In Anwesenheit des Landtagsabgeordneten Thomas Huber wurde nun der neue Kreisverkehr in Markt Schwaben eingeweiht und für den Verkehr freigegeben. Mit sieben Wochen erfolgte der Bau sogar schneller als geplant. „Der neue Kreisel verbessert die verkehrliche Situation an der früheren Kreuzung Geltinger Str. - Poinger Str. erheblich und erleichtert vor allem auch den LKW’s das Abbiegen vom und zum Firmengeländer von Gienger Logistik“, so Thomas Huber, der wesentlich an der Realisierung des Projekts mitgewirkt hat und der dafür bei der Einweihung auch Dank und Anerkennung von Markt Schwabens Bürgermeister Georg Hohmann erfuhr.
Bis zur Fertigstellung des Kreisels war es ein steiniger Weg. Eine Verbesserung der verkehrlichen Situation an diesem Knotenpunkt plante die Gemeinde Markt Schwaben bereits seit dem Jahr 2013. Finanziert werden sollte das Ganze u.a. mit Fördermitteln aus einem Sonderprogramm des Freistaats. Da die Mittel aus diesem Sondertopf aber binnen kürzester Zeit ausgeschöpft waren, konnte keine Förderzusage mehr erteilt werden. Daraufhin wandten sich die Beteiligten aus der Kommune an Thomas Huber, der die Bedeutung des Projekts für die Kommune und das dort ansässige Gewerbe erkannte und sich aktiv für eine Lösung einsetzte. Auf Hubers Initiative fand schon im Dezember 2016 ein Gespräch im Landtag mit dem Innenstaatssekretär Georg Eck, Markt Schwabens Bürgermeister Georg Hohmann, dem damaligen Leiter des Rosenheimer Straßenbauamts Christian Rehm und dem Chef von Gienger Logistik Martin Kübelsbeck statt. „Dieses Treffen war wichtig, um den Innenstaatssekretär davon zu überzeugen, eine schnelle und unbürokratische Lösung auf den Weg zu bringen. Ich bin sehr dankbar, dass wir Georg Eck bei diesem konstruktiven Dialog von der herausragenden Bedeutung des Projekt überzeugen konnten“, so der Ebersberger Abgeordnete.
Im März 2017 erhielt Huber dann die Erfolgsmeldung aus dem Innenministerium, dass die Staatsregierung sich beim Bau des Kreisverkehrs, dessen Gesamtkosten 1,45 Millionen Euro betragen, beteiligen werde.
Für einen zeitnahen Ausbau des Bahnhofs Markt Schwaben machen sich die regionalen Abgeordneten Dr. Andreas Lenz, MdB und Thomas Huber, MdL (beide CSU) stark. „Die Bahnsteige am Markt Schwabener Bahnhof sind derzeit nur über marode Treppen erreichbar. Daher können beispielsweise Gehbehinderte sowie Personen mit Kinderwägen nur mühsam mit Hilfe Dritter zu den Zügen gelangen“, so Thomas Huber. Andreas Lenz: „Das ist aus unserer Sicht ein untragbarer Zustand, gerade im Falle eines stark frequentierten Knotenbahnhofs wie Markt Schwaben“.
Die Abgeordneten Lenz und Huber haben sich angesichts der unbefriedigenden Situation am Markt Schwabener Bahnhof direkt an den Konzernbevollmächtigten der Deutschen Bahn für den Freistaat Bayern, Klaus-Dieter Josel, gewandt. Thomas Huber: „Wir haben die Bahn nachdrücklich darum gebeten, alle Möglichkeiten auszuschöpfen, um so schnell wie möglich mit dem barrierefreien Ausbau zu beginnen.“ Andreas Lenz: „Bei der zeitlichen Planung muss auch berücksichtigt werden, dass im Falle Markt Schwabens aufgrund der Anzahl der Bahnsteige und Gleise nicht die Möglichkeit einer Zwischenlösung – beispielsweise in Form einer Rampe – gegeben ist. Thomas Huber, der das Anliegen schon mehrmals im Bayerischen Landtag - zuletzt am 15.7.14 – vorgetragen hat, erklärt die Sichtweise der Bahn, die ihm auch schriftlich vorliegt: „Der barrierefreie Ausbau des Bahnhofs Markt Schwaben ist von verschiedenen Faktoren abhängig: Zum einen von den Infrastrukturplanungen des Bahnknoten München; in Markt Schwaben wird in diesem Zusammenhang an Gleis 5 ein neuer Außenbahnsteig gebaut. Der Umbau selbst ist sehr aufwändig – u.a. eine neue Unterführung unter allen fünf Gleisen mit der Errichtung von neuen Treppen und Aufzügen aus dieser Unterführung – und erfordert intensive bauliche Abstimmungen. Weiterhin sind die sehr schwierigen betrieblichen Bedingungen auf der Strecke der S2 von München-Riem nach Markt Schwaben zu beachten. Außerdem liegt Markt Schwaben im transeuropäischen Eisenbahnnetz (TEN), wodurch weitere Prüfungen und Abstimmungen mit einer Vielzahl von Stellen erforderlich sind. Auch das Sperrpausenkonzept muss alle Anforderungen berücksichtigen. Die Abgeordneten betonen, dass die Baumaßnahmen trotz aller Schwierigkeiten, die die Bahn glaubhaft darlegt, bis 2018 abgeschlossen sein müssten.
MdL Thomas Huber: „Das Thema Barrierefreiheit ist uns sehr wichtig. Mobilität ist auch ein Stück Lebensqualität.“ Er werde gemeinsam mit seinem Kollegen Lenz an dem Thema dranbleiben. „Die barrierefreie Gestaltung von öffentlichen Einrichtungen wie Bahnhöfen bedeutet für die Betroffenen einen wichtigen Schritt hin zu einer gleichberechtigten Teilhabe am öffentlichen Leben“, so MdB Andreas Lenz abschließend.
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