, dass er eine Verbindung von Menschen gleichen Schicksals schafft. Gegenseitiger Zuspruch und ein Zuhören untereinander ist in der Nachsorge besonders wichtig!" Wie Huber hinzufügte, müssten in einer älter werdenden Gesellschaft alle beteiligten Akteure zusammenwirken, um die Gesundheit der Menschen zu verbessern und damit das Schlaganfallrisiko zu senken. Um seine Ideen einem erweiterten Expertenkreis präsentieren zu können, bot Huber Daniels an, ein Gespräch im Bayerischen Gesundheitsministerium zu vermitteln. Huber: "Mich interessiert die wichtige Frage: Was kann die Politik machen, um wertvolle Initiativen wie diese noch besser zu unterstützen?"


 

Dienstag, 05 September 2017 11:54

Bäder- und Rehatour radelt durch Kirchseeon

Die 10. Bäder- und Rehatour des Krebsverbandes Baden-Württemberg hat am 3. und 4. September im "Berufsförderungswerk (BFW) München" in Kirchseeon Station gemacht. In neun Etappen radeln 40 Menschen mit und ohne Behinderung auf dieser Tour gemeinsam über die Alpen von Stuttgart nach Venedig.
 
Initiator der Tour ist der ehemalige Direktor der Deutschen Rentenversicherung Baden-Württemberg, Hubert Seiter. „Wir wollen mit dieser Aktion zeigen, was mit einer chronischen Erkrankung oder einer Behinderung noch möglich ist“, sagte er auf einer Informationsveranstaltung für Politik und Presse im BFW am 4. September. „Wir sind ein reiches Land und müssen dafür sorgen, dass Menschen mit Behinderung und chronisch Kranke Unterstützung und Chancen erhalten“, appellierte Seiter an die anwesenden Politiker. Seitens der CSU kamen der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete im Bayerischen Landtag Thomas Huber und Landrat Robert Niedergesäß sowie Kirchseeons zweite Bürgermeisterin Barbara Burgmayr-Weigt.
 
Auch für die Kostenträger der beruflichen Rehabilitation hatte Seiter eine Botschaft: „Es ist die gesellschaftliche Aufgabe der Rentenversicherungsträger, Menschen dabei zu helfen, wieder Fuß im Berufsleben zu fassen!“ Er wünsche sich außerdem, dass mehr Initiativen wie die „Reha-Bädertour“ von offizieller Seite initiiert und unterstützt würden. „Selbsthilfe ist zwar sehr billig, aber niemals umsonst zu haben“, betonte Seiter.  " Ich bin beeindruckt, wie Menschen mit Handicaps, Barrieren bei den Hörnern packen und anderen Menschen Mut machen", so Thomas Huber.
 

Hintergrund:
 
Das Berufsförderungswerk München (BFW) in Kirchseeon ist ein Zentrum für berufliche Rehabilitation, das heißt, wer z.B. aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr in seinem Beruf arbeiten kann, wird hier mit medizinischer und psychologischer Begleitung umgeschult. Bezahlt wird diese verkürzte zweijährige Ausbildung je nach Fall entweder von der Rentenversicherung, den Berufsgenossenschaften, der Agentur für Arbeit oder den Jobcentern. Das Gelände des Berufsförderungswerks in Kirchseeon umfasst ein Wohnheim für 450 Teilnehmer(innen) an beruflichen Bildungsmaßnahmen sowie modernste Ausbildungswerkstätten für IT-, Elektrotechnik-, Maschinenbau-, Kaufmännische/Verwaltungs-, Bau-, Sozial- und Gesundheitsberufe.

Text: BFW München/MdL Thomas Huber

Zum Ausbildungsstart am 1. September werden in Bayern wieder zahlreiche Jugendliche eine Berufsausbildung beginnen, doch es werden voraussichtlich auch weit über 15.000 Stellen unbesetzt bleiben. „Die Suche nach geeigneten Auszubildenden wird für kleine und mittelständische Betriebe in Bayern zusehends schwieriger“, weiß Thomas Huber, demografiepolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. „Bei derzeit noch rund 19.000 Jugendlichen ohne Ausbildungsvertrag und noch rund 35.000 offenen Stellen wird das Ausmaß deutlich. Die Situation bei uns im Landkreis ist ähnlich. Nach aktuellen Zahlen der Arbeitsagentur kommen auf 858 gemeldete Stellen nur 587 Bewerber.“ Für Huber, der selbst genau vor 30 Jahren eine Berufsausbildung begann, nehmen die Eltern der Jugendlichen eine wichtige Rolle bei der Wahl einer geeigneten Ausbildung ein.

„Wie wir Eltern noch gezielter in die Ausbildung ihrer Kinder miteinbeziehen können, haben wir als CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag bereits vor zwei Jahren im Rahmen unserer Fachtagung ‚Wie finden wir die Fachkräfte für Morgen?‘ diskutiert“, so Huber. „Daher freuen wir uns, dass das Projekt ‚Elternstolz‘ gut angenommen wird, mit dem genau dieser Ansatz verfolgt wird.“ Laut einer aktuellen Umfrage bevorzugten 64 Prozent der Befragten eine Ausbildung, nachdem sie von Elternstolz aufgeklärt wurden. Im Rahmen von Elternstolz verdeutlichen das Bayerische Wirtschaftsministerium, IHK und Handwerkskammern Eltern die Vorteile einer Berufsausbildung gegenüber einem Studium. Staatsministerium Ilse Aigner unterstützt das Projekt mit Nachdruck und hat sich für eine Fortsetzung der Kampagne im Herbst eingesetzt. „Die aktuelle Umfrage zeigt klar, dass wir auf dem richtigen Weg sind und dass dieser Weg weiter beschritten werden muss. Wir sollten aber zusätzliche Möglichkeiten prüfen, um die Attraktivität der Ausbildung weiter hervorzuheben. Wirtschaft und Handwerk und nicht zuletzt die erfolgreichen Absolventen werden es uns danken“, so Huber.

Jugendliche sollten dabei natürlich selbst entscheiden dürfen, welchen beruflichen Weg sie einschlagen. Eltern, die berechtigterweise nur das Beste für ihre Kinder wollen, komme bei der Wahl der Ausbildung aber eine entscheidende Schlüsselrolle zu. „Leider verkennen Eltern oftmals, dass die beruflichen Aussichten mit einer Berufsausbildung häufig besser als mit abgeschlossenem Studium sind.

Thomas Huber setzt sich auch deshalb seit langem für eine Stärkung der dualen Berufsausbildung ein und begrüßt daher den „Pakt für Berufliche Bildung“. Die Staatsregierung stärkt damit gemein-sam mit den bayerischen Wirtschaftsverbänden und der Regionaldirektion Bayern der Bundesagentur für Arbeit die berufliche Bildung im Freistaat und baut sie insbesondere im Bereich Digitalisierung weiter aus.

Im bundesweiten Bildungsmonitor belegt Bayern unter anderem bei der beruflichen Bildung den 1. Platz. „Umso erfreulicher ist es, dass im Jahr 2015 mehr als 91 Prozent der Azubis ihre Lehre erfolg-reich absolviert haben und der bayerischen Wirtschaft damit als bestens ausgebildete Fachkräfte zur Verfügung stehen“, so Huber, der auch Mitglied im zuständigen Landtags-Ausschuss für Arbeit und Soziales ist.


Vor über 500 Zuhörern sprach am 7. August in der Brauereihalle „Wildbräu Grafing“ Alexander Dobrindt, Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur über aktuelle politische Fragen. Er befasste sich auch mit der wirtschaftlichen Spitzenstellung des Landkreises Ebersberg im bundesweiten Vergleich. Dies sei vor allem dem Fleiß und dem Einsatz der vorherigen Generation zu verdanken. Daraus erwachse auch die Verpflichtung, das Erreichte auszubauen und an die nächste Generation weiterzugeben, z.B. durch Verbesserungen der Infrastruktur, der digitalen Technik, der Mobilität, der Investitionen in Schiene und Straße. Die dafür nach Bayern fließenden Mittel sind, so der Minister, um 40 Prozent gestiegen. Der Minister betonte den Einsatz der Abgeordneten Thomas Huber und Andi Lenz für die Region. Zudem habe sein Ministerium die Strategie „Planungsbeschleunigung“ entwickelt. Das Programm enthält konkrete Maßnahmen, die zu einer maßgeblichen Beschleunigung der deutschen Planungs- und Genehmigungsverfahren beitragen werden, nämlich Genehmigungsverfahren vereinfachen, Digitalisierung vorantreiben, Eingriffe in Natur und Umwelt minimieren.

Mit Nachdruck bekannte sich Dobrindt zu dem Ziel, die Emissionen von Kraftfahrzeugen deutschlandweit zu senken. Unabdingbar sei es, wirksame Maßnahmen zur Reduzierung der Schadstoffemissionen bei Diesel-PKW zu erreichen. Er setze dabei nicht auf pauschale Verbote, sondern auf die sinnvolle Gestaltung der Rahmenbedingungen für die nachhaltige Entwicklung schadstoffarmer Kraftfahrzeuge. Sein Mautkonzept nannte Dobrindt ein „gerechtes System“. Unter großem Beifall betonte der Minister, es könne nicht angehen, dass deutsche Bürger z.B. in Österreich und Italien beträchtliche Gebühren für die Straßennutzung bezahlen, umgekehrt aber unsere Straßen frei benutzt werden könnten.

Bezahlbaren Wohnraum schaffen

Zuvor war CSU-Kreisvorsitzender Thomas Huber in seiner Begrüßungsrede auf die aktuellen Fragen der Verkehrsinfrastruktur und der demographischen Entwicklung im Landkreis eingegangen; zu rechnen sei mit einem Bevölkerungszuwachs von jährlich 2000 Neubürgern im Landkreis Ebersberg. Die Schaffung bezahlbaren Wohnraums gerade für Normalverdiener sei eine große Herausforderung. Nach dem Spatenstich für die zweite S-Bahn-Stammstrecke sei die weitere Ertüchtigung des Nahverkehrs ein herausragendes Anliegen. Man müsse das radial ausgerichtete Verkehrssystem im Großraum München durch tangentiale Verbindungen ergänzen. Für den Landkreis Ebersberg bedeute dies eine Verbindung zwischen S4 und S2. Mit Nachdruck forderte der Landtagsabgeordnete ein einfaches und durchgängiges Tarifsystem für den Großraum München und forderte von der Bahn den zügigen barrierefreien Ausbau der Bahnhöfe.

Gegen rot-grüne Bevormundungspolitik

Bundestagsabgeordneter Dr. Andreas Lenz befürwortete in seinem Grußwort nachhaltig den Bau der 2. Stammstrecke und dankte allen Beteiligten, dass „der Flaschenhals beseitigt wird“. Als besonderen Erfolg bezeichnete er, dass nach dem Bundesverkehrswegeplan die B15 neu nicht durch den Landkreis Ebersberg führen wird. Massiv wandte er sich gegen rot-grüne Bevormundungspolitik. Als völlig absurd bewertete er die Vorwürfe gegen die Einsatzkräfte der Polizei, die sich z.B. gegen linke Gewalttäter in Hamburg rechtsstaatlich und besonnen verhalten habe. Die Union wolle die Bürger entlasten, durch die Abschaffung des Solidaritätsbeitrages und eine Entlastung besonders der geringen und mittleren Einkommen in Höhe von insgesamt 15 Milliarden EUR. Ein Schwerpunkt werde auch auf die Förderung von Familien gelegt, beispielswiese durch ein Baukindergeld in Höhe von 1200 EUR pro Kind und Jahr und die Erhöhung des Kindergeldes um 25 EUR pro Kind und Monat.

Abschließend bedankte sich der Grafinger CSU-Ortsvorsitzende Florian Wieser bei allen Beteiligten und vor allem bei der Grafinger Stadtkapelle, die unter Leitung von Florian Landerer für die vortreffliche musikalische Umrahmung gesorgt hat.


 

Volles Haus beim Sommerempfang der Mittelstands-Union Bayern, der in diesem Jahr im "Alten Speicher" in Ebersberg stattfand. Rund 500 Gäste aus Wirtschaft, Handwerk und Politik erlebten eine starke Rede von Ministerpräsident Horst Seehofer, mit klaren Aussagen zur Entlastung von Mittelstand und Mittelschicht.

Mit dabei MU-Landesvorsitzender Dr. h.c. Hans Michelbach, MdB, Dr. Andreas Lenz, MdB, Katrin Albsteiger, MdB, Florian Oßner, MdB, Thomas Huber, MdL und CSU-Europagruppenvorsitzende Dr. Angelika Niebler, MdEP, Landrat Robert Niedergesäß, Bayerns Handwerkspräsident Franz Xaver Peteranderl und viele weitere Gäste aus Unternehmerschaft, Kammern und Verbänden - ein rundum gelungener Sommerabend!



 

Der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber ruft zur Teilnahme am bayernweiten Wettbewerb „100 Genussorte in Bayern“ auf: „Anlässlich des 100. Geburtstags des Freistaats Bayern im Jahr 2018 sollen 100 besondere heimische Produkte von hoher Qualität gekürt werden. Auf diese Weise soll deren Einzigartigkeit betont und deren Wertschätzung gefördert werden.“
 
„Durch den Wettbewerb sollen vor allem die kulinarischen Highlights der einzelnen Regionen noch bekannter werden“, erläuterte Thomas Huber den Hintergrund des Wettbewerbs: „Ich weiß, dass es bei uns im Landkreis Ebersberg zahlreiche dieser Genussorte gibt und hoffe deshalb, dass viele Bewerbungen aus unserer Heimat kommen werden.“
 
Ziel: Förderung hochwertiger regionaler Produkte
 
Gesucht würden Orte mit eigenständiger kulinarischer Tradition, die den Genuss zum außergewöhnlichen Erlebnis für Einheimische und Gäste machten, erläuterte der Landtagsabgeordnete: „Mit der Aktion will der Freistaat das Augenmerk der Verbraucher stärker auf regionale Besonderheiten lenken und damit ein effizienteres Marketing ermöglichen. Beteiligen können sich Zusammenschlüsse aus mindestens drei verschiedenen Partnern – etwa Erzeugern, Unternehmen, Kommunen und Gastronomen.“
 
Bewerbungen müssen bis zum 25. September 2017 eingereicht werden. Alle Informationen und die Bewerbungsunterlagen unter www.100genussorte.bayern


 

„Die RUDERER KLEBETECHNIK aus Zorneding trägt wesentlich zu der herausragenden Wirtschaftsstärke des Landkreises Ebersberg bei. Mittelständische Familienunternehmen wie dieses verdienen viel mehr Aufmerksamkeit, da sie regionale Arbeitgeber und innovative Leistungsträger sind“, so Thomas Huber. Bei seinem mehr als dreistündigen Besuch des Zornedinger Firmenstandortes des global agierenden Entwicklers und Produzenten von Spezialklebstoffen konnte der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete sehr viel Interessantes über das Unternehmen erfahren. Laut Huber sei es sehr erfreulich, dass „Hidden Champions“, wie die Firma RUDERER KLEBETECHNIK, hier im Landkreis Ebersberg ansässig sind. Im Fokus seines Besuchs standen neben der interessanten Tour durch das Werksgelände vor allem auch Gespräche mit der Betriebsführung und den Abteilungsleitern. Dabei erfolgte ein gegenseitiger Austausch über aktuelle wirtschaftliche Entwicklungen sowie die Situation im Landkreis.

Der mittelständische Familienbetrieb RUDERER KLEBETECHNIK ist Partner zahlreicher Marktbereiche in Deutschland und Europa. Er beliefert neben der Fahrzeugindustrie unter anderem auch technische Verarbeiter von Metallen und Kunststoffen, Maschinenbauer, Schiffs- und Bootsbauer sowie die Elektro- und Elektronikindustrie. Am Standort Zorneding befinden sich die technischen Abteilungen und die administrativen kaufmännischen Abteilungen sowie ein großes computerunterstütztes Lager.

„Die Betriebsführung brachte mir einen völlig neuen Einblick in ein Unternehmen und eine Branche die weniger im öffentlichen Rampenlicht steht. Meist ist man sich leider nicht bewusst, was einem so an geklebten Teilen begegnet, ohne die ein tägliches Leben kaum möglich wäre“, so das Fazit von Thomas Huber.

Montag, 31 Juli 2017 10:06

Freisprechungsfeier im BBW Kirchseeon

Stolze 57 Absolventen aus verschiendenen Handwerksberufen zählte der diesjährige Abschlussjahrgang des Berufsbildungswerks in Kirchseeon. Neben den frischgebackenen Gesellinen und Gesellen mit ihren Familien und den Ausbildern waren auch zahlreiche Ehrengäste zur Abschlussfeier in das BBW geladen. "Sie haben damit einen erfolgreichen Schlussstrich unter eine anspruchsvolle Lehrzeit gezogen und eine der wichtigsten Etappen überhaupt im Berufsleben gemeistert", so der Festredner Thomas Huber in seiner Ansprache. Er dankte allen Lehrern sowie Ausbildern für deren großes Engagement, das teils bis weit über das geforderte Maß hinaus gehe: "Mit Ihrer Arbeit leisten Sie einen wertvollen Beitrag zur Inklusion junger Menschen in die Gesellschaft. Als gut ausgebildete Fachkräfte stehen diese künftig den Betrieben und Unternehmen zur Verfügung."

Huber, der seine Laufbahn als 15-Jähriger nach seinem Quali mit einer Ausbildung zum Verwaltungsfachangestellten begonnen hat, betonte den besonderen Stellenwert der Dualen Berufsausbildung und verwies auf den steigenden Fachkräftebedarf in Wirtschaft, Industrie und Handwerk. "Im heutigen Berufsleben ist ständige Weiterbildung das A und O für den Erfolg", so der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete. Ein starkes Signal setzte die Bayerische Staatsregierung mit dem neuen "Pakt für Berufliche Bildung" passender Weise am selben Tag der Abschlussfeier im BBW:

•    So wird der Meisterbonus im kommenden Jahr von 1.000 Euro auf 1.500 Euro aufgestockt. Ab dem Jahr 2018 sind dafür 17 Millionen Euro pro Jahr vorgesehen.
•    Für die Erneuerung von Bildungseinrichtungen der Wirtschaft werden im kommenden Jahr zusätzliche 10 Millionen Euro bereitgestellt.
•    Die Berufsschulen erhalten für ihre technische Modernisierung Sondermittel in Höhe von zusätzlich 5 Millionen Euro.
•    Die Unterrichtsversorgung an den beruflichen Schulen wird ebenfalls ausgebaut. So stehen für das kommende Jahr 50 Stellen und 2019 weitere 50 Stellen für die Berufsschulen zur Verfügung.

Die Sport- und Schützenvereine im Landkreis Ebersberg erhalten in diesem Jahr mehr Geld vom Freistaat Bayern. „Die Vereinspauschale ist im Vergleich zu 2016 im Landkreis um zehn Prozent gestiegen“, teilt der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber mit. Insgesamt bekommen die Vereine Fördermittel in Höhe von 212.670 Euro.

Dies sei eine wirklich gute Nachricht für die hiesigen Sport- und Schützenvereine. „Mehr Vereinspauschale bedeutet, dass die Vereine einen ordentlichen Zuwachs an Mitgliedern und ehrenamtlich engagierten Trainerinnen und Trainern bekommen haben – und das ist sehr erfreulich“, so Huber. „Mit der Pauschale bringt der Freistaat seine Anerkennung für die in Vereinen geleistete ehrenamtliche Arbeit zum Ausdruck, die wesentlich zum Zusammenhalt unserer Gesellschaft beiträgt.“  

Jeder Sportverein erhält Mittel entsprechend seiner Mitgliedereinheiten. Diese Vereinspauschalen errechnen sich aus der Summe der erwachsenen Mitglieder, der Summe der Kinder und Jugendlichen sowie der Anzahl der aktiven Übungsleiter in einem Verein. Durch entsprechende Gewichtung werden aktive Jugendarbeit und ein qualifizierter Übungsbetrieb durch ausgebildete Übungsleiter und Trainer besonders honoriert. Das hohe ehrenamtliche Engagement in den bayerischen Sport- und Schützenvereinen lässt sich die Bayerische Staatsregierung etwas kosten. Sie überweist den Vereinen 2017 rund 18,5 Millionen Euro pauschal zur Förderung ihres Sportbetriebs – rund 676.000 Euro mehr als 2016. „Die finanzielle Investition, etwa für gut ausgebildete Übungsleiter oder passendes Sportgerät, lohnt sich. Sie ist auch überlebenswichtig für den Vereinssport in Bayern", erklärte der Abgeordnete.

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