Am Nikolaustag gab es einen weiteren Förderbescheid des Freistaats in Höhe von 310.000 Euro für ein weiteres Verkehrsprojekt im Landkreis. Der Freistaat Bayern fördert damit die Ausweitung und Verbreiterung der Feldkirchner Straße in Glonn (Kreisstraße EBE 13). Die Maßnahme ermöglicht, die Verkehrsstruktur nachhaltig zu modernisieren und der zunehmenden Verkehrsdichte gerecht zu werden. Dies gibt der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber bekannt, nachdem er von Bayerns Verkehrsminister Christian Bernreiter über die Förderung im Rahmen des Bayerischen Gemeindeverkehrsfinanzierungsgesetzes (BayGVFG) informiert wurde.

Thomas Huber dazu: „Ich begrüße es sehr, dass das wichtige Bauvorhaben zur Ausweitung und Verbreiterung der Feldkirchner Straße in Glonn (Kreisstraße EBE 13) nun mit einer Förderung von 310.000 Euro unterstützt wird. Die Verkehrssituation auf der Feldkirchner Straße stellt aufgrund der engen Fahrbahn und den häufigen Begegnungen von Lkw und landwirtschaftlichen Fahrzeugen ein erhebliches Sicherheitsrisiko dar – insbesondere für die Fußgänger. Deshalb ist es wichtig, dass nun eine Lösung in Aussicht steht, die die Straße verbreitern wird, um den Verkehrsfluss zu verbessern und vor allem den Fußgängerschutz zu erhöhen. Diese Maßnahme ist ein wesentlicher Schritt, um die Verkehrsverhältnisse auf dieser wichtigen Verbindung zu verbessern und die Verkehrssicherheit zu erhöhen. Ich freue mich, dass wir mit dieser Förderung einen weiteren Beitrag zur infrastrukturellen Entwicklung im Landkreis leisten können.“

Bild Quelle: Sebastian Göbel  / pixelio.de
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Die erste Stimmkreisbereisung der laufenden Legislaturperiode führte die Mitglieder des Arbeitskreises für Arbeit und Soziales, Jugend, Familie und Integration der CSU-Landtagsfraktion auf Vorschlag des Ebersberger Stimmkreisabgeordneten Thomas Huber Mitte September nach Glonn/Zinneberg und nach Steinhöring. 

In der Jugendhilfeeinrichtung Schloss Zinneberg konnten sich die Abgeordneten unter Leitung des Sozialausschussvorsitzenden Joachim Unterländer ein umfassendes Bild von der hervorragenden Arbeit der dort tätigen Pädagogen machen. In Schloss Zinneberg werden insgesamt 110 Schülerinnen und Schüler unterrichtet; 30 Mädchen werden darüber hinaus im heilpädagogischen Heim betreut. Die Leiterin der Einrichtung, Sr. Dr. Christophora Eckl, erläuterte im Zuge eines instruktiven Rundgangs, dass zuletzt auch fünf unbegleitete minderjährige Mädchen im Heimbereich untergebracht werden konnten. Die Einrichtung wolle sich mit diesem Schritt bewusst ihrer gesamtgesellschaftlichen Verantwortung stellen und ein Zeichen der Solidarität gegenüber den betroffenen Flüchtlingen aussenden.

Im Anschluss besuchten die Sozialpolitiker – unter ihnen auch der Integrationsbeauftragte der Staatsregierung Martin Neumeyer und der Patientenbeauftragte der Staatsregierung Hermann Imhof – den „Einrichtungsverbund Betreuungszentrum Steinhöring“, eine Einrichtung, in der sich 700 Mitarbeitende um Menschen jeden Alters mit körperlicher, geistiger, seelischer und mehrfacher Behinderung kümmern. Die Einrichtungen des EVBZ befinden sich an 8 Standorten in den Landkreisen Erding und Ebersberg. Schwerpunkt des Besuchs war ein Fachgespräch zum geplanten Bundesteilhabegesetz. Die Leiterin des Einrichtungsverbunds, Frau Dr. Hanslmeier-Prockl, äußerte die Befürchtung, dass die Unterstützung für Behinderteneinrichtungen im Zuge der Neustrukturierung der Eingliederungshilfe spürbar gekürzt werden könnte. Insbesondere der Bereich der Werkstätten für behinderte Menschen könnte davon betroffen sein. Die für die Inklusion so wichtigen dezentralen Werkstattplätze könnten in diesem Fall kaum im bisherigen Umfang fortgeführt werden. Die Sozialpolitiker versprachen, die Problematik im Auge zu behalten und die anstehenden Beratungen zum Bundesteilhabegesetz in Berlin kritisch zu begleiten. Sämtliche Gesprächsteilnehmer waren sich darüber einig, dass die Werkstätten nach wie vor ein wesentlicher Baustein für eine gelingende Inklusion im Arbeitsleben sind, die es auch künftig zu erhalten gilt. 

Der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber würdigte namens des gesamten CSU-Fraktions-Arbeitskreises das Engagement ausdrücklich und dankte allen in den beiden Einrichtungen haupt- und ehrenamtlich Tätigen für ihre unverzichtbare, wenngleich fordernde Arbeit zum Wohle der betreuten Menschen.

 

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