Wie dem Ebersberger Stimmkreisabgeordneten Thomas Huber vom Bayerischen Kultusminister Dr. Ludwig Spaenle mitgeteilt wurde, werden die offenen Ganztagsangebote im Landkreis Ebersberg ab dem kommenden Schuljahr weiter ausgebaut. Bisher gab es die offenen Ganztagsangebote als Pilotprojekt an der Grundschule Kirchseeon, der Montessori-Schule Niederseeon und der Seerosenschule Poing. Dazu kommen jetzt die Freie Schule Glonntal und die Johann-Comenius-Schule Grafing.

Angebote ab dem kommenden Schuljahr an fünf Grund- und Förderschulen 

Thomas Huber, der sich von Beginn an für den weiteren Ausbau des Angebots im Landkreis Ebersberg stark gemacht hatte und zusammen mit der CSU-Landtagsfraktion die Initiative für das Vorhaben ergriffen hatte, begrüßt die Entscheidung der Bayerischen Staatsregierung ausdrücklich: „Dass es nun zum neuen Schuljahr an insgesamt fünf Schulen unseres Landkreises in den Jahrgangsstufen 1 bis 4 den offenen Ganztag gibt, ist für die Beteiligten eine wesentliche Stärkung. Neben einer verbesserten Vereinbarkeit von Familie und Beruf erfahren wir damit insgesamt eine spürbare Verdichtung und Vernetzung der ganztägigen Bildungs- und Betreuungsangebote bei uns vor Ort.“
 
Neben den 120 Grund- und Förderschulen, die bereits im vergangenen Schuljahr im Rahmen einer Pilotphase begonnen haben, bekommen nun rund 350 weitere Schulen offene Ganztagsangebote für Schülerinnen und Schüler im Grundschulalter. Alle Antragssteller können sich über einen positiven Bescheid freuen. Laut Huber sei die Staatsregierung damit auf dem besten Weg ihr Versprechen einzuhalten, bis 2018 an allen Schularten für jede Schülerin und jeden Schüler bis 14 Jahren ein bedarfsgerechtes Ganztagsangebot zur Verfügung zu stellen. Die betreffenden Kommunen und freien Schulträger hatten bis zum 10.6.16 Zeit, entsprechende Anträge einzureichen.

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Kultusminister sichert Thomas Huber Fortbestand der Ebersberger Regelung zu!

Sowohl die Eltern als auch die Kinder aus Schulvorbereitenden Einrichtungen (SVE) im Landkreis Ebersberg können aufatmen. Auch im kommenden Schuljahr können die 18 sog. „SVE-Kinder“ weiterhin an Angeboten der Mittagsbetreuung von Sonderpädagogischen Förderzentren (SFZ) in Grafing und Poing teilnehmen, gab der Landtagsabgeordnete Thomas Huber bekannt: „Kultusminister Ludwig Spaenle hat meiner Bitte entsprochen und mir mitgeteilt, dass das Kultusministerium auf die Regierung von Oberbayern zugehen wird, damit die gegenwärtige Regelung für den Landkreis Ebersberg um ein weiteres Jahr verlängert werden kann. Darüber freue ich mich für alle betroffenen Kinder und Eltern sehr“.

Hintergrund ist, dass eine Bekanntmachung des Kultusministeriums dazu geführt hat, dass SVE-Kinder, also Kinder mit einem erhöhten Förderbedarf, die an den SFZ in den letzten Jahren auch immer neben den regulären Schulkindern in der Mittags- und Nachmittagsbetreuung mit versorgt wurden, dort  nicht mehr teilnehmen dürften. Der Landkreis hat sich dann bereit erklärt, den nicht mehr gewährten Zuschuss als freiwillige Leistung zu übernehmen, um die gemischte Mittagsbetreuung aufrecht zu erhalten und dafür eine Ausnahmegenehmigung seitens der Regierung für das laufende Schuljahr erhalten. Diese wäre jedoch nun auch ausgelaufen. Ohne die Initiative und die erfolgreiche Neuverhandlung von Thomas Huber mit dem Kultusministerium und der dadurch erzielten Lösung,  müssten die Kinder im kommenden Schuljahr ab Mittag in einer anderen Einrichtung im Landkreis, die dann ggf. keine Fördermöglichkeit aufweist, untergebracht werden. Dies konnte nun verhindert werden.  Huber dazu: „Man darf einfach nicht locker lassen!“
 
Die CSU-Landtagsfraktion hat sich in der neuen Legislaturperiode vorgenommen, die Entwicklung der schulischen Ganztagsangebote konsequent voranzutreiben, erläutert Thomas Huber. Die dadurch erforderliche Neuausrichtung der Angebotsstruktur biete auch die  Gelegenheit, neuere gesellschaftliche Entwicklungen wie etwa die Inklusion noch stärker zu berücksichtigen. Für die Ausgestaltung der von Ministerpräsident Horst Seehofer gegebenen „Ganztagsgarantie“ sei deshalb in der Fraktion eine eigene Projektgruppe eingerichtet worden: „Sie soll auch zukunftsfähige Antworten auf die aktuellen Herausforderungen einer ganztägigen Bildung und Betreuung unserer Kinder geben. Ich werde deshalb meine Vorstellungen dazu dort einbringen und hoffe, dass wir so auch eine gute und nachhaltige Lösung für die Situation hier bei uns im Landkreis Ebersberg finden. Die ersten Vorschläge der Projektgruppe sollen bis zum Sommer vorliegen“.
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