Thomas Huber

Thomas Huber

Der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete und Mitglied des Grafinger Stadtrats hat sich mit Landrat Robert Niedergesäß in einem gemeinsamen Schreiben an den Generalbevollmächtigten der Deutschen Bahn Klaus-Dieter Josel gewandt. Anlässlich der Schließung des Kiosks in Grafing-Bahnhof weisen sie auf die Notwendigkeit von Fahrkartenschaltern für ältere Menschen hin und fordern faire Pachtkonditionen für den künftigen Betrieb des Bahnhofkiosks.
 

Das Schreiben im Wortlaut


Sehr geehrter Herr Josel,

wir wenden uns an Sie aufgrund des Verlusts des letzten Fahrkartenschalters entlang der S-Bahnlinie S4 im Landkreis Ebersberg.

Bis dato erfolgte an dem neuralgischen Knotenpunkt in Grafing-Bahnhof der Fahrkartenverkauf im Rahmen eines „Shop-in-Shop Konzepts“ durch die Bayerische Oberlandbahn. Im Zuge der Schließung des Kiosks durch die Hamburger Dienstleister endete auch der Fahrkartenverkauf am Schalter. Die Bahn hat laut Medienberichten angekündigt, dass ein neuer Betreiber für den Kiosk gesucht werde. Womöglich könne der Fahrkartenverkauf dann wiederaufgenommen werden. Die Mietkonditionen stünden gemäß der Berichterstattung keineswegs fest, sondern seien Verhandlungssache.

Die Entwicklung zeigt leider, dass das ServiceStore-Franchisekonzept für potentielle Interessenten nicht sehr attraktiv ist. Bereits vor vielen Jahren hat der Kiosk am Bahnhof Vaterstetten geschlossen und auch der Kiosk samt Fahrkartenverkauf am Bahnhof Ebersberg steht seit langem leer. Die jüngste Hiobsbotschaft aus Grafing-Bahnhof trifft die Fahrgäste nun wie ein Schlag und es macht sich die Sorge breit, dass auch hier keine Lösung gefunden werden kann. Im gesamten Landkreis befindet sich damit einzig am Bahnhof Poing, S-Bahnlinie S2, ein Fahrkartenschalter bzw. voraussichtlich bald auch wieder in Markt Schwaben.

Besonders fatal ist der jetzige Zustand für ältere Menschen, die auf den Fahrkartenverkauf am Schalter zwingend angewiesen sind. Viele haben weder Zugang zum Internet, noch können sie den ohnehin nur eingeschränkten Verkauf von Fahrkarten an den teils kompliziert zu bedienenden Fahrkartenautomaten bewältigen. Des Weiteren ist eine kompetente Beratung am Schalter für viele unverzichtbar, um das Tarifsystem zu verstehen und das günstigste Ticket auszuwählen. Die einzige und nach unserem Dafürhalten jedoch unzumutbare Alternative für einen Fahrkartenerwerb am Schalter wäre die Fahrt nach München.

Sehr geehrter Herr Josel, der Landkreis Ebersberg ist der am stärksten wachsende Landkreis in ganz Deutschland. Daher ist eine hervorragende und auf die Zukunft ausgerichtete Infrastruktur für Bürgerinnen und Bürger aller Altersgruppen essentiell. Die Deutsche Bahn nimmt mit ihren unternehmerischen Entscheidungen darauf wesentlichen Einfluss.

Wir bitten Sie im Rahmen Ihrer Möglichkeiten und des Ihnen zur Verfügung stehenden Verhandlungsspielraums um Prüfung, wie der Fahrkartenverkauf im Landkreis Ebersberg in oben beschriebenem Sinne erhalten und gegebenenfalls verbessert werden kann.

Insbesondere auch im Sinne der gesamtgesellschaftlichen Aufgabe der Inklusion von älteren Menschen in die Gesellschaft und deren Teilhabe am öffentlichen Leben hoffen wir sehr, dass eine für alle zufriedenstellende Lösung gefunden werden kann.

Mit freundlichen Grüßen

Thomas Huber                                                       Robert Niedergesäß
Mitglied des Bayerischen Landtags                   Landrat des Landkreises Ebersberg

Als „verlässliche Planungsgrundlage für alle künftigen Entscheidungen im Landkreis Ebersberg und damit auch als Vorbild für andere Landkreise in Bayern“ hat der Vorsitzende der Enquete-Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern“ des Bayerischen Landtags, der Abgeordnete Berthold Rüth, das Demografiekonzept des Landkreises Ebersberg bezeichnet: „Landrat Robert Niedergesäß und sein Team haben hier echte Pionierarbeit geleistet“.

Berthold Rüth hatte sich auf Einladung des Ebersberger Landtagsabgeordneten Thomas Huber bei einem Besuch im Landratsamt über die Umsetzung des Demografiekonzepts informiert: „Ich bin beeindruckt, wie stark und wie vorausschauend das Landratsamt die demografischen Entwicklungen in seiner Arbeit berücksichtigt und wie sehr sich das auch in seiner Organisation widerspiegelt“, sagte er nach einer Präsentation der lokalen Situation durch Experten des Landratsamts.

Enge Zusammenarbeit mit AG Demografie

Der Vorsitzende der Enquete-Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern" betonte, dass er im Landtag bei allen Fragen zum Thema Demografie eng mit seinem Ebersberger Kollegen Thomas Huber zusammenarbeite, der die Arbeitsgruppe Demografie leite: „Unser gemeinsames Ziel ist es, den demografischen Wandel in Bayern erfolgreich zu gestalten. Dabei ist es entscheidend, für die jeweilige Region passgenaue Lösungen zu finden, denn die Strukturen der einzelnen Regionen sind natürlich sehr verschieden. Der demografische Wandel wirkt sich auf den wirtschaftsstarken Landkreis Ebersberg in unmittelbarer Nachbarschaft zu München ganz anders aus als auf die Landkreise an der Grenze zu Tschechien.“

Ziel der Enquete-Kommission „Gleichwertige Lebensverhältnisse in ganz Bayern" ist die Erarbeitung von Handlungsstrategien und Empfehlungen an den Bayerischen Landtag und die Staatsregierung, wie das Verfassungsziel der Förderung gleichwertiger Lebensverhältnisse und Arbeitsbedingungen sowie eine ausgeglichene Entwicklung aller Landesteile auch in Zukunft erreicht werden kann.

38 Schülerinnen und Schüler aus dem Landkreis besuchten den Ebersberger Stimmkreisabgeordneten Thomas Huber im Bayerischen Landtag. Mit Huber, der auch Mitglied des für Integration zuständigen Sozialausschusses ist, hatten die Gäste einen kompetenten und erfahrenen Fachpolitiker als Ansprechpartner. Die Kinder und Jugendlichen der Jahrgangsstufen 5 bis 9, die aus 10 verschiedenen Nationen stammen, waren von der großen Bandbreite an Themen im Parlamentsbetrieb und den gebotenen Programmpunkten begeistert. Unter anderem konnten sie Demokratie „live“ erleben, da der Besuch an einem Tag stattfand, an dem Ausschüsse und das Plenum tagten. „Es ist jedes Mal etwas Besonderes, wenn ich Kinder und Jugendliche aus Schulen meines Heimatlandkreises im Landtag begrüßen kann. Dieses Mal aber war es aufgrund der multikulturellen Zusammensetzung eine ganz besondere Herausforderung, da die Schüler bisher wenig bis über-haupt keine Berührung mit demokratischen Entscheidungsprozessen machen konnten“, so der Ab-geordnete, der sich sehr bemühte anhand von praktischen Beispielen „Politik und Demokratie“ zu erklären.

Thomas Huber stellte sich den zahlreichen Fragen der Schüler und Lehrer. Wie Huber anerkennend feststellte, standen vor allem Fragen zu Grund- und Freiheitsrechten im Fokus der Diskussion. „Die Vermittlung unserer gesellschaftlichen Grundprinzipien liegt mir sehr am Herzen. Wie ich heute erfahren habe, ist das Thema Gleichberechtigung von Mann und Frau für viele Flüchtlingskinder relativ neu, denn aus ihren weit entfernten Heimatländern sind sie oft anderes gewöhnt“, sagte Huber. Seiner Meinung nach gebe es bereits erkennbare Fortschritte und es sei positiv, dass alle Beteiligten sich bewusst mit den Erfordernissen für eine gelingende Integration auseinandersetzten. Wie im Dialog mit den Schulklassen von allen Seiten hervorgehoben wurde, seien dies vor allem das Erlernen der deutschen Sprache sowie eine erfolgreiche Schul- und Berufsausbildung.

Die mehr als einstündige Diskussion wurde von einem reichhaltigen Programm umrahmt. Neben einer Filmvorführung über das historische Maximilianeum mit seiner Entwicklung und Modernisierung bis hin zur heutigen Betriebsstätte bayerischer Landespolitik, konnte die Gruppe eine Landtagsdebatte zur Bildungspolitik hautnah von der Besuchertribüne aus verfolgen.

Der Abgeordnete Thomas Huber lädt regelmäßig Besuchergruppen zu einem Besuch des Bayerischen Landtags ein. Neben Führungen durch das Maximilianeum, dem hautnahen Erleben einer Plenardebatte, Filmvorführungen und Diskussionen stehen Gespräche mit dem Politiker dabei an erster Stelle. Interessenten können sich in den neuen Räumen des Ebersberger Bürgerbüros von Thomas Huber unter der Telefonnummer 08092-865770 anmelden.

„Der Regierungsentwurf für den Nachtragshaushalt 2018 ist ein starkes Signal an die Kommunen im Freistaat“, kommentierte der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber den Ministerratsbeschluss für den Nachtragshaushalt 2018. Allein die Mittel für den kommunalen Finanzausgleich FAG sollen auf rund 9,5 Milliarden Euro angehoben werden, was einem Plus von rund 600 Millionen Euro bzw. 6,7 Prozent entspräche. Die Schlüsselzuweisungen werden voraussichtlich die deutliche Steigerung von mehr als 300 Millionen Euro auf rund 3,7 Milliarden Euro verzeichnen. Huber hatte angesichts der Herausforderungen durch die demografische Entwicklung im Ballungsraum München immer wieder auf die Notwendigkeit einer Mittelerhöhung gedrängt und zeigte sich ob des Regierungsentwurfes zufrieden. „Der Regierungsentwurf steht natürlich unter dem Landtagsvorbehalt, aber er zeigt schon jetzt sehr eindrucksvoll, dass der Freistaat als verlässlicher Partner an der Seite seiner Kommunen steht“, so Huber, der auch für die Kommunen im Landkreis Ebersberg mit einem Anstieg der Schlüsselzuweisungen rechnet.

Die besonderen Schwerpunkte liegen 2018 neben dem FAG vor allem bei der Krankenhausfinanzierung und der Erhöhung der Mittel für den Bereich Verkehr. Die Mittel für die Krankenhausfinanzierung sollen demnach um 140 Millionen Euro oder rund 28 Prozent auf rund 643 Millionen Euro erhöht werden. „Die Krankenhäuser haben eine tragende Rolle gerade bei Gesundheitsversorgung im ländlichen Raum. Sie sorgen damit für gleichwertige Lebensverhältnisse überall in Bayern“, sagte Huber, der auch Demografiepolitischer Sprecher der CSU-Fraktion ist. Die Mittel für die Investitionspauschalen an die Kommunen sollen um 40 Millionen Euro auf 446 Millionen Euro erhöht werden und können von den Kommunen frei und eigenverantwortlich für Investitionen eingesetzt werden. Die Betriebskostenzuschüsse für den ÖPNV steigen voraussichtlich um 23 Millionen Euro auf 74 Millionen Euro, was ein Plus von fast 45 Prozent wäre. Die Mittel für den Straßenbau und –unterhalt sollen um 23 Millionen Euro auf 337 Millionen Euro angehoben werden und die Zuweisungen an die Bezirke um 42,9 Millionen Euro auf rund 691 Millionen Euro. Die Bedarfszuweisungen/Stabilisierungshilfen sollen gemäß Regierungsentwurf auf dem hohen Niveau von 150 Millionen Euro fortgeführt werden.

Mehr Investitionen auch in Bereichen Bildung und Familie

Eine besonders gute Nachricht kann für die Schulen vermeldet werden, denn die Aufstockung der Verwaltungskräfte, für die sich Thomas Huber im Personalausschuss des Landtags fortwährend eingesetzt hat, steht vor der Umsetzung. „Angesichts wachsender Aufgaben haben wir die Verwaltungskräfte an Schulen immer wieder gestärkt, zuletzt um neue Stellen im Doppelhaushalt 2017/2018. Die im nun im Regierungsentwurf für den Nachtragshaushalt 2018 enthaltenen zusätzlichen 150 Stellen sind noch einmal ein starkes Pfund, mit dem wir die Schulen deutlich entlasten werden“, so Huber. Mit dem Nachtragshaushalt werden auch die notwendigen Haushaltsmittel für das Bildungspaket „Für Bildung begeistern! Fördern, Fordern, Forschen“ bereitgestellt. Rund ein Drittel des Haushaltsvolumens fließt in die Bildung. Im Jahr 2018 steigen die Bildungsausgaben insgesamt um rund 700 Millionen Euro auf nunmehr rund 19,6 Milliarden Euro. Für familienbezogene Leistungen stehen insgesamt rund 4,5 Milliarden Euro im Doppelhaushalt 2017/2018 zur Verfügung, unter anderem für das Betreuungsgeld insgesamt 450 Millionen Euro.

"Ich werde natürlich versuchen, dass mit den vom Freistaat angekündigten Investitionen möglichst viele Vorhaben und Projekte im Landkreis unterstützt werden", so Huber.

Jährlich besuchen etwa 50.000 Menschen den Bayerischen Landtag in München. Da jedoch nicht alle Bürgerinnen und Bürger in die Landeshauptstadt kommen können, tourt seit kurzem die Wanderausstellung "Der Bayerische Landtag" im neuen Design durch Städte und Gemeinden Bayerns. Es freut mich, dass es mir gelungen ist, diese Ausstellung in unseren Landkreis Ebersberg zu holen. Sie dauert vom 6.-10.11. 2017 und kann Montag bis Mittwoch von 7.30 -17.00 Uhr, Donnerstag 7.30 -18.00 Uhr und Freitag von 7:30-12.30 Uhr besucht werden. Der Eintritt ist frei.

Am Montag, 6.11.2017, um 18.30 Uhr, wird die Ausstellung im Foyer des Landratsamtes Ebersberg, Eichthalstraße 5, eröffnet. Besucher sind herzlich willkommen!

Die Ausstellung richtet sich insbesondere an Jugendliche und Schulklassen, aber auch an alle politisch Interessierte. Sie informiert auf anschauliche und leicht verständliche Weise über die Zusammensetzung, Funktionen und Arbeitsweisen des Bayerischen Landtags. Der Bayerische Landtag ist die Vertretung des Bayerischen Volkes. Im Auftrag der Bürgerinnen und Bürger bringen die 180 Abgeordneten Gesetze ein, diskutieren und beschließen sie. Somit entscheiden sie darüber, wie das Zusammenleben im Freistaat geregelt ist. Ebenso bestimmen die Abgeordneten mit der Haushaltsgesetzgebung, wofür die Steuermittel des Freistaats eingesetzt werden.

Zu Beginn einer Wahlperiode wählen die Abgeordneten die Ministerpräsidentin oder den Ministerpräsidenten und bestätigen die von ihr oder ihm berufenen Regierungsmitglieder – deren Arbeit die Abgeordneten dann auch während der Wahlperiode kontrollieren. Und nicht zuletzt ist der Bayerische Landtag eine direkte und unkomplizierte Anlaufstelle für alle Bewohner Bayerns, die sich beschweren oder um Hilfe bitten wollen.

Auf welche Weise Ihre Volksvertretung für Sie arbeitet und wie Sie sich an Ihre Volksvertreterinnen und -vertreter wenden können, erfahren Sie in unserer Wanderausstellung „Der Bayerische Landtag“.en können, erfahren Sie in unserer Wanderausstellung „Der Bayerische Landtag“.

Die Errichtung und der Betrieb kommunaler Schwimmbäder ist eine Aufgabe der Städte und Gemeinden. Der Freistaat unterstützt die Kommunen bei der Erfüllung ihrer Aufgabe, z.B. bei Baumaßnahmen an Schulschwimmbädern. Damit der Betrieb kommunaler Schwimmbäder auch in Zukunft gesichert ist, werden die Kommunalen Spitzenverbände gemeinsam mit den beiden Staatssekretären aus dem Finanz- und dem Innenministerium in einer Arbeitsgruppe ausloten, wie eine künftige Förderung aussehen könnte. „Schwimmen zu lernen ist wichtig. Wir freuen uns, dass der Freistaat Bayern und die Kommunalen Spitzenverbände dieses Anliegen weiter im Fokus haben“, erklären Peter Winter, finanzpolitischer Sprecher der CSU-Fraktion im Bayerischen Landtag, und Thomas Huber, Vorsitzener der AG Demografie.

Der stellvertretende CSU-Generalsekretär Markus Blume hat einen 10-Punkte-Plan vorgelegt, in dem er die bürgerlich-konservative Erneuerung der Union fordert:

Warum die Union eine bürgerlich-konservative Erneuerung braucht

 
Die Bundestagswahl 2017 war eine Zäsur. Für unser Land und für die Union. Wer jetzt „weiter so“ ruft, hat nicht verstanden und riskiert die Mehrheitsfähigkeit von CDU und CSU. Die Union war nie nur ein Kanzlerwahlverein. Sie hat bis heute die Politik in Deutschland wie keine andere politische Kraft geprägt. Weil sie die politische Mitte mit der demokratischen Rechten vereint hat. Will die Union weiterhin Taktgeber für das gesamte bürgerliche Lager sein, muss sie ihren angestammten Platz Mitte-Rechts ausfüllen. Zehn Gründe, warum die Union dem Land das schuldig ist:
 
1. Weil die Menschen eine bürgerlich-konservative Politik wollen. Seit dem 24. September ist klar: Es gibt keine linke Mehrheit mehr. Die Wähler setzen auf die Werte und Prägung des Landes, wollen Recht und Ordnung, wünschen Sicherheit und Wohlstand für alle. Das war immer Markenkern der Union. Und das muss immer Unionspolitik bestimmen!

2. Weil wir kein politisches Vakuum entstehen lassen dürfen. Wenn bis auf die CSU alle etablierten Parteien links der Mitte wahrgenommen werden, dann ist das ein Problem. CDU und CSU müssen im Parteiensystem gemeinsam auf derselben Seite und für bürgerliche Überzeugungen stehen. Für liberale und christlich-soziale ebenso wie für konservative.

3. Weil wir die Spaltung der Gesellschaft überwinden müssen. Wir dürfen die Antwort auf die zentralen Konfliktlinien nicht den Extremen von links und rechts überlassen. Denn die Antworten werden nicht schwarz-weiß sein. Eine bürgerliche-konservative Politik muss das tun, was andere nicht schaffen: zusammenführen statt spalten.

4. Weil bei der Modernisierung alle mitkommen müssen. Die Veränderungen in Gesellschaft, Wirtschaft und Politik sind gewaltig. Viele Menschen fühlen sich abgehängt – kulturell und sozial, aber auch politisch. Es ist die Stunde der Union, alle mitzunehmen. Wir können Veränderungen nicht verbieten oder sie einfach laufen lassen. Aber wir müssen sie gestalten.

5. Weil man bei großen Aufgaben auch an die kleinen Leute denken muss. Deutschland hat viel Verantwortung in Europa und der Welt übernommen. Aber es darf nie der Eindruck entstehen, dass die eigene Bevölkerung zu kurz kommt. Bürgerliche Politik ist, sich gerade auch für die Anliegen der kleinen Leute einzuspreizen: bei Rente und Pflege ebenso wie bei Mieten und Jobs.

6. Weil zu Offenheit und Freiheit auch Obergrenze und Leitkultur gehören. Grenzenlose Freiheit macht Angst. Und Angst ist der größte Feind einer offenen Gesellschaft. Deshalb brauchen wir eine bürgerliche Ordnung der Freiheit: das heißt einen durchsetzungsfähigen Staat, eine klare Begrenzung der Zuwanderung und einen Richtungspfeil für die Integration.

7. Weil gesunder Patriotismus und Liebe zur Heimat wichtig sind. Wir können stolz sein auf das, was Deutschland in den letzten 70 Jahren erreicht hat. Die Werte und Prägung unserer Heimat sorgen für Identität und Zusammenhalt. Nur wer der eigenen Sache sicher ist, kann anderen offen und tolerant begegnen. Dagegen müssen wir klarmachen: Wer Kreuze abnehmen, Schweine-fleisch verbannen und Martinsumzüge in Lichterfest umbenennen will, ist nicht tolerant, sondern betreibt gefährliche Selbstverleugnung.

8. Weil es die konservative Stimme braucht gegen Denkverbote und Meinungspolizei. Genauso gefährlich wie ein radikaler Populismus von rechts ist der blinde Populismus gegen rechts. Alles, was nicht im Geist der Alt-68er steht, gilt als rechts und damit schlecht. Debatte muss wieder in der ganzen Breite stattfinden, nicht nur hinter vorgehaltener Hand oder in den Meinungshöhlen im Internet. Das ist das beste Rezept gegen Radikalisierung.

9. Weil wir uns nur so von der AfD erfolgreich abgrenzen können. Die radikalisierte AfD ist keine Alternative für Deutschland, sondern eine Alternative zur NPD. Die Union darf sich niemals damit abfinden, dass sich rechts von ihr eine solche Partei breitmachen kann. Wir müssen die AfD knall-hart bekämpfen – und um ihre Wähler kämpfen.

10. Weil inzwischen selbst der Zeitgeist konservativ ist. Normalerweise sieht der Konservative den Zeitgeist eher skeptisch. Doch heute ist das Konservative das neue Moderne. Anders gesagt: Konservativ ist wieder sexy. Denn wer will nicht das bewahren, was uns wirklich wichtig ist: unsere Art zu leben (sicher und frei!), unseren Wohlstand und den gesellschaftlichen Frieden.
 
von Markus Blume, MdL und stellv. Generalsekretär der CSU

Mit "Maß und Mitte" an die Themen herangehen, so beschreibt EVP-Fraktionschef Manfred Weber den Auftrag an Politik und Gesellschaft 27 Jahre nach der deutschen Wiedervereinigung. Anlässlich des traditionellen 'Tag der deutschen Einheit - Tag der Begegnung' den der CSU-Kreisverband jedes Jahr zum 3.Oktober im Rahmen eines Festaktes begeht, ging Weber darauf ein, was Deutschland geschafft und geschaffen hat. "Wir sollten uns erinnern und dankbar sein, was wir Deutschen erreicht haben", so Weber. Für die Zukunft seien die aktive Bürgergesellschaft, ein starker Staat und die soziale Marktwirtschaft entscheidend. Neue Technologien und Entwicklungen erforderten "bayerisches Anpacken" und nicht ein Abblocken, betonte der EVP-Fraktionsvorsitzende.

CSU-Kreisvorsitzender und Landtagsabgeordneter Thomas Huber hieß gemeinsam mit Europaabgeordneter Prof. Dr. Dr. Angelika Niebler und Bundestagsabgeordneten Andi Lenz den Festredner in Ebersberg willkommen. In Europa müsse eine neue Aufbruchstimmung erzeugt werden, dies gelänge nur mit einer wertebasierenden Politik, sagte Huber. Der CSU-Kreisvorsitzende sprach auch das europäische Wertefundament an und dankte anlässlich des Erntedankfestes auch allen Landwirten. „Eure Arbeit braucht mehr Wertschätzung“, betonte Thomas Huber der zusammen mit Bundestagsabgeordneten Andreas Lenz auch die Grundwerte der CSU ansprach: Konservativ, liberal und christlich. „Das zeichnet uns aus, damit können wir die Zukunft gewinnen“. Die weitere Entwicklung Europas hob Europaabgeordnete Angelika Niebler hervor. „Woher wir kommen, bestimmt wohin wir gehen“, sagte sie. Die CSU sei die Stimme Bayerns in Berlin und Brüssel.  

Die deutsche Einheit zu feiern sei keineswegs überholt, sage CSU-Ehrenkreisvorsitzende Christa Stewens in ihren Schlussworten. „Wir feiern dies jedes Jahr und betonen damit unsere eigene Identität!“.

Der Bundesverband Deutscher Stiftung vergibt jährlich den „Deutschen Engagementpreis“ an ehrenamtlich tätige Menschen und ihre Organisationen. Unter den 685 Nominierten für den Wettbewerb 2017 befindet sich auch die „Tauschzentrale Ebersberg“. Jeder kann ab sofort online über den „Publikumspreis“ abstimmen. Der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber ruft daher alle Bürgerinnen und Bürger im Landkreis zur Stimmabgabe und Unterstützung der Tauschzentrale auf: „Ich hoffe sehr, dass so viele wie möglich ihre Stimme abgeben werden. Die Tauschzentrale ist ein eindrucksvolles Vorbild für das Ehrenamt und setzt gelichzeitig ein starkes Zeichen für mehr Nachhaltigkeit.“
 
Der Grundgedanke der Tauschzentrale Ebersberg vor 38 Jahren war, es sozial schwächeren Familien zu ermöglichen, günstig Kleidung, Sportartikel usw. für ihre Kinder einzukaufen. Im Laufe der Jahre wurde die gemeinnützige Einrichtung fester Bestandteil im Leben der Kreisstadt. Inzwischen kaufen nicht nur die sozialschwachen Familien, sondern Familien aus allen Schichten bei der Tauschzentrale ein. Viele haben erkannt, dass sie mit dem Verkauf und Einkauf von gebrauchter Kleidung einen Beitrag zum nachhaltigen Konsum leisten. Für viele Mütter ist auch ein Aspekt, dass die Kleidung bereits mehrmals gewaschen wurde und sich weniger Chemie in der Kleidung befindet. Nachdem es heute in Discountern und Bekleidungsgeschäften sehr günstige Kleidung zu kaufen gibt, sehen die Mitglieder ihre Aufgabe darin, die Kunden zu überzeugen, dass sie eine globale Verantwortung für eine gerechtere Verteilung von Ressourcen haben und sie mit ihrer Tauschzentrale dazu einen wertvollen Beitrag leisten.
 
Vom 12. September bis 20. Oktober findet die Abstimmung über den Deutschen Engagementpreis statt. Rund 680 Projekte und Personen haben die Chance, den mit 10.000 Euro dotierten Publikumspreis zu erhalten. Die TOP 50 der öffentlichen Abstimmung gewinnen zudem die Teilnahme an einer kostenfreien Weiterbildung in Berlin. https://www.deutscher-engagementpreis.de/publikumspreis/suchwort/ebersberg/bundesland/by

Staatsministerin Melanie Huml hat die hohe Auszeichnung "Weißer Engel" an Klaus-Dieter Encz aus Vaterstetten für sein langjähriges ehrenamtliches Engagement überreicht. Seit mittlerweile sechs Jahren engagiert sich Herr Encz als Leiter der Parkinson-Selbsthilfegruppe in Ebersberg.

Als die beiden Gründer und Leiter der Gruppe verstorben waren, hatte er nicht lange gezögert und die Leitung übernommen. Und das sehr erfolgreich, denn mittlerweile besteht die Gruppe aus 60 Mitgliedern. Mit sehr viel Empathie widmet er sich in seinem Ehrenamt Menschen, die an Morbus Parkinson erkrankt sind, und ihren Angehörigen. Als Gruppenleiter organisiert er nicht nur die monatlichen Treffen, sondern auch gemeinsame Aktivitäten wie Grill- und Weihnachtsfeiern sowie Ausflüge und Klinikbesichtigungen.

Besonders wichtig ist ihm dabei der regelmäßige Erfahrungsaustausch zwischen den Betroffenen und ihren Angehörigen. Daneben hält er auch regen Kontakt zu Verbänden, Behörden und der Politik und setzt sich auf allen Ebenen für die Belange von Parkinson-Erkrankten ein. Sein Handeln ist geprägt von außerordentlicher Hilfsbereitschaft, Freundlichkeit und Zuversicht. Die Gruppenmitglieder sind sehr froh und dankbar, dass er die Selbsthilfegruppe leitet und ein so vielseitiges Programm anbietet.

"Herr Encz gibt den Menschen mit Morbus Parkinson Kraft und Mut, mit der Krankheit umzugehen. Für sein von Mitgefühl geprägtes Engagement für die Betroffenen aus unserem Heimatlandkreis gebührt ihm großer Dank und höchster Respekt", so Thomas Huber.

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