Thomas Huber

Thomas Huber


Der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber teilt mit, dass der Freistaat Bayern auch in diesem Jahr wieder kommunale Hochbaumaßnahmen im Landkreis unterstützt. „Der Freistaat fördert Baumaßnahmen in unserem Landkreis mit insgesamt sage und schreibe 7,54 Mio. Euro, also fast 2 Mio. Euro mehr als im Jahr 2016. Damit zeigt der Freistaat, wie wichtig ihm der kontinuierliche Ausbau von Schulen und Kitas ist“, so der Abgeordnete Huber und ergänzt: „Die Förderung ist ein wichtiger Eckpfeiler beim Erhalt und Bau unserer Bildungs- und Betreuungseinrichtungen gerade im stetig wachsenden Landkreis Ebersberg. Mit diesen starken Investitionen sind wir für die Zukunft gut aufgestellt und belegen, dass wir zurecht Bildungsregion sind.“
 
Folgende Baumaßnahmen, für die sich der Stimmkreisabgeordnete eingesetzt hat, werden vom Freistaat unterstützt, wie heute vom Bayerischen Finanzministerium bekanntgegeben wurde:

Zuweisungsempfänger Fördermaßnahme Betrag in Euro
Stadt Ebersberg Erweiterung der Grund- und Mittelschule
Ebersberg
193.000
Landkreis
Ebersberg
Erweiterung der Dr.-Wintrich-Realschule
Ebersberg, 2. Bauabschnitt
55.000
Landkreis
Ebersberg
Umbau und barrierefreier Ausbau des Pausenhofs am Gymnasium Grafing 55.000
Gemeinde
Forstinning
Erweiterung der Kindertageseinrichtung
Kunterbunt
220.000
Gemeinde
Frauenneuharting
Neubau eines Kinderhortes im Kinderhaus
Frauenneuharting
90.000
Markt Glonn Baukostenzuschuss zum Umbau für
weitere Krippenplätze in Zinneberg
130.000
Markt Kirchseeon Baukostenzuschuss zum Umbau für eine Kinderkrippe im Wernerhof 150.000
Markt Kirchseeon Umbau und Erweiterung der Mittelschule
Kirchseeon (auch FAGplus15)
840.000
Gemeinde
Oberpframmern
Neubau einer dreigruppigen Kinderkrippe 110.000
Gemeinde Poing Neubau einer Kindertageseinrichtung in der
Gebrüder-Grimm-Straße
985.000
Zweckverband Staatliche
Realschule
Vaterstetten
Umbau und Erweiterung der Realschule Vaterstetten, Erweiterung für Ganztagsbetreuung, Neubau einer Sporthalle sowie Generalsanierung der bestehenden Sporthalle 365.000
Gemeinde
Vaterstetten
Neubau einer Grund- und Mittelschule in
Vaterstetten mit Sporthalle und Hallenbad
(auch FAGplus15)
4.325.000
Gemeinde Zorneding Neubau eines Kindergartens und Kinderhortes in der Kindertagesstätte Pöring 25.000
 
Kommunale Ausgleichsleistungen auf Rekordniveau
Der Freistaat unterstützt seine Kommunen mit erheblichen finanziellen Mitteln
aus dem kommunalen Finanzausgleich. In 2017 erreicht der kommunale
Finanzausgleich ein neues Rekordniveau von insgesamt über 8,9 Mrd. €. Ein
besonderer Schwerpunkt des kommunalen Finanzausgleichs 2017 liegt auf
der Stärkung der kommunalen Investitionskraft beim Bau von Schulen und
Kindertageseinrichtungen. Aufgrund des nach wie vor ungebrochen hohen
Investitionsbedarfs der Kommunen wurde der Haushaltsansatz für Fördermittel
nach Art. 10 FAG um über 70 Millionen Euro auf insgesamt 500 Millionen
Euro erhöht. Dies bedeutet ein Plus von rund 16 Prozent gegenüber dem Vorjahr.
Flankierend wurde der bisherige Fördersatz-Orientierungswert für Kommunen
mit durchschnittlicher finanzieller Lage um 10 Prozentpunkte auf nunmehr
50 Prozent angehoben. Mit dieser deutlichen Erhöhung werden die
Kommunen bei der Durchführung ihrer kommunalen Schulbaumaßnahmen
und Kindertageseinrichtungen spürbar entlastet.
 
Bedarf der Kommunen wird vollumfänglich gedeckt
„Es ist sehr erfreulich, dass mit den verfügbaren Mitteln der von unseren Kommunen
für dieses Jahr angemeldete Bedarf erneut vollumfänglich gedeckt werden
kann“, so Thomas Huber. Rund 96 Prozent des gemeldeten Fördermittelbedarfs im Schulbaubereich bzw. rund 90 Prozent des Bedarfs für Kindertageseinrichtungen
können mit Ausgabemitteln, die bauzeitbegleitend zur Auszahlung gelangen
können, bedient werden. Der Rest wird über die im Staatshaushalt ausgewiesenen
Verpflichtungsermächtigungen abgedeckt, die eine Auszahlung bereits
Anfang des nächsten Jahres ermöglichen.


(c) Bild: Gina Sanders - Fotolia

Nach der letzten Sitzung der Bayerischen Landesstiftung bestand Grund zur Freude für zwei Hauseigentümer aus dem Landkreis, die mit Zuschüssen in Höhe von insgesamt 37.500 Euro für die Sanierung ihrer historischen Anwesen in Vaterstetten und Steinhöring bedacht wurden. Thomas Huber: „Dies ist eine besondere Wertschätzung des kulturellen Reichtums unserer Heimat. Der Freistaat Bayern unternimmt dankenswerterweise große Anstrengungen, um dieses wertvolle Erbe für unsere Bürgerinnen und Bürger und vor allem auch für die kommenden Generationen zu erhalten.“

Die von der Landesstiftung genehmigten Zuschüsse beinhalten 19.500 Euro für die Sanierung eines Anwesens in der Vaterstettener Dorfstr., das einen ortsbildprägenden Charakter hat und dem vom Bayerischen Landesamt für Denkmalpflege regionale Bedeutung beigemessen wird. Sogar überregionale Bedeutung und ebenfalls ortsbildprägenden Charakter hat demnach das Baudenkmal St. Christoph in Steinhöring. Für dessen Umbau und eine Dachsanierung werden hier 18.000 Euro bezuschusst. „Die Bayerische Landesstiftung hebt mit ihrer Entscheidung nicht nur die regionale Bedeutung unserer charakteristischen Baudenkmäler hervor, sondern sie betont auch den überregionalen Stellenwert unserer Kulturschätze“, so Huber, der den Erhalt und die Pflege traditioneller Architektur ausdrücklich begrüßt.



 

„Die Inhaber einer Bayerischen Ehrenamtskarte können am 22. April die Linienschiffe der Bayerischen Seenschifffahrt auf Königssee, Tegernsee, Starnberger See und Ammersee ganztägig kostenfrei nutzen. Damit möchte der Freistaat ihr ehrenamtliches Engagement in wie ich finde besonders schöner und attraktiver Weise belohnen“, gibt der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber bekannt: „Diese Kreuzfahrt bekommt man ganz unkompliziert: Einfach an der Kasse die Ehrenamtskarte vorzeigen und Freiticket abholen.“

„Die Ehrenamtskarte erhalten Menschen, die sich durch Ihren persönlichen Einsatz bei der Feuerwehr, als freiwillige Helfer in einer Kindertagesstätte oder in einer anderen sozialen Einrichtung sowie als Mitglied eines Vereins ehrenamtlich für ihre Mitbürger engagieren“, erläuterte der Abgeordnete, „denn durch ihr bürgerschaftliches Mitwirken sind viele Dinge überhaupt erst möglich. Erfreulicherweise gehört der Landkreis Ebersberg zu den Regionen, in denen das ehrenamtliche Engagement besonders ausgeprägt ist.“

Die Bayerische Ehrenamtskarte wurde 2011 eingeführt. Viele Landkreise und kreisfreie Städte machen bereits mit, darunter auch unser Landkreis Ebersberg. Ehrenamtliche bekommen die Karte, wenn sie sich im Schnitt mindestens fünf Stunden wöchentlich oder jährlich mindestens 250 Stunden unentgeltlich engagieren. Die Bayerische Ehrenamtskarte verfügt bayernweit über ein Netz von mehr als 4.000 kommunalen und privaten Akzeptanzstellen.

Der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber ruft die Unternehmen der privaten Wirtschaft und des öffentlichen Dienstes im Landkreis Ebersberg auf, sich für den Integrationspreis „JobErfolg 2017 – Menschen mit Behinderung am Arbeitsplatz“ zu bewerben. Die Auszeichnung, die heuer bereits zum zwölften Mal verliehen wird, zeichnet Organisationen und Unternehmen aus, die eine hervorragende Integrationsarbeit leisten und Menschen mit Behinderung in den ersten Arbeitsmarkt integrieren.

Dabei gehe es „um ein nachhaltiges Engagement, das von der Unternehmensleitung als bewusste Entscheidung für Menschen mit Behinderung getragen wird, sich über die ganze Organisation erstreckt und von allen Mitarbeitern gleichermaßen gelebt wird“, sagte der Abgeordnete, der aus seiner Berufserfahrung beim Bayerischen  Roten Kreuz für die Belange von Menschen mit Behinderungen sowie für die Notwendigkeit von behindertengerechten Arbeitsplatzbedingungen sensibilisiert ist.

Viele Menschen mit Behinderung hätten eine gute Berufsausbildung, betonte Thomas Huber, seien hoch motiviert und würden gerne einer Arbeit nachgehen. Trotzdem könnten sie ihren Lebensunterhalt nicht selbst verdienen und damit in entscheidendem Maße zu ihrer Selbständigkeit beitragen. Umso höher sei deshalb das Engagement jener Arbeitgeber einzuschätzen, die sich in besonderer Weise für die Integration der Menschen mit Behinderung ins Arbeitsleben engagierten.

Vorschläge für den Wettbewerb können bis zum 30. Juni 2017 an das Zentrum Bayern Familie und Soziales gerichtet werden. Unter http://www.zbfs.bayern.de/behinderung-beruf/arbeitgeber/joberfolg/
sind auch die Ausschreibungsbedingungen zu erfahren. Die Verleihung findet dann Anfang Dezember in Oberfranken statt.

Der CSU-Landtagsabgeordnete Thomas Huber hat in der 101. Landtagsdebatte zur Familienpolitik darauf hingewiesen, dass „Bayern seine Familien wie kein anderes Bundesland unterstützt. Allein im Jahr 2016 haben wir rund 3,5 Milliarden Euro in unsere Familien investiert.“ Der Freistaat habe in den vergangenen Jahren enorm viel für die Familien getan, zum Beispiel

  1. durch den flächendeckenden Ausbau der Kinderbetreuung, durch den allein seit 2008 78.000 neue Plätze entstanden seien,
  2. durch die flächendeckende Schaffung von bedarfsgerechten Ganztagsangeboten
  3. sowie durch das Landeserziehungsgeld, für das Bayern allein im Doppelhaushalt 2017/2018 insgesamt 161 Millionen Euro zur Verfügung stelle
  4. und durch das Bayerische Betreuungsgeld.


Bayern schafft eine bedarfsgerechte und am Willen der Eltern orientierte Kinderbetreuung

Der erfreuliche Anstieg der Geburten in Bayern habe auch damit zu tun, so der Abgeordnete weiter, „dass junge Familien in Bayern wissen, dass der Freistaat optimale Möglichkeiten für eine bedarfsgerechte und am Willen der Eltern orientierte Kinderbetreuung schafft:

  1. Derzeit stehen bereits für 32 % der Kinder unter 3 Jahren 110.000 Betreuungsplätze zur Verfügung.
  2. Im Rahmen des Sonderinvestitionsprogramms „Kinderbetreuungsfinanzierung“ wurden bis Mitte 2016 insgesamt rund 1,38 Mrd. Euro bewilligt – mehr als jedes andere Land und damit auch mehr als jedes von der SPD regierte Land!
  3. Hinzu kommt, dass Bayerns Kommunen bundesweit die besten Förderkonditionen für die Kinderbetreuung haben. Allein 2015 hat der Freistaat rund 1,4 Mrd. Euro für die Betriebskostenförderung ausgeben und trägt damit mehr als 50 % der Grundkosten der Kinderbetreuung.

Thomas Huber betonte, dass die CSU im Gegensatz zu SPD und Grünen den Eltern nicht vorschreibe, dass sie ihre Kleinsten in eine Kindertagesstätte schicken müssen, obwohl sie das gar nicht wollen: „Wir respektieren den Elternwillen und überlassen es der freien Wahl der Eltern,  ob sie einen Krippenplatz möchten oder eine andere Art der Betreuung vorziehen. Deshalb führen wir das Betreuungsgeld als Landesleistung fort und unterstützen die Eltern pro Kind mit 150 Euro monatlich für höchstens 22 Lebensmonate bei der Erziehung ihrer kleinen Kinder.“
 

CSU will weitere Qualitätssteigerung in den Kindertagesstätten und Kindergärten

Gleichzeitig werde die CU in den kommenden Jahren auch die Qualitätssteigerung in den Kindertagesstätten und Kindergärten vorantreiben, denn die Familien möchten vor allem, dass ihre Kinder gut betreut sind. Hier setzen wir mit modernen Konzepten und innovativen Strategien an, z.B. mit den Pädagogischen Qualitätsbegleitern, die schon über 1.250 Kitas in Bayern besucht haben.

Um die Familien noch besser zu unterstützen, fordert die CSU-Landtagsfraktion die Bayerische Staatsregierung in einem Dringlichkeitsantrag auf, die finanzielle Entlastung der Familien, die Vereinbarkeit von Familie und Beruf durch qualitativ hochwertige und verlässliche Kinderbetreuung und Chancengerechtigkeit durch Bildungsteilhabe zu berücksichtigen und sich für weitere Verbesserungen einzusetzen. Das, so Thomas Huber, sei „der richtige Weg, damit Bayern auch in Zukunft Familienland Nr. 1 in Deutschland bleibt!“


Zur Rede von MdL Thomas Huber: Bitte hier klicken!


 

Anlässlich des symbolischen Spatenstichs für die zweite S-Bahn-Stammstrecke in München betonen Landtagsabgeordneter Thomas Huber, Bundestagsabgeordneter Andreas Lenz und Landrat Robert Niedergesäß übereinstimmend die Bedeutung des Vorhabens für den Landkreis Ebersberg: „Die CSU im Landkreis hat sich immer für dieses Projekt eingesetzt. Es ist gut, dass es jetzt losgeht“, so MdB Andreas Lenz.
 
„Mehr als 35.000 Menschen pendeln täglich aus dem Landkreis Ebersberg zu Ihrer Arbeitsstelle, davon allein rund 20.000 nach München. Die zweite Röhre wird helfen, das Nadelöhr im Innenstadtbereich zu entlasten und mehr Stabilität bei der S-Bahn zu garantieren“, so MdL Thomas Huber.
 
Landrat Niedergesäß: „Das kommt wiederum vor allem den umliegenden Landkreisen zu Gute. Die zweite Stammstrecke ist auch Voraussetzung für künftige Verbesserungen an den S-Bahn-Außenästen. Ohne eine zweite Stammstrecke wäre das in die Jahre gekommene S-Bahn-System in absehbarer Zeit an seine Grenzen gestoßen.“
 
Bund und Freistaat Bayern hatten vor einigen Wochen einen Durchbruch bei der Frage der Finanzierung der zweiten S-Bahn-Stammstrecke erzielt und damit den Weg für das Projekt geebnet.
 
Die Vereinbarung zur Realisierung der zweiten Röhre sieht vor, dass der Bund die förderfähigen Baukosten in Höhe von 60 Prozent trägt. Das Vorhaben soll aus dem Bundesprogramm zur Gemeindeverkehrsfinanzierung (GVFG) gefördert werden. Nach der erreichten Einigung über die Bund-Länder-Finanzbeziehungen steht das GVFG-Bundesprogramm auch über das Jahr 2019 als Finanzierungsquelle zur Verfügung.
 
Aufgrund der beschränkten Mittel im GVFG-Bundesprogramm wird der Freistaat im Interesse einer zügigen Realisierung der zweiten Stammstrecke fehlende Bundesanteile vorfinanzieren. „Die Erklärung der Durchfinanzierung war ein entscheidender Schritt auf dem Weg zum heutigen Spatenstich“, so MdL Huber.
 
Es sei dem CSU-geführten Verkehrsministerium zu verdanken, dass sich der Bund zu 60 Prozent an den Baukosten beteiligt: „Der Minister hatte stets betont, dass die zweite Stammstrecke kommen müsse und der Bund dazu einen erheblichen Anteil leisten werde. Dieses Versprechen wurde ohne Abstriche eingehalten“, so Andreas Lenz abschließend.

 

Bei ihrem vierten Regionalbesuch fuhr die Kinderkommission (KiKo) des Landtags in den oberbayerischen Landkreis Ebersberg, östlich von München. Im Stimmkreis von Thomas Huber (CSU) besuchte die Kommission eine Schule sowie Kinder- und Jugendeinrichtungen. Im Austausch mit Verantwortlichen und Kommunalpolitikern wollten die Abgeordneten erfahren, wo die Arbeit gut läuft und wo es Verbesserungsbedarf gibt. 

Erstmals konnten sich die Mitglieder der KiKo, neben der Vorsitzenden Tanja Schorer-Dremel (CSU) auch die Abgeordneten Doris Rauscher (SPD), Gabi Schmidt (FREIE WÄHLER) und Gisela Sengl (BÜNDNIS 90/DIE GRÜNEN), über einen weiteren Kollegen freuen, der sie begleitete: Auf Einladung der KiKo-Vorsitzenden war während des gesamten Regionalbesuchs der Landtagsabgeordnete Thomas Huber (CSU) in seinem Stimmkreis Ebersberg mit dabei.

Zunächst ging es in den hügeligen Südosten des Landkreises Ebersberg nach Steinhöring. Dort, wo vor mehr als 80 Jahren die Nationalsozialisten ein Lebensbornheim errichtet hatten, kümmert sich nun der Einrichtungsverbund Steinhöring um inklusives Leben und Lernen.

Die dortige Leiterin Gertrud Hanslmeier erklärte das inklusive und integrative Konzept der Institution. Im Mittelpunkt stehen gemeinsame Angebote für Kinder mit und ohne sonderpädagogischen Förderbedarf, ganz gleich ob in der Korbinian-Schule oder im Montessori-Kindergarten, liebevoll MoKi abgekürzt. Dabei geht es um bedarfsgerechte Konzepte. „Die zentrale Frage ist bei uns: Welches Angebot ist für die Kinder das Richtige?“, brachte Hanslmeier das Anliegen des Verbundes auf den Punkt.

Für Kinder im vorschulischen Bereich gibt es zahlreiche Möglichkeiten einzeln, exklusiv oder inklusiv gefördert zu werden, um die besonderen Bedürfnisse der Kinder zu bedienen. In der heilpädagogischen Einrichtung werden beispielsweise acht Kinder von zwei Fachkräften betreut. Die so genannte „Piazza“ bietet einen gemeinsamen Raum, in dem inklusives Arbeiten von Behinderten und Nicht-Behinderten möglich ist. Schulleiter Markus Schmidt erläuterte zudem das Konzept der Partnerklassen mit anderen Schulen, wonach mit den Schülern von zwei Grundschulen und den Gymnasien in Kirchseeon und Grafing in unterschiedlichen Formen wie beispielsweise bei Sportfesten zusammengearbeitet wird. Bestandteil der Inklusion sei aber zugleich die Exklusion, erklärte Schmidt, nämlich mit einem eigenen Raum in den betreffenden Schulen, der als Rückzugs- und Schutzraum dient.

Auf besonderes Interesse bei der Kiko stieß der Bereich der „unterstützten Kommunikation“, also Hilfe für Kinder, die Schwierigkeiten beim Sprechen, Schreiben und Verstehen haben. „Wir bemühen uns mit körpereigenen oder symbolunterstützten Symbolen um eine gemeinsame Sprache, die wir auch den Eltern nahelegen“, erklärte Schulleiter Schmidt.

Als dringenden Wunsch an die Politik äußerten die Steinhöringer Mitarbeiter eine bessere finanzielle Unterstützung für Frühförderstellen, die die Träger aktuell etliche Tausend Euro pro Jahr und Stelle kosten und die sie nicht ersetzt bekommen. Diskutiert wurde zudem die Frage, wie Schulbegleiter geschult und effektiv eingesetzt werden können, ohne zur Exklusion der entsprechenden Schüler zu führen. Ferner – so die Kritik – erhielten Pflegefamilien, die ein Kind mit Handicap aufnehmen, zu wenig Hilfe und würden häufig mit den Problemen allein gelassen.
 

Familienpatenschaften – ein Leuchtturmprojekt beim Kinderschutzbund Ebersberg


Über den Umzug in ein neues, ansprechendes und helles Gebäude des früheren Gesundheitsamtes freut sich der 1994 gegründete Kinderschutzbund Ebersberg, die nächste Station der KiKo, noch immer. Der stellvertretende Vorsitzende Bernd Zitterbart stellte nicht nur das breite Spektrum der Angebote des Kinderschutzbundes vor, vom Besuchscafé für getrennt lebende Eltern, über Schwimmkurs-Gutscheine, Unterstützung für sozial Schwächere zum Schulbeginn oder ein alljährliches Erholungswochenende für alleinerziehende Mütter und Väter. Zitterbart wies zugleich auf das Problem hin, dass für diese Aufgaben nur sehr wenige Männer zu finden seien, die sich zur Verfügung stellen: „Ich muss froh sein, überhaupt Ehrenamtliche zu bekommen, meist Frauen jenseits der 50.“

Wie Familienpatenschaften funktionieren, ein Leuchtturmprojekt, das der Kinderschutzbund Ebersberg erarbeitet hat, erklärte Mitarbeiterin Carola Dachinger den Abgeordneten. Jährlich kümmern sich rund 50 ehrenamtliche Paten durchschnittlich zwei Stunden pro Woche um Familien, entlasten Eltern und betreuen Kinder sowie Jugendliche. Aufgaben können auch Hilfe bei Behördengängen oder bei Arztbesuchen sein. Angelegt ist eine Patenschaft auf zwei Jahre, nach einem Jahr gibt es eine Zwischenbilanz. „Dabei wird immer wieder deutlich, wie wichtig den Familien ein Verhältnis auf Augenhöhe mit dem Paten ist“, verdeutlichte Dachinger. „Wir achten genau darauf, dass Paten und Familien zusammenpassen.“ Beeindruckt war die KiKo besonders von der Nachhaltigkeit des Projekts, das mittlerweile im Landkreis erfolgreich etabliert ist. In den vergangenen zehn Jahren hat der Kinderschutzbund rund 150 Familienpaten geschult.

Beim anschließenden Mittagessen stärkte sich die KiKo in der Ebersberger Speisekammer, die von den Werkstätten des Einrichtungsverbundes Steinhöring betrieben wird und Menschen mit Behinderung einen interessanten Arbeitsplatz bietet.


Poing – eine der geburtenstärksten Gemeinden Deutschlands


Der Nachmittag gehörte dem Norden des Landkreises. Im Rathaus von Poing, einer der geburtenstärksten Gemeinden Deutschlands, tauschte sich die KiKo mit Bürgermeister Albert Hingerl und mehreren Trägern von Kindertagesstätten aus. Heftige Kritik kam von Bürgermeister Hingerl am Bayerischen Kinderbildungs- und -betreuungsgesetz (BayKiBiG). Er verwies auf einen Rechtsstreit, der sich auf bereits ausbezahlte staatliche Fördermittel für eine Kita bezog, die Anforderungen des BayKiBiG nicht eingehalten hatte und für die die Gemeinde gerade stehen musste. Auch für die Geschäftsführerin der Kita Kinderland Plus, Maria Boge-Diecker, hat sich das BayKiBiG, vom ehemals schlanken Modell zu einem „Monstrum“ entwickelt. Übereinstimmend monierten die Kitaträger eine zunehmende Bürokratisierung, die insbesondere kleinere Träger überfordere, deren Vorstand ehrenamtlich und ohne juristisches Wissen arbeitet wie beispielsweise die Elterninitiative Poinger Wurzelkinder.  
 
Die KiKo und MdL Huber fragten konkret nach Bedarfsdeckung und Fachkräftemangel. Dabei kristallisierte sich heraus, dass Poing mit einer fast hundertprozentigen Bedarfsdeckung hervorragend da steht. Für die Kitaträger ist allerdings nicht nur der Fachkräftemangel ein Problem, sondern ganz konkret die Anerkennung von Abschlüssen der Fachkräfte, auch aus dem Ausland. Ein weiteres Problem sahen die Vertreterinnen der Kitaträger im unterschiedlichen Handling der Landratsämter und wünschten sich eine Vereinheitlichung der Entscheidungen. Von den Abgeordneten der KiKo kamen daraufhin zahlreiche Tipps und Hinweise, wo sich die Träger Hilfe holen können. Gleichzeitig versicherte die Kiko-Vorsitzende Schorer-Dremel, dass die Hinweise und Anregungen mit dem Sozialministerium abgeklärt und in den Landtag nach München mitgenommen werden.
 
Letzte Station des Regionalbesuchs war das Café Familia in Markt Schwaben. Thema dort: der Austausch zu Lebenswirklichkeiten von Familien und ihren Kindern im Speckgürtel München-Ost. Wobei Bürgermeister Georg Hohmann sofort einschränkte, der Begriff Speckgürtel führe auf den falschen Weg. Die Gemeinde Markt Schwaben mit ihren 14.000 Einwohnern zähle zu den einkommensschwächeren Teilen des Landkreises. Die steigenden Immobilienpreise führten zugleich zu einem Verdrängungswettbewerb, so dass innerhalb von acht Jahren die Bevölkerung einmal komplett ausgetauscht sei.
 
Vor diesem Hintergrund ist es umso einleuchtender, dass Hohmann als Alternativangebot zu Vereinen projektorientierte Aktivkreise ins Leben gerufen hat, deren jüngstes Projekt das Café Familia ist. Zweimal wöchentlich verwandelt sich das Jugendzentrum „Blues“ in ein Café, in dem sich alteingesessene und zugezogene Familien treffen, deren Kinder dort ungestört toben können. Schwierig ist laut Pädagogin Lidija Stuhrmann allerdings die weitere Finanzierung des Angebots. Hier fühlen sich die Ehrenamtlichen allein gelassen, während nach Hohmanns Worten die Gemeinde zugleich mit einem schwächer werdenden Gewerbesteueraufkommen zu kämpfen hat.
 
Den engagierten Einsatz vieler Menschen verdeutlicht das Beispiel des Familienpaten Heinz Brandl, der der KiKo von seinen mehr als zweijährigen Erfahrungen im Ehrenamt berichtete. Brandl sieht seine Aufgabe als Familienpate auch darin, den Familien einen Anker zu bieten und ihnen dabei zu helfen, die verbreitete Angst vor Behörden zu überwinden.
 
Für die KiKo samt Begleiter Huber reichlich Anregungen, die sich mit Fokus auf Kinder und Jugendliche sowie ihre Familien ergeben. Weitere Regionalbesuche sollen folgen.


 

Der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber, der im Sozialausschuss des Landtags für Integration und Asyl zuständig ist, weist auf die Bewerbungsmöglichkeit für den Bayerischen Integrationspreis 2017 und den Bayerischen Asylpreis 2017 hin.
 
Huber: „Mit dem Integrationspreis wollen wir dieses Jahr die würdigen, die sich um das „Empowerment für Frauen“ verdient machen. Denn Frauen sind der Schlüssel zur Integration. Nur mit ihnen gelingt Integration, denn sie geben Werte, Normen und Umgangsformen in ihren Familien weiter. Und sie verfügen über gewaltige Ressourcen und Talente, die noch ungenutzt sind, auf die unsere Gesellschaft aber nicht verzichten kann. Beim Asylpreis geht es um „Fluchtursachenbekämpfung“. Menschen fliehen vor Krieg, Verfolgung und Not – und die Hauptleidtragenden sind Frauen und Kinder. Entweder bleiben sie zurück, wenn die Männer sich auf den Weg machen oder sie sind den Strapazen und Gefahren der Flucht noch mehr ausgesetzt als diese. Deshalb ist es unser zentrales Anliegen, die Ursachen, die Menschen zur Flucht treiben, zu bekämpfen. Denn niemand verlässt seine Heimat, wenn er nicht unbedingt muss.“

Integration sei laut Huber eines der großen Zukunftsthemen. Sie müsse gelingen, denn nur so könne der soziale Frieden erhalten bleiben. „Eine unserer wichtigsten Zielgruppen sind die zugewanderten Frauen. Hier geht es um Fragen ihrer gleichberechtigten Stellung in unserer Gesellschaft und darum, ob sie selbstbewusst danach leben und diesen Wert auch an ihre Kinder und die gesamte Familie weitergeben.

Bewerbungsfrist läuft bis zum 30. April

Der Bayerische Integrationspreis steht 2017 unter dem Motto „Empowerment für Frauen“. Frauen sind ein Schlüssel zu einer gelingenden Integration, weil sie in besonderer Weise über jene sozialen Kompetenzen verfügen, die eine gegenseitige Verständigung und das Zusammenleben in unserer Gesellschaft befördern. Oft gibt es für Frauen mit Migrationshintergrund aber viele Hindernisse, die ihnen das Ankommen in der Gesellschaft erschweren. Deshalb bedeutet „Empowerment für Frauen“ auch Empowerment für gelingende Integration. Vom 27. März bis zum 30. April 2017 können Bewerbungen eingereicht werden, an der Ausschreibung können sich Personen, Vereine, Institutionen, Projekte oder Initiativen beteiligen, die in frauenspezifischer Weise Integration in Bayern fördern oder die sich für die Integration, die Gleichberechtigung und Selbstbestimmung von Frauen mit Migrationshintergrund einsetzen.

Der Bayerische Asylpreis widmet sich 2017 der „Bekämpfung von Fluchtursachen“. Auch beim Asylpreis liegt in diesem Jahr der besondere Fokus auf Frauen, die häufig durch Übergriffe und Diskriminierung zur Flucht gezwungen werden. Für den Bayerischen Asylpreis bewerben können sich Personen, Vereine, Institutionen, Projekte und Initiativen, die sich für die Bekämpfung von Fluchtursachen und die Verbesserung der Lebensbedingungen in den Herkunftsländern einsetzen.

Die Preisverleihung findet am 20. Juni 2017 im Bayerischen Landtag statt. Das Preisgeld für beide Preise beträgt insgesamt 5.000 €. Bewerbungen können vom 27. März – 30. April 2017 per E-Mail Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! unter Beifügung des Bewerbungsformulars eingereicht werden.
 
Bewerbungsformular Integrationspreis:
http://integrationsbeauftragter.bayern.de/imperia/md/content/stmas/integrationsbeauftragter/bewerbungsunterlagen_integrationspreis_2017.pdf
 
Bewerbungsformular Asylpreis:
http://integrationsbeauftragter.bayern.de/imperia/md/content/stmas/integrationsbeauftragter/bewerbungsunterlagen_asylpreis_2017.pdf
 
Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.





 

„Ich danke den Beamtinnen und Beamten der Polizeiinspektionen im Landkreis Ebersberg für deren hervorragende Polizeiarbeit, die sie jeden Tag leisten“, kommentierte der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber die am 24. März 2017  veröffentlichte Polizeiliche Kriminalstatistik des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord für das Jahr 2016. „Trotz eines Anstiegs der Gesamtdelikte haben sie es geschafft, mehr Verbrechen als im Vorjahr aufzuklären“, so Huber weiter. Nach Angaben des Präsidiums wurden 2016 im Landkreis insgesamt 4.644 Straftaten begangen, das sind 413 Fälle bzw. 9,8 Prozent mehr als im Vorjahr. Von den Straftaten konnten 2.803 aufgeklärt werden, was einer Aufklärungsquote von 60,4 Prozent bzw. einem Anstieg im Vorjahresvergleich um 2,6 Prozent entspricht. Die Häufigkeitszahl, d.h. Delikte pro 100.000 Einwohner, betrug im Landkreis Ebersberg sogar nur 3.379, was im bayernweiten Vergleich ein guter Wert sei. Die Zahl der Verkehrstoten sank von 7 auf 3, obwohl die Verkehrsunfälle von 3.408 auf 3.488 zugelegt hätten.
 
Im gesamten Zuständigkeitsbereich des Polizeipräsidiums Oberbayern Nord wurden ohne ausländerrechtliche Verstöße insgesamt 62.244 Straftaten verübt (Bayern 614.520) und 64,9 Prozent der Straftaten aufgeklärt (Bayern 63,7 Prozent). In Oberbayern Nord wurden pro 100.000 Einwohner
4.046 Delikte verübt (Bayern 4.785).
 
Besorgt zeigte sich der Abgeordnete über die starke Häufung von Rohheitsdelikten wie Körperverletzung. Hier sei die Zahl von 666 auf 843 angestiegen. Ein weiterer negativer Aspekt in der Kriminalstatistik ist für Huber der insgesamt hohe Anteil ausländischer Straftäter. Bereinigt um ausländerrechtliche Verstöße stieg dieser Wert in Oberbayern Nord um 19,1 Prozent auf 10.864 Tatverdächtige (Bayern 94.610). Die durch Zuwanderer (Asylbewerber, Geduldete, Kontingent-/Bürgerkriegsflüchtlinge, anerkannte Asylbewerber) begangenen Straftaten beliefen sich im Jahr 2016 auf 36.027 Delikte, was 12.756 Fälle bzw. 54,8 Prozent mehr als 2015 sind.

Rund 25 Lehramtsanwärter für die Grund- und Mittelschulen aus dem Landkreis folgten der Einladung des Ebersberger Stimmkreisabgeordneten Thomas Huber in den Bayerischen Landtag. Mit Huber, der auch Mitglied des „Personalausschusses“ ist, hatten die Gäste gleich den richtigen Ansprechpartner für ihre Belange. Die angehenden Lehrerinnen und Lehrer waren natürlich an Bildungsthemen interessiert und so war es wenig verwunderlich, dass großes Interesse an der weiteren Entwicklung der Bildungslandschaft bestand.

Forderung von Huber an Seehofer nach mehr Investitionen im Bildungsbereich

„In der aktuellen Debatte über die mögliche Rückkehr zum G9 entsteht häufig der Eindruck, dass die Politik nur dem Gymnasium Aufmerksamkeit schenkt. Wir müssen aber auch weitere qualitative Verbesserungen an Grund-, Mittel-, Real- und Förderschulen umsetzen“, so Huber, der damit großen Zuspruch unter seinen Gästen erfuhr. „Vor dem Hintergrund der Integration sind gerade im Berufsschulbereich und bei den Verwaltungskräften aller Schularten mehr Investitionen nötig. Deshalb habe ich gegenüber unserem Ministerpräsidenten Horst Seehofer klare Forderungen gestellt“, ergänzte der Ebersberger Abgeordnete.

Diskussion über Auswirkungen der demografischen Entwicklung im Landkreis

Der Demografiepolitische Sprecher der CSU-Fraktion Huber stellte sich auch den Fragen zur Bevölkerungsentwicklung mit ihren vielfältigen Auswirkungen auf den Landkreis Ebersberg, wie etwa der Suche nach bezahlbarem Wohnraum, der gerade für Berufsanfänger ein großes Problem darstellt. Huber informierte über die Heimatstrategie der Staatsregierung und über die Ideen seiner Arbeitsgruppe Demografie. Passend dazu konnte er mit der nun erreichten Möglichkeit der Ausweisung von Einheimischenbauland durch die Kommunen einen Erfolg vermelden. „Für die Wiedereinführung der Einheimischenmodelle haben wir uns in der AG Demografie lange stark gemacht. Einheimische Familien und Ehrenamtliche werden dadurch wesentlich gestärkt“, freute sich Huber.

Auf dem Besuchsprogramm stand neben einer Filmvorführung über das Maximilianeum und dem Verfolgen der Plenardebatte von der Besuchertribüne aus auch ein abschließendes Abendessen.



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