Thomas Huber

Thomas Huber

Mittwoch, 11 März 2015 09:10

Grundschule Poing: Lernen in zwei Sprachen

Das Bildungsministerium und die Stiftung Bildungspakt Bayern gaben die Teilnehmer des Schulversuchs "Lernen in zwei Sprachen - Bilinguale Grundschule Englisch" bekannt. Ab dem kommenden Schuljahr
wird an ausgewählten Grundschulen des Freistaats in bestimmten Fächern neben Deutsch auch in Englisch unterrichtet.

"Ich freue mich sehr darüber, dass die Anni-Pickert-Grundschule in Poing eine der bayernweit nur 20 Modellschulen ist", so Ebersbergs Stimmkreisabgeordneter Thomas Huber und ergänzte: "Englischkompetenzen werden in der modernen Arbeitswelt des 21. Jahrhunderts immer wichtiger, daher ist es wichtig, schon früh mit der Förderung unserer Kinder anzufangen."

Freiwilliger Modellversuch über 4 Jahre

In dem auf 4 Jahre angesetzten Schulprojekt soll ein zweisprachiger Unterricht in den Fächern Kunst, Musik und Sport sowie an geeigneter anderer Stelle erfolgen. "Mir ist besonders wichtig, dass die Eltern frei entscheiden können, ob sie ihr Schulkind an dem Versuch teilnehmen lassen wollen. Das bilinguale Lernen betrachte ich als große Chance für die Kinder in unserem Landkreis, aber die Freiwilligkeit hat Priorität", so Thomas Huber. Auch die Vereinigung der Bayerischen Wirtschaft (vbw) lobt das Vorhaben, in dem speziell ausgebildete Lehrkräfte die Leitung des Unterrichts übernehmen werden. Wissenschaftlich begleitet wird das Vorhaben durch die katholische Universität Eichstätt-Ingolstadt.
Gute Nachricht für Grundstückseigentümer, deren Flächen im europaweiten Schutzgebietsnetz Natura 2000 liegen: Die Frist für Einwendungen wird aufgrund des hohen Interesses der Bevölkerung um zwei Monate verlängert. Dies stellte Thomas Huber bei der Jahreshauptversammlung der Waldbesitzervereinigung letzte Woche auf der Ebersberger Alm bereits in Aussicht, jetzt wird es auch so umgesetzt.
 
Natura 2000 ist ein europaweites Netz aus Vogelschutz- und FFH-Gebieten (Fauna Flora Habitat). Die EU-Staaten sind verpflichtet, geeignete Gebiete zu melden und rechtsverbindlich festzulegen. Die Meldung der Gebiete erfolgte bereits bis zum Jahr 2004. Nun gilt es, die EU-Vorgaben vollständig zu erfüllen und die bayerischen FFH-Gebiete im Maßstab 1 : 5.000 abzugrenzen sowie die Erhaltungsziele rechtsverbindlich darzustellen. Andernfalls drohen erhebliche Strafzahlungen an die Europäische Union.
 
„Bisher galt, dass Betroffene bis zum 1. März diesen Jahres mögliche Einwendungen bei der höheren Naturschutzbehörde melden können“, erklärte Thomas Huber. „Wir haben uns dafür eingesetzt, dass diese Frist nun um zwei Monate bis zum 1. Mai verlängert wird. Damit haben die Grundstückseigentümer ausreichend Zeit, zu prüfen, wie sich die Grenze der FFH-Gebiete im Flurkartenmaßstab darstellt.“ Die verfeinerten Grenzen basieren auf der bekannten Meldegrenze der Gebiete und wurden allenfalls minimal angeglichen, um Anpassungen an Flur- oder Nutzungsgrenzen oder topographischen Strukturen zu erreichen. Ausweisungen neuer FFH-Gebiete oder Erweiterungen der bestehenden Gebiete wurden nicht vorgenommen. An Rändern gelegene Einzelflächen wurden zur Gebietsabrundung nur mit schriftlicher Zustimmung der Flächeneigentümer aufgenommen. Die Umweltverwaltung stellt den Verordnungsentwurf mit einem Informationsangebot online bereit.

„Mögliche Einwendungen können bereits seit dem 9. Januar formuliert und an die jeweilige höhere Naturschutzbehörde an der Bezirksregierung gerichtet werden.“ Die Kontaktadressen sowie der Entwurf der Verordnung sind unter dem Link http://q.bayern.de/natura2000-beteiligung im Internet einsehbar. „Der Schutz von besonders wertvollen Lebensräumen für Tiere und Natur ist eine große und wichtige Aufgabe, der Bayern gerne nachkommt, so Thomas Huber. „Allerdings müssen die betroffenen Bürgerinnen und Bürger genug Zeit haben, sich dazu zu äußern. Genau diese Möglichkeit haben wir nun geschaffen.“


 
 
Bereits seit 15 Jahren honoriert der Bayerische Landtag mit seinem jährlichen Ehrenamtspreis, dem Bürgerpreis (bisher „Bürgerkulturpreis“), vorbildliches bürgerschaftliches Engagement in Bayern. In diesem Jahr steht der Preis unter dem Leitsatz „Willkommen! Bürgerschaftliche Initiativen für Menschen auf der Flucht“. Darauf weist der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber hin.
 
Die Jury unter Vorsitz von Landtagspräsidentin Barbara Stamm reagiert mit dem Leitthema 2015 auf dramatische Entwicklungen in vielen Regionen in der Welt: So ist auch Bayern verstärkt Zufluchtsort für Menschen, die Krieg, Gewalt, Not oder Verfolgung entfliehen mussten. Viele bayerische Bürgerinnen und Bürger reichen diesen Menschen die Hand und setzen damit ein Zeichen für Humanität und gegen Gleichgültigkeit. 
 
Mit dem diesjährigen Bürgerpreis sollen bürgerschaftlich getragene, auf Dauer angelegte Projekte gewürdigt werden, die den Schutzsuchenden helfen, sich in Bayern zurecht zu finden, z.B. durch Sammel- und Benefizaktionen, Beratungs- und Versorgungsleistungen, die Organisation gemeinschaftlicher Freizeit- und Kulturprojekte u.ä.
 
Der Bürgerpreis ist mit insgesamt 30.000 Euro dotiert. Das Preisgeld kann auf mehrere Preisträger aufgeteilt werden. Die Teilnahmebedingungen können den Bewerbungsunterlagen entnommen werden. Bewerbungen können bis zum 15. Mai 2015 eingesandt werden. Die Preisverleihung findet am 22. Oktober 2015 im Bayerischen Landtag statt. 
 
Bewerbungen sind per E-Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! sowie per Post oder per Fax an den
Bayerischen Landtag/Landtagsamt
c/o Clarissa Kern
Maximilianeum
81627 München

mit dem Stichwort: Bürgerpreis, zu senden.

Formulare und weitere Informationen finden Sie unter www.buergerpreis-bayern.de Für Rückfragen wenden Sie sich an Telefonnummer 089/4126-2150, Fax 089/4126-1150, E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!  oder im Anhang.
 
„Die Verlagerung von Behörden aus dem ständig wachsenden Großraum München in strukturschwächere Gebiete ist auch aus demografiepolitischen Gründen sinnvoll“, sagte der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber, der auch Demografiepolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion ist: „Der Großraum München wird in den nächsten Jahren weiter stark wachsen. Das bedeutet, dass der ohnehin schon knappe Wohnraum noch knapper, der ohnehin schon starke Verkehr noch stärker und die ohnehin schon hohen Lebenshaltungskosten noch höher werden.“

Stärkung strukturschwächerer Regionen  - Keine Zwangsversetzungen

„Gleichzeitig haben wir zahlreiche Regionen in Bayern“, betonte Thomas Huber,  „in denen das umgekehrt ist. Die jetzt beschlossenen Behördenverlagerungen sind daher einer von mehreren Bausteinen, um diese strukturschwächeren Regionen zu fördern und so auch die dortigen Menschen zu motivieren, in ihrer Heimat zu bleiben“.

Für Oberbayern, so der Demografiepolitische Sprecher der CSU-Landtagsfraktion weiter, wirkten sich die Behördenverlagerungen insgesamt positiv aus: „Denn auch in Oberbayern liegen Regionen, die mit strukturpolitischen Herausforderungen zu kämpfen haben. Diese Regionen profitieren von der Regionalisierung der Verwaltung. So bedeutet etwa die Verlagerung des Amts für Ländliche Entwicklung nach Mühldorf dort eine Zunahme von 141 Beschäftigten und die Verlagerung für Maß und Gewicht in den Landkreis Berchtesgadener Land dort eine Zunahme von rund 50 Arbeitsplätzen, zu denen man dann auch noch die Familien der Beschäftigten rechnen muss.“

Gleichzeitig sei natürlich zu berücksichtigen, so Thomas Huber, dass die Verlagerung von Behörden „ein sensibler Prozess“ sei, der auch entsprechend sensibel gestaltet werden müsse. Finanzminister Söder habe deshalb zugesichert, dass es dabei keine Zwangsversetzungen aus dem Großraum München geben werde: „Im Vordergrund steht eindeutig die Schaffung von neuen Arbeitsplätzen in den strukturschwächeren Regionen und damit auch die Schaffung von mittelfristigen Berufsperspektiven für die dort lebenden Jugendlichen. Das ist auch ein wichtiger Beitrag zur Stärkung des ländlichen Raums und damit zur Ge-staltung des demografischen Wandels in Bayern“.

Die vom Stimmkreisabgeordneten Thomas Huber initiierte DIALOG-Reihe konnte vergangenen Freitag mit etwa 100 Ehrenamtlichen aus dem gesamten Landkreis Ebersberg einen erfolgreichen Startschuss feiern. "Das in 10.000 Arbeitsstunden errichtete Trachtenvereinsheim der Ebrachtaler ist ein eindrucksvoller Beleg für die ungebrochene Bereitschaft der Menschen in Bayern, sich ohne Bezahlung zum Wohle seiner Mitmenschen einzubringen." lobte der Gastgeber in seiner Eingangsrede und fügte hinzu, dass es kaum einen geeigneteren Ort anlässlich des dem Ehrenamt gewidmeten Wintergeprächs hätte geben können. Huber, der selbst aktiver Trachtler ist, hat den Ort in der Absicht ausgewählt, noch mehr Menschen zur Übernahme einer ehrenamtlichen Tätigkeit zu motivieren. Unterdessen gefährden die Dokumentationspflichten sowie die seit Anfang 2015 geltenden Regeln zum Mindestlohn das Ehrenamt und demotivieren Freiwillige. "Wir werden weiterhin mit aller Kraft gegen die Pläne von Ministerin Nahles ankämpfen, denn wir dürfen uns das Ehrenamt nicht durch ein Bürokratiemonster kaputt machen lassen. Das wäre für unsere Aktive Bürgergesellschaft ein fatales Signal und ein schwerwiegender Schaden zu Lasten der Hilfsbedürftigen“, so Huber.

Ehrenamtsbotschafter Markus Sackmann präsentiert "Ehrenamtskarte"

Der Ehrengast Markus Sackmann, Ehrenamtsbotschafter der Bayerischen Staatsregierung, nutzte die Gelegenheit, um die von ihm in seiner Zeit als Staatssekretär initiierte Ehrenamtskarte vorzustellen. Die Anzahl der Akzeptanzstellen, welche zahlreiche Vergünstigungen gegen Vorlage der Karte böten, weite sich stetig aus. Auf seiner „diplomatischen Reise“ durch Bayern erfahre er tagtäglich beindruckende Beispiele von Menschen, die sich im Dienste der Nächstenliebe einsetzen. Die schwere Erkrankung von Sackmann habe sein Bewusstsein dafür nochmals geschärft. Thomas Huber ergänzte: "Selbstverständlich erwarten Ehrenamtliche keine materielle Gegenleistung für ihren freiwilligen Einsatz, denn sie helfen allein aus Überzeugung. Die Ehrenamtskarte stellt nach meiner Auffassung aber eine besondere Form der Wertschätzung dar und vermittelt zudem die große Vorbildfunktion eines bürgerschaftlichen Engagements." Auch Landrat Robert Niedergesäß stimmte dem bei und präsentierte das neue und gut durchdachte Ebersberger Ehrenamtskonzept. Im 2. Teil der Veranstaltung nutzten die anwesenden Gäste die Gelegenheit, um mit der Politik ins Gespräch zu kommen sehr rege.

Die Fortsetzung der DIALOG-Reihe erfolgt mit Bayerns Wirtschaftsministerin Ilse Aigner am 11. Mai und mit dem Pflegebeauftragten der Bayer. Staatsregierung, Herrmann Imhof am 25. Juni.


Dienstag, 24 Februar 2015 11:47

Vereine fallen nicht unter Mindestlohn

Zur Ankündigung von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), dass die vielen ehrenamtlichen Kräfte in den 90.000 deutschen Vereinen nicht unter den Mindestlohn fallen, erklärt der CSU-Landtagsabgeordnete Thomas Huber:
 
Die Ankündigung von Bundesarbeitsministerin Andrea Nahles (SPD), dass die vielen ehrenamtlichen Kräfte in den deutschen Vereinen und die Amateur-Vertragsspieler nun doch nicht unter den Mindestlohn fallen, wenn ihre Tätigkeit dem Gemeinwohl und nicht dem eigenen Broterwerb dient, zeigt, dass unser Druck aus Bayern erfolgreich war und dass die Ministerin lernfähig ist. Denn sie beginnt zu erkennen, dass sie mit den Dokumentationspflichten ein Bürokratiemonster geschaffen hat, das niemand bewältigen kann. Von diesem Bürokratiemonster sind aber nach wie vor alle Unternehmen betroffen und vor allem kleinere und mittlere Betriebe stöhnen darunter. Deshalb müssen auch sie von ihm befreit werden. Hierzu gibt es offensichtlich noch unterschiedliche Auffassungen in der SPD, wie eine Äußerung von Frau Fahimi (SPD) zeigt. 
 
In einem Interview mit der Augsburger Allgemeinen sagte sie, wer es als Arbeitgeber nicht schaffe, einen Stundenzettel ordentlich auszufüllen, sei „entweder ein Gauner oder schlichtweg zu doof“. Diese pauschalen Vorwürfe will Huber nicht so stehen lassen. „Der Mindestlohn krankt nach wie vor an zu viel Bürokratie“, verdeutlicht der CSU-Politiker. Zum Beispiel müssen Arbeitgeber nun alle Stunden von geringfügig Beschäftigten in kurzer Frist protokollieren und abzeichnen. „Das ist ein unglaublicher Aufwand. Wenn ein Arbeitgeber das nicht sofort leisten kann, ist er nicht ´doof`, sondern wird von der neuen Bürokratie überfordert. Wir bleiben daher bei unserer Forderung, dass Arbeitgeber die Arbeitszeiten von Minijobbern im gewerblichen Bereich nicht mehr dokumentieren müssen.“ Den Mindestlohn an sich stellt die CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag nicht in Frage. „Wir sagen Ja zum Mindestlohn, aber Nein zur Bürokratie“, bekräftigt Huber und ergänzt: „Klar ist: Wenn es hier keine spürbaren Erleichterungen und Vereinfachungen gibt, stehen Arbeitsplätze auf dem Spiel. Wer Arbeitgeber pauschal als ´doof` oder ´Gauner` bezeichnet, agiert unter der Gürtellinie und zeigt, dass er keine Vorstellung vom Alltag in den Betrieben hat“, stellt Thomas Huber, Demografiepolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, nach den beleidigenden Äußerungen von SPD-Generalsekretärin Yasmin Fahimi klar. „Frau Fahimi muss sich bei den deutschen und bayerischen Arbeitgebern entschuldigen.“ Fahimi fehle bislang jedes Verständnis für die Notwendigkeit, bürokratische Hürden beim Mindestlohn abzubauen. 
 
Mittwoch, 18 Februar 2015 10:46

Ehrenamt nicht unnötig erschweren!

„Wer sich im Ehrenamt engagiert, soll seine Fahrtkosten wie in der bisherigen Form steuerlich geltend machen können“, fordert Thomas Huber, Demografiepolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag. Huber stellt sich damit gegen einen Vorstoß von Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble.

Bisher können entstandene Fahrtkosten für Ehrenamtliche als Spenden steuerlich geltend gemacht werden, wenn sie am Jahresende zusammengeschrieben und eingereicht werden. In Zukunft sollen die Fahrtkosten bereits nach spätestens drei Monaten dokumentiert werden. In einem Schreiben an den Bundesfinanzminister kritisiert Huber: „Es ist dringend nötig, die steuerliche Absetzbarkeit für Ehrenamtliche nicht zu erschweren, sondern zu erleichtern. Gerade für die junge Generation ist es wichtig, die bürokratischen Hürden im Ehrenamt nicht weiter zu erhöhen, sondern abzubauen.“

Thomas Huber drängt darauf, die verschärfte Dokumentationspflicht wieder zurück zu nehmen: „Der Bundesfinanzminister erschwert völlig unnötig ehrenamtliches Engagement. Wir brauchen unbürokratisches Handeln statt wiehernde Amtsschimmel. Menschen, die sich ehrenamtlich engagieren, haben unsere Unterstützung verdient und nicht bürokratische Hemmnisse“.
Die CSU-Fraktion will den zunehmenden Asylmissbrauch eindämmen. Zugleich sollen diejenigen Asylbewerber, die Schutz benötigen, gerechter auf die Mitgliedstaaten der EU verteilt werden. Dazu haben die CSU-Abgeordneten auf Initiative des Ebersberger Stimmkreisabgeordneten Thomas Huber letzte Woche einen Dringlichkeitsantrag ins Plenum eingebracht. In seiner Rede im Bayerischen Landtag forderte Thomas Huber die Bundes- und Europa-Ebene auf, sich für eine gerechtere Verteilung der in die EU einreisenden Asylbewerber auf alle Mitgliedsstaaten einzusetzen, denn seiner Meinung nach kann es nicht sein, dass Deutschland und Schweden zusammen allein die Hälfte aller Asylbewerber und lediglich 5 von 28 Mitgliedsstaaten über 70% aller Flüchtlinge aufnehmen. "Das ist gegen jede Gerechtigkeit und gegen jede Solidarität! Es ist deshalb an der Zeit, die Aufnahme der Asylbewerber endlich als gesamteuropäische Aufgabe anzupacken", so der Abgeordnete aus Ebersberg. Dieser Vorschlag wurde zwischenzeitlich auch von Bundeskanzlerin Merkel in ihrer aktuellen Video-Botschaft aufgenommen.
 
Vor allem die Zahl der Flüchtlinge aus dem Kosovo steigt explosionsartig an: Im Dezember 2013 stellten 304 Kosovaren Erstanträge auf Asyl. Im Dezember 2014 waren es schon 1.461; eine Steigerung um 480 %. Dieser massive Zustrom gehe nicht nur zu Lasten der Kriegsflüchtlinge, sondern schaffe auch Probleme im Herkunftsland, da ein großer Teil der arbeitsfähigen Bevölkerung das Land verlasse, heißt es in der Antragsbegründung.  Täglich wandern rund 1.000 Kosovaren aus ihrer Heimat ab, praktisch ausschließlich aus wirtschaflichen Gründen. „Es kann nicht sein, dass sich das Kosovo selbst entvölkert, nur um hier in Deutschland Sozialleistungen zu erhalten. Geht der Exodus aus dem Kosovo so weiter, kommen in diesem Jahr 360.000 Wirtschaftsflüchtlinge nach Deutschland. Das ist ein Fünftel der Bevölkerung aus dem Kosovo, so Thomas Huber.

Der Fraktionsvorsitzende Thomas Kreuzer in einer Presseerklärung: „Wenn ich über das Auswärtige Amt höre, dass auf dem Busbahnhof in Pristina eine ´Volksfeststimmung` herrscht, setzen wir doch offensichtlich völlig falsche Anreize. Wer nicht verfolgt wird, sondern sich nur aus finanziellen Gründen die langen Verfahrensdauern zu Nutze machen will, muss eine klare Grenze aufgezeigt bekommen.“ Die CSU-Fraktion fordert eine deutlich schnellere Bearbeitung der Asylanträge und eine vorrangige Behandlung der Kosovo-Fälle. Ziel müsse sein, dass die Antragsteller zwei bis drei Wochen nach ihrer Einreise wieder in den Kosovo zurückgeführt werden. Thomas Huber fordert deswegen das Bundesamt für Migration und Flüchtlinge zum Handeln auf: „Die durchschnittliche Verfahrensdauer bei Asylanträgen beträgt 4,5 Monate. Das ist ein untragbarer Zustand. Hier braucht es mehr Personal zum Abarbeiten der Anträge. Außerdem muss das Kosovo so schnell wie möglich zu den sicheren Herkunftsstaaten gezählt werden.“
 
In seiner Rede betonte Thomas Huber auch, dass eine gerechtere Verteilung der Asylbewerber auch deshalb erforderlich sei, um eine möglichst breite Unterstützung der Menschen für die Aufnahme von schutzbedürftigen Asylbewerbern zu erhalten. "Wir dürfen nicht riskieren, dass das großartige humanitäre Engagement der bayer. Bevölkerung - auf das wir zu Recht stolz sein können - irgendwann als überstrapaziert empfunden wird", so der Abgeordnete.
 
Link zur Plenarrede von Thomas Huber: Plenarrede vom 11.02.2015

Link zum Dringlichkeitsantrag: Drs. 17/5221 



 
„Ich lade alle Jugendlichen aus dem Landkreis Ebersberg sehr herzlich ein, am Samstag, 28. Februar beim Jugendpolitischen Empfang im Bayerischen Landtag in München mit uns gemeinsam über ihre Zukunft zu diskutieren“, gab der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber bekannt: „Wir wollen dabei wissen, welche Vorstellungen unsere jungen Menschen haben und natürlich auch, wo sie der Schuh drückt“.

„Ob Mitglied der Landjugend, des Jugendrotkreuzes oder Aktiver bei der örtlichen Jugendfeuerwehr: Es gibt viele Bereiche, in denen sich junge Leute engagieren, ganz besonders auch hier bei uns im Landkreis Ebersberg. Deshalb ist es sicher spannend, wenn Jugendliche aus ganz Bayern im Maximilianeum zusammenkommen und sich dort darüber austauschen, wie man Zukunft mitgestalten kann“, sagte der Abgeordnete, der sich schon als Jugendlicher u.a. im Trachtenverein und bei der Feuerwehr engagiert hat: „Und natürlich interessiert uns auch, welche Unterstützung sich unsere jungen Menschen von der Politik wünschen.“

Dabei bekommen die Jugendlichen in Workshops zu den Themen Sport, Kultur und Ehrenamt auch Einblicke in ganz unterschiedliche Bereiche gesellschaftlichen Engagements. Dazu gibt es ein interessantes Rahmenprogramm und die Möglichkeit, den Bayerischen Landtag hautnah zu erleben.

Alle interessierten Jugendlichen aus dem Landkreis Ebersberg können sich über folgenden Link anmelden: http://tinyurl.com/Anmeldung-Jugendempfang

Als Ehrengast der Auftaktveranstaltung der diesjährigen DIALOG-Reihe, die in der Tradition der CSU-Bürgergespräche steht, hat der Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber den Ehrenamtsbotschafter der Bayerischen Staatsregierung und früheren Staatssekretär Markus Sackmann für Freitag, 27. Februar 2015, gewinnen können. "Ich freue mich sehr darüber, dass unser Heimatlandkreis Ziel der ersten‚ diplomatischen‘ Mission unseres Bayerischen Ehrenamtsbotschafters ist." so Huber.

Neben einem Erfahrungsaustausch mit ehrenamtlich engagierten Bürgerinnen und Bürgern steht auch die demografische Entwicklung des Landkreises Ebersberg auf dem Programm. Ehrenamtsbotschafter Sackmann wird dabei zusammen mit Thomas Huber, der auch Demografiepolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion ist sowie mit Landrat Robert Niedergesäß auf aktuelle Herausforderungen im Ehrenamt eingehen.

Weitere Expertengespräche: Zu Wirtschaft kommt Wirtschaftsministerin Ilse Aigner

Die nächsten Folgen der DIALOG-Reihe finden dann im Frühling und im Sommer statt. Im Mai wird die bayerische Wirtschaftsministerin Ilse Aigner erwartet und zum Sommergespräch ist der Pflegebeauftragte der Bayerischen Staatsregierung, MdL Hermann Imhof,  zu Gast. "Die künftige Entwicklung der Gemeinden im Landkreis Ebersberg wird bei unseren Expertengesprächen klar im Vordergrund stehen. Wir wollen mit den Bürgerinnen und Bürgern deren persönliche Erfahrungen diskutieren. Mit der DIALOG-Reihe decken wir die wichtigen Themenbereiche ab, die uns alle betreffen,“ betonte Thomas Huber. Das Frühjahrsgespräch mit Ilse Aigner findet am 11. Mai, das Sommergespräch mit Hermann Imhof am 25. Juni statt.


Wintergespräch „Lebendiges Ehrenamt – lebendiges Land“ 
mit StS a.D. Markus Sackmann, Ehrenamtsbotschafter der Bayerischen Staatsregierung
am Freitag, 27. Februar 2015, 16.00 bis ca. 18.30 Uhr
Ort: Trachtenvereinsheim der „Ebrachtaler“, Schwabener Straße 13, 85560 Ebersberg

Programm:

Begrüßung und Dank
Thomas Huber, MdL
Demografiepolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion

„Lebendiges Ehrenamt – lebendiges Land“
Markus Sackmann, Staatssekretär a.D.
Ehrenamtsbotschafter der Bayerischen Staatsregierung

Das Ehrenamtskonzept des Landkreises Ebersberg
Robert Niedergesäß
Landrat des Landkreises Ebersberg

Gespräch und Austausch


Anmeldung:

Bitte bis 23. Februar 2015 anmelden: Per Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder telefonisch unter: 08092 / 87334

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