Thomas Huber

Thomas Huber

 „Die Arbeit eines Politikers ist viel abwechslungsreicher, als ich es mir vorher vorgestellt hatte“, sagte der 14-jährige Lukas Anderl aus Forstinning. Lukas besucht derzeit noch die 9. Klasse am Franz-Marc-Gymnasium Markt Schwaben und hatte sich im Rahmen des Betriebspraktikums der neunten Jahrgangsstufe beworben. Nun konnte er den Ebersberger Stimmkreisabgeordneten Thomas Huber (CSU) fünf Tage lang begleiten. Neben der Arbeit im Abgeordnetenbüro in Ebersberg, bei dem er das Büro-Team mit Recherchen tatkräftig unterstützte, stand vor allem die Landtagsarbeit im Fokus des Praktikums. Der Forstinninger Schüler zeigte sich vor allem von den Diskussionen in verschiedenen Sitzungen beeindruckt: „Die anwesenden Politiker haben sehr angeregt nach einer Möglichkeit gesucht, jede Kita in Bayern qualitativ weiter zu verbessern und überlegt, wie die Gelder aus dem Gute-Kita-Gesetz des Bundes auch verwendet werden können. Ich konnte auch die Behandlung von Anträgen und Petitionen im Arbeitskreis Sozialpolitik hautnah verfolgen und erleben, wie wichtig dabei die Themen von vor Ort sind, die uns alle täglich betreffen.“
 
Neben dem Miterleben eines Parlamentstages und der Arbeit im Arbeitskreis Sozialpolitik, den Huber leitet, konnte der Praktikant auch interessante Einblicke in die Arbeit eines Wissenschaftlichen Mitarbeiters gewinnen. „Es ist schon beeindruckend, mit wie viel verschiedenen Themen sich ein Abgeordneter Tag für Tag beschäftigen muss und wie intensiv die jeweilige Vorbereitung ist,“ so der Gymnasiast. Von der Schlagfertigkeit der verschiedenen Politiker überzeugte er sich live während einer Plenardebatte über Klimaschutz von der Besuchertribüne aus. „Ich kann mir schon vorstellen, mich auch einmal selbst politisch zu engagieren“, lautete das Fazit von Anderl, der sich auch über das gemeinsame Erinnerungsfoto mit Thomas Huber, Sozialministerin Kerstin Schreyer und Landtagspräsidentin Ilse Aigner freute.

„Es braucht eine einfache und rechtssichere Grundsteuer.“ Davon zeigt sich Thomas Huber, der Vorsitzende des CSU-Arbeitskreises Arbeit und Soziales, Jugend und Familie im Bayerischen Landtag, nach einer Sitzung seiner Fraktion überzeugt. Dort hatte der bayerische Finanzminister Albert Füracker über den Sachstand der Grundsteuer-Reform berichtet.

Das ursprünglich von Bundesfinanzminister Olaf Scholz vorgelegte Modell zur Grundsteuer hätte für die Besitzer der 36 Millionen Grundstücke, für Länder und Kommunen mehr Bürokratie bedeutet. „Ein derart kompliziertes, zeitaufwändiges und streitanfälliges Verfahren ist dem Bürger nicht zu vermitteln“, so Huber. Für die Verwaltung würden allein in Bayern mehrere tausend neue Stellen gebraucht.
„Auch das Anfang des Monats vorgestellte Eckpunktepapier hat die bayerische Staatsregierung völlig zu Recht immer kritisiert. Dabei handelt es sich immer noch um ‚Scholz-light‘“, merkt der CSU-Politiker an. Nach wie vor wäre demnach eine Bewertung der Immobilien erforderlich. „Bei steigenden Immobilienpreisen führt ein wertabhängiges Modell zu zukünftigen Steuererhöhungen durch die Hintertür“, ergänzt Huber. Er fordert: „Das Wohnen darf sich gerade in den Ballungsräumen durch die Grundsteuer-Reform nicht zusätzlich verteuern. Eine wertabhängige Besteuerung würde die Mieten und die Baupreise in den Städten weiter in die Höhe treiben.“

Der Freistaat Bayern macht sich für eine möglichst unbürokratische Steuerberechnung stark. Sie orientiert sich nach den Vorstellungen der CSU an der Grundstücks-, Wohn- und Nutzfläche. „Dieses Modell ist für Bürger, Unternehmen und Verwaltung leicht zu handhaben“,  so auch der CSU-Fraktionschef Thomas Kreuzer. Er fordert das Bundesfinanzministerium auf, im Sinne von Millionen von Eigentümern und Mietern endlich eine bürgerfreundliche Grundsteuer vorzulegen.

„Die Schlüsselzuweisungen für den Landkreis Ebersberg fallen heuer erneut sehr kräftig aus“, so der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber (CSU). „In diesem Jahr fließen insgesamt 30,8 Mio. Euro (Vorjahr 28,2 Mio. Euro) in unseren Landkreis.“ Die kreisangehörigen Gemeinden erhalten davon zusammen 10,4 Mio. Euro (Vorjahr 9,5 Mio. Euro), der Landkreis 20,5 Mio. Euro (Vorjahr 18,6 Mio. Euro). Damit sind die Schlüsselzuweisungen für 2019 wie bereits in den Jahren zuvor erneut gestiegen. Das Plus im Vergleich zum Vorjahr beträgt damit rund 9,5 Prozent und liegt damit höher als der bayernweite Durchschnitt.

„Von den erneut gestiegenen Schlüsselzuweisungen werden alle Bürgerinnen und Bürger in unserem Landkreis profitieren, denn die Kommunen können damit wichtige Projekte umsetzen“, so Landtagsabgeordneter Thomas Huber, der auch Stadtrat in Grafing und Mitglied des Ebersberger Kreistags ist.

Bayernweit steigen die Schlüsselzuweisungen um 6,6 Prozent beziehungsweise 240 Millionen Euro auf rund 3,9 Milliarden Euro – und damit auf einen neuen Rekord. Vor allem finanzschwächere Gemeinden können ihre Verwaltungshaushalte nachhaltig stärken. Grundlage für die Zuweisungen sind die Steuereinnahmen der betreffenden Kommunen aus dem Jahr 2017. Die Schlüsselzuweisungen ergänzen die eigenen kommunalen Steuereinnahmen. Sie sind die wichtigste staatliche Zahlung im Rahmen des kommunalen Finanzausgleiches und können frei verwendet werden. „Mit insgesamt 9,97 Milliarden Euro können wir den Gemeinden in Bayern 2019 so viel Geld zur Verfügung stellen wie noch nie zuvor“, kommentiert der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber den kommunalen Finanzausgleich weiter.

Die Stabilisierungshilfen für konsolidierungswillige Gemeinden mit einer besonders schwachen Steuerkraft werden zudem auf dem bisherigen hohen Niveau von 150 Millionen Euro fortgeführt. „Es zeigt sich einmal mehr: Der Freistaat haushaltet solide, kümmert sich um seine Kommunen und ermöglicht damit wichtige Projekte in allen Regionen Bayerns“, so Thomas Huber abschließend.

Der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber ruft alle Sportbegeisterten, Vereine und Initiativen auf, sich für den Bayerischen Integrationspreis 2019 zum Thema „Der Sport schafft’s, der Sport macht’s“ zu bewerben: „Ich weiß aus vielen Gesprächen, dass es bei uns im Landkreis Ebersberg Personen, Vereine, Institutionen, Projekte und Initiativen gibt, die sich für Integration durch Sport engagieren. Ich würde mich daher sehr freuen, wenn sich möglichst viele von ihnen bewerben“, so der sozialpolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion. Der Integrationspreis, so Thomas Huber weiter, werde gemeinsam vom Bayerischen Landtag, dem Bayerischen Staatsministerium des Innern, für Sport und Integration sowie der Integrationsbeauftragten der Bayerischen Staatsregierung vergeben und sei mit 6.000 Euro dotiert.
 
Sport ist eine Schule gelingender und gelebter Integration

„Gerade Menschen mit Migrations- oder Fluchthintergrund können sich beim Sport positiv einbringen und ihr Bestes geben. Für viele ist das auch eine ideale Gelegenheit, sich für Ihre neue Heimat zu engagieren und der Gesellschaft auf diese Weise etwas zurückzugeben“, betonte der Abgeordnete: „Wer auf dem Spielfeld zusammenhält, wer sich als Vereinskamerad in der Umkleidekabine begegnet, schaut nicht auf Sprache, Hautfarbe, Religion oder Herkunft des anderen. Nirgends funktioniert Integration daher so unbeschwert und im wahrsten Sinne des Wortes so ‚spielerisch‘ wie beim Sport.“
Gerade der Sport führt nach Thomas Hubers Worten Menschen zusammen und besitzt eine soziale Bindungskraft, die ihresgleichen sucht. “Ganz gleich ob als Freizeitsport oder organisiert in einem Verein: Sport ist eine Schule gelingender und gelebter Integration“.
 
Bewerbungen sind bis 12. März 2019 möglich
 
Bewerbungen können vom 28. Januar bis 12. März 2019 per Mail unter Beifügung des Bewerbungsformulars an die Adresse Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!
gerichtet werden. Das Bewerbungsformular findet sich unter:
https://www.innenministerium.bayern.de/assets/stmi/direktzu/bewerbungsformular_bayerischer_integrationspreis_2019.pdf

Viele Betroffene sind leidgeprüft: Man steht am Bahnsteig und wartet vergebens auf die S-Bahn oder den Zug. Verspätungen im Bahnverkehr kommen häufig vor, leider aber auch die fehlende oder sogar eine in die Irre führende Fahrgastinformation. „Da ich regelmäßig mit der Bahn nach München fahre habe ich es schon oft erlebt, dass ein Zug nicht kommt oder die Informationen aus dem Lautsprecher und auf der Anzeigetafel nicht stimmen. Die Aussagen anderer Fahrgäste, die sich an mich gewendet haben, haben dies mehrfach bestätigt“, sagte der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber (CSU). Daher wandte sich Huber bereits im Dezember mit einem Schreiben an den Bayerischen Verkehrsminister Dr. Hans Reichhart, um auf die mangelnde Transparenz und das Wirrwarr um Zuständigkeiten hinzuweisen und gleichzeitig Verbesserungen anzustoßen. „Besonders in Grafing-Bahnhof ist die Verwirrung oft komplett, da am Bahnhof mit S-Bahn, Filzen-Express und Meridian Züge von unterschiedlichen Betreibern halten“, so Huber weiter.
 
In seinem Antwortschreiben bestätigt der Verkehrsminister die von Thomas Huber geschilderten Zustände. Der Minister erklärt, dass für Planung und Bestellung des Schienenpersonennahverkehrs (SPNV) die Bayerische Eisenbahngesellschaft (BEG), ein Unternehmen des Freistaats, zuständig ist. Mit dem Bahnhofsbetreiber DB Station&Service AG bestehe aber kein direktes Vertragsverhältnis, und daher könne auf die Qualität der Fahrgastinformationen seitens der BEG nur mittelbar Einfluss genommen werden. Hier wirke das Ministerium aber entsprechend auf die jeweiligen Bahnbetreiber ein, damit eine zuverlässige Datenlieferung über Verspätungen und Ausfälle an die DB Station&Service AG erreicht wird. Wie die BEG am Dienstag mitteilte, beorderte sie die Bahnbetreiber bereits zu einem Krisentreffen herbei, um die aktuelle Situation zu besprechen. „Ich hoffe, dass ich mit meinem Schreiben an den Staatsminister vom Dezember vielleicht sogar einen Stein ins Rollen gebracht habe“, kommentierte Thomas Huber das Treffen.
 
Geplante Systemumstellung lässt auf Verbesserungen in der Fahrgastinformation hoffen

Wie Thomas Huber vom Verkehrsminister ebenfalls erfuhr, sei derzeit ein neues System zur Fahrgastinformation in Thüringen im Testbetrieb und soll noch 2019 nach Ostbayern ausgeweitet werden. Bislang werden die Informationssysteme noch aus unterschiedlichen Quellen gespeist und viele Schritte erfolgen noch manuell, wie etwa hinsichtlich der Durchsagen an den Lautsprecheranlagen. Künftig sollen alle Informationen aus dem zentralen Datenpool der Deutschen Bahn kommen, der sogenannten Reisendeninformationsplattform. Letztere tauscht sich mit den landesweiten Informationssystemen der BEG aus, insbesondere mit dem DEFAS Bayern (Durchgängiges Elektronisches Fahrgastinformations- und Anschlusssicherungs- System Bayern). Die flächendeckende Einführung des neuen Systems soll bis Ende 2022 in ganz Deutschland erfolgen. „Ich hoffe sehr, dass durch die Systemumstellung auch Verbesserungen der Fahrgastinformation an den Stationen bei uns im Landkreis Ebersberg erreicht werden“, so Huber.  

„Wir brauchen wieder mehr Meister bei Handwerkerleistungen. Deshalb müssen wir die unter SPD und Grünen in vielen Bereichen abgeschaffte Meisterpflicht wieder einführen. Die Kunden wollen meisterliche Leistung und wir unterstützen alle Seiten dabei.“ Mit diesen Worten begründete Thomas Huber, Stimmkreisabgeordneter für den Landkreis Ebersberg, den Dringlichkeitsantrag der Regierungsfraktionen, den er mit initiiert hatte.
 
In dem Dringlichkeitsantrag geben die Fraktionen von CSU und FW ein ausdrückliches Bekenntnis zum Handwerk und einer Meisterausbildung ab. „Der verpflichtende Meisterbrief als hoher Qualitätsstandard muss erhalten bleiben“, so Huber, und ergänzte: „Es ist wichtig und richtig, dass die Staatsregierung den Meisterbonus im Freistaat auf 2000 Euro erhöhen möchte. Damit werden sicher auch die Nachwuchssorgen vieler Handwerksbetriebe in unserem Heimatlandkreis abgemildert.“
 
Huber betonte weiterhin die Notwendigkeit, dem Nachwuchs im Handwerk wertvolle Abschlüsse und gute Karriereperspektiven zu bieten. „Durch diesen Antrag, aber auch mit Maßnahmen vor Ort, beispielsweise dem Berufsschulprojekt in Grafing gehen wir die Herausforderung an.“ Ziel ist es, auch weiterhin die Gleichstellung der beruflichen und akademischen Ausbildung beizubehalten. „Davon profitieren die Handwerker und die Kunden gleichermaßen. Nicht nachvollziehbar ist, dass die Fraktion der FDP dem Handwerk in den Rücken fällt und den interfraktionellen Antrag zur Stärkung der Meisterpflicht abgelehnt hat", so der Grafinger CSU-Politiker abschließend.

 

Der Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber (CSU) lud die Leiter der Polizeiinspektionen Ebersberg und Poing, Ulrich Milius und Helmut Hintereder, zu einem Gespräch in sein Ebersberger Bürgerbüro ein, um die kürzlich bekannt gewordenen Personalzuteilungen für den kommenden März zu besprechen. „Ich habe größten Respekt vor der Leistung der Polizei, insbesondere da sie in unserem Landkreis ganz besonderen Belastungen unterliegen und dennoch ein Höchstmaß an Sicherheit gewährleisten“, so Thomas Huber, der unter anderem auf das starke Bevölkerungswachstum und Sondereinsätze wie bei Eishockeyspielen verwies. „Mein Ziel ist es, die Bedarfe unserer Polizeiinspektionen genau zu identifizieren und dann erneut beim Bayerischen Innenminister auf Verbesserungen hinzuwirken“, ergänzte der Abgeordnete.

Huber fordert belastungsorientierte Verteilung des neuen Personals

Thomas Huber setzt sich seit seiner erstmaligen Wahl in den Bayerischen Landtag im Jahr 2013 für eine bedarfsorientierte Personalausstattung ein und hat bereits mehrfach Gespräche vor Ort – u.a. mit dem Innenminister - geführt. Dabei konnte Thomas Huber schon deutliche Verbesserungen durch mehr Personalzuteilungen erreichen, doch die Belastung für die Polizeibeamtinnen und -beamten ist nach wie vor hoch. Zum Zuteilungstermin im März 2019 werden der Inspektion in Ebersberg zwei neu ausgebildete Beamte zugeteilt (als Ersatz für 1 Beamtin in Mutterschutz/Erziehungsurlaub, sowie 1 Pensionsabgänger). Zum letzten Zuteilungstermin im Herbst erhielt die PI Ebersberg einen Beamten mehr und die PI Poing zwei. „Die Personalzuteilungen sind zwar jedes Mal eine gute Nachricht. Wenn diese aber durch zum Teil unvorhersehbare Personalabgänge mehr als kompensiert werden, dann tritt für die Beamtinnen und Beamten in den Polizeiinspektionen keinerlei Entlastung ein“, gab Thomas Huber zu bedenken.

Um die Personalsituation bei der Polizei zu verbessern, hat die CSU im Landtag in den letzten Jahren zahlreiche Maßnahmen beschlossen. „Die Verbesserungen kommen in der Praxis allerdings zeitverzögert an, da die Ausbildungszeit bei der Polizei drei Jahre beträgt“, erklärte Thomas Huber. Neben den in den Jahren 2017 und 2018 geschaffenen 1.000 neuen Stellen sind bis 2023 jedes Jahr 500 weitere zusätzliche Polizeistellen geplant. Unter dem Strich sind dies insgesamt 3.500 neue Stellen. Derzeit wird ein Verteilkonzept geprüft, das insbesondere die Arbeitsbelastung der Inspektionen vor Ort besonders berücksichtigt. Nach seinen bisherigen Gesprächen mit Vertretern der Polizei hat sich der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber nachdrücklich für die Erarbeitung eines solchen Konzepts stark gemacht. „Mein Ziel ist es, dass vor der Umsetzung dieses Verteilungskonzeptes die Polizeipräsidien erst einmal auf einen vergleichbaren gerechten Personalstand gebracht werden und damit dem bereits mehrfach anerkannten Nachholbedarf unseres Polizeipräsidiums Oberbayern Nord Rechnung getragen wird. Das neue Verteilungskonzept muss dann belastungsorientiert erfolgen. Damit könnten unsere Polizeibeamtinnen und –beamte des Landkreises Ebersberg deutlich entlastet werden.
 


Was für ein Europa wünschen sich die Menschen in Bayern? Was können wir tun, um Europa noch besser zu machen? In der Europaresolution, die während der Klausurtagung Banz einstimmig beschlossen wurde, steckt die CSU-Fraktion ihre Ziele für die kommenden Jahre fest. Im Video sprechen EVP-Spitzenkandidat Manfred Weber und CSU-Fraktionschef Thomas Kreuzer darüber, was sie für die Menschen in Europa verändern wollen. Mehr Informationen zum Thema und die Europaresolution finden Sie auf unserer Homepage www.csu-landtag.de in der Rubrik "Unsere Politik - Kloster Banz 2019"

Von Montag bis einschließlich Donnerstag befand sich die CSU-Landtagsfraktion zur Klausur im oberfränkischen Kloster Banz, an der der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber (CSU) erstmals in seiner Funktion als Vorsitzender des Arbeitskreises für Arbeit und Soziales, Jugend und Familie der CSU-Landtagsfraktion teilnahm.

Neben den politischen Schwerpunktsetzungen für dieses Jahr und der Analyse des vergangenen Wahljahres stand bei der Klausur insbesondere der kommende Europawahlkampf im Vordergrund. „Vor allem als Sozialpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion werde ich mich noch stärker für die Belange von Familien sowie für die Schwächeren in unserer Gesellschaft einsetzen und wichtige Themen gemeinsam mit den Betroffenen und Beteiligten Akteuren in der Gesellschaft voranbringen“, so Thomas Huber.

Er skizzierte in seinem Bericht die Schwerpunkte seiner Arbeit für die nächsten 5 Jahre und machte deutlich, dass die CSU eine Sozialpolitik macht, die den Menschen hilft und sie zu mehr Teilhabe befähigt. „Wir wollen echte Perspektiven für die Menschen schaffen, haben die Familien im Blick und setzen uns für ein generationengerechtes Bayern ein“. Unter anderem plant er eine stärkere Beteiligung von jungen Menschen und von Senioren. Huber nutzte den Besuch des Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer, um nochmals auf die Forderungen des Landkreises beim Brennerbasiszulauf hinzuweisen, insbesondere auf die Notwendigkeit eines verbesserten Lärmschutzes, und lud ihn zu einem Dialog im Landkreis ein.

Brauchen klares sozialpolitisches Profil im Europawahlkampf
 
Der Abgeordnete Thomas Huber fordert auch im bevorstehenden Europawahlkampf ein klares sozialpolitisches Profil seiner Partei. „Die EU bedeutet vor allem Frieden, Sicherheit und Wohlstand in Europa, doch das Ansehen der EU hat in den vergangenen Jahren - teilweise nachvollziehbar - gelitten. Man müsse mehr Bürokratie abbauen und das ‚Soziale‘ künftig wieder stärker in den Vordergrund rücken, damit die EU wieder bürgerlicher wird und ihre Regionen besser repräsentiert werden“, so der Grafinger Abgeordnete weiter, der an der einstimmig verabschiedeten Europaresolution (siehe Anlage) mitgearbeitet hat.

Bevölkerung intensiv und interaktiv in politische Prozesse einbinden
 
Bei der Aufarbeitung des vergangenen Wahljahres will die CSU-Landtagsfraktion sich verstärkt dem veränderten Wählerverhalten widmen. Welche Rolle nehmen beispielsweise die Volksparteien vor dem Hintergrund einer sich verändernden politischen Landschaft und eines sich verändernden Lebensgefühls von Großstädtern heute noch ein? Können Volksparteien bei auseinanderklaffenden Interessen auch künftig noch integrierend wirken, um politische Stabilität zu gewährleisten? Welche Bedeutung für die politische Meinungsbildung hat die Digitalisierung?

Thomas Huber: „Die CSU hat eine gute Zukunft als Volkspartei vor sich. Wir müssen aber überlegen, wie wir Bürgerbeteiligung interaktiver gestalten und Bürgerinnen und Bürger noch enger in politische Prozesse einbinden sowie auch gesellschaftliche Trends schneller erkennen. Die Möglichkeiten, die soziale Medien und das digitale Zeitalter hier bieten, sind noch lange nicht ausgeschöpft.“


 

Im bis auf den letzten Platz gefüllten Saal des Landhotels Kastenwirt veranstaltete die CSU Grafing am 6. Januar zum 23. Mal ihren traditionellen Drei-Königs-Empfang. Ehrengast und Festrednerin war in diesem Jahr die Staatsministerin für Ernährung, Landwirtschaft und Forsten Michaela Kaniber, die auf Einladung des CSU-Kreisvorsitzenden Thomas Huber nach Grafing kam.

Ortsvorsitzender Florian Wieser hob in seiner Begrüßungsrede den Einsatz der CSU für das neue Berufsschulzentrum in Grafing-Bahnhof, für die Anbindung der Sportstätten an die Ostumfahrung, für den Runden Tisch „Hochwasserschutz“ und für den barrierefreien Ausbau der Bahnhöfe hervor und dankte hier ausdrücklich dem Landtagsabgeordneten Thomas Huber, auf dessen Initiativen diese Projekte zurückzuführen seien. Er informierte über die aktuelle Entwicklung bei der Dorferneuerung in Straußdorf und dankte allen Beteiligten für die Unterstützung bei diesem wichtigen Zukunftsprojekt.

Er dankte dem anwesenden Bundestagsabgeordneten Dr. Andreas Lenz für sein Engagement zum Schutz gegen Bahnlärm. Wieser gratulierte dem Stimmkreisabgeordneten Thomas Huber zu seinem Erfolg bei den Landtagswahlen im zurückliegenden Oktober und hob hervor, dass dieser mit seiner Überzeugungskraft, seinen Ideen und seinem Fleiß ein im Vergleich zu anderen Ballungsraumlandkreisen hoch achtbares Ergebnis erzielt habe. Nicht unerwähnt ließ der Ortsvorsitzende, dass ein besseres Ergebnis für Bayerns Gesamt-CSU wünschenswert gewesen wäre.

Landtagsabgeordneter Thomas Huber stellte an den Anfang seines Grußwortes den Satz des Propheten Jeremia „Suchet der Stadt Bestes!“, den ihm die Evangelische Regionalbischöfin Susanne Breit-Keßler ans Herz gelegt habe. Er skizzierte die Entwicklung des Landkreises hin zu Deutschlands wirtschaftsstärkster Region, wie das Landkreis-Ranking von FOCUS-MONEY erneut zeige. Huber dankte dem anwesenden Landrat Robert Niedergesäß für seinen überragenden Einsatz, der maßgeblich diese Erfolgsgeschichte mit geschrieben habe, aber auch gleichzeitig mit Tatkraft die auch damit zusammenhängenden Probleme angehe. Denn, so Huber, es gebe auch eine Kehrseite der Medaille: Für die Infrastruktur, von Straßen bis zur Kinderbetreuung, und unsere Klinik sei dieses starke Wachstum eine große Herausforderung. „Auslöser ist der hohe Zuzug. Wir sind damit soz. „Opfer des eigenen Erfolgs“ und spüren das täglich: Verstopfte Straßen, volle S-Bahnen und astronomische Mieten und Immobilienpreise. Darüber müsse man nachdenken und die Frage stellen, ob dieses Wachstum tatsächlich weiter verstärkt werden solle?“

Eingehend auf die kommunalpoltischen Initiativen und Leistungen der CSU Grafing für die Stadt erinnerte Huber daran, dass es ohne die CSU Grafing heute noch keine Gewerbegebiete I und II zur Schaffung wohnortnaher Arbeitsplätze und zur Verbesserung der Einnahmesituation der Stadt gäbe; diese wurden von den Grünen stets abgelehnt. Er dankte dafür, dass der Stadtrat fraktionsübergreifend dem CSU-Antrag für eine Berufsschule in Grafing-Bahnhof folgte, um Ausbildungsmöglichkeiten in der Beruflichen Bildung vor Ort zu schaffen.

Vorausschauend auf die Kommunalwahl 2020 dankte der CSU-Kreischef Thomas Huber dem unermüdlichen Einsatz von Graf Rechberg als Fraktionssprecher und Florian Wieser als besonnenen Ortsvorsitzenden, die sich intensiv für Grafing einsetzen und auch dafür, weitere „gute Köpfe“ für die Kommunalwahl zu haben, die bereit sind, sich für ihre Stadt einzusetzen. Bei der Aufstellung des Landratskandidaten werde er als Kreisvorsitzender wieder Robert Niedergesäß vorschlagen, der den Landkreis u.a. in den Bereichen Bildung, Gesundheit, Demografie und Wohnungsbau zusammen mit der Kreistagsfraktion vorangebracht und für die kommenden Herausforderungen gewappnet habe. Gleichzeitig müsse man es schaffen, neue Wählergruppen zu erschließen: Die nächste Gelegenheit dafür liege in der Europawahl am 26. Mai 2019: “Hier haben wir mit unserer Europaabgeordneten Professorin Dr. Angelika Niebler als Vorsitzender der CSU-Europagruppe eine bestens vernetzte Parlamentarierin an Schlüsselstellen für die Zukunft Europas!

Staatsministerin Kaniber begann ihre Ausführungen mit einem Rückblick auf das „heiße“ Wahljahr 2018. Der Ausgang der Landtagswahl habe durchaus geschmerzt, aber man halte zusammen, habe rasch eine stabile Regierung hinbekommen und in der CSU den Wechsel an der Spitze gut gemeistert. Mit drei Phänomenen müsse sich die Politik jetzt intensiv auseinandersetzen: Trotz niedrigster Arbeitslosigkeit seien viele Menschen verunsichert und unzufrieden; die Migration sei ein Faktor, die Ränder des Parteienspektrums ausfransen zu lassen; die Sichtweisen und Befindlichkeiten von Stadt und Land entwickeln sich merklich auseinander. Dabei habe gerade die Frankfurter Allgemeine Bayern kürzlich als „Deutschlands Märchenland“ bezeichnet.

Im Einzelnen ging Kaniber ein auf die –nicht zuletzt finanzielle- Unterstützung der Familien, auf die Herausforderungen des Klimawandels gerade in der Landwirtschaft, auf die Mobilität im ländlichen Raum, damit zusammenhängend auf den ÖPNV und den flächendeckenden Bayerntakt, auf die Eindämmung des Flächenverbrauchs, auf den Erhalt der Artenvielfalt und den Öko-Landbau. Kritisch befasste sich die Ministerin mit der Preisgestaltung im Lebensmittelbereich: „Es kann ja wohl nicht sein, dass 1 Kg Tierfutter für die Landwirtschaft mehr kostet als 1 Kg Schnitzel.“ Hier wolle sie etwas tun. Das werde auch gelingen, wenn wir in unserer Gesellschaft zu weniger Zwiespalt und mehr Zusammenhalt kommen.

Abschließend besuchten die Sternsinger der Pfarrei St. Ägidius die Veranstaltung, sangen ihr Segenslied und sammelten Geld, wie immer für einen guten Zweck, diesmal für die Straßenkinder in der kongolesischen Hauptstadt Kinshasa.

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