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Denkmaltour durch den Landkreis Ebersberg

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Bild vlnr: Graf von Rechberg, Frau Pasch vom Bauamt Ladnkreis Ebersberg, Prof. Pfeil Generalkonservator Landesamt für Denkmalpflege,Thomas Huber MdL Bild vlnr: Graf von Rechberg, Frau Pasch vom Bauamt Ladnkreis Ebersberg, Prof. Pfeil Generalkonservator Landesamt für Denkmalpflege,Thomas Huber MdL Alle Bildrechte: Thomas Huber

Zusammen mit Generalkonservator Prof. Mathias Pfeil, dem Leiter des Bayerischen Landesamts für Denkmalpflege, besichtigte der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber einen ganzen Tag lang Denkmäler im Landkreis Ebersberg, bei denen in naher Zukunft bauliche Veränderungen anstehen oder wo es aktuell Klärungsbedarf gab. Ziel der Tour war es, die damit verbundenen Herausforderungen direkt und unkompliziert zu besprechen und nach Möglichkeit zu lösen.

 „Immer wieder wurde ich in der Vergangenheit auf vielfältige Schwierigkeiten bei der Sanierung denkmalgeschützter Objekte angesprochen. Daraus resultierte der Entschluss, zusammen mit Prof. Pfeil eine Tour durch den Landkreis zu machen, bei der wir verschiedene Objekte im Landkreis in einem Rutsch zusammen besichtigen können.  Dankbarerweise hat sich Prof. Pfeil sofort bereiterklärt, an einer solchen Tour teilzunehmen“, erklärt Thomas Huber die Hintergründe. Begleitet wurde die Tour weiterhin von Frau Pasch vom Bauamt des Landratsamtes sowie zeitweise von Landrat Robert Niedergesäß.

Die Tour begann in Anzing, wo zusammen mit Bürgermeisterin Kathrin Alte und Pfarrer Bernhard Waldherr die Sanierung der Pfarrkirche und der Erhalt des Pfarrstadels erörtert wurde. Bei der Pfarrkirche müssen Fassade, Dachstuhl und Heizung erneuert werden, während der einsturzgefährdete Pfarrstadel grundlegend renoviert werden muss. Prof. Pfeil sicherte in diesem Zusammenhang eine Unterstützung seiner Behörde für die Erstellung eines Nutzungskonzeptes zu.


Bild vlnr: Kirchenpfleger Franz Hartl, Prof. Pfeil, Pfarrer Waldherr, Herr Finauer Gemeinde Anzing, Bürgermeisterin Kathrin Alte, Thomas Huber MdL

In Unterelkofen möchte Graf Rechberg das alte Benefizium des Schlosses Elkofen renovieren und für eine interessierte Familie wieder bewohnbar machen. In dem Gebäude war früher der Pfarrer untergebracht, nun steht es seit vielen Jahren leer und ist vom Verfall bedroht. Zudem informierte Prof. Pfeil über Möglichkeiten zur Stabilisierung der alten Wehrmauer des Schlosses und der Errichtung einer neuen Heizungsversorgung im denkmalgeschützten Schloss.


Bild vlnr: Prof. Pfeil, Thomas Huber MdL, Graf von Rechberg, Landrat Robert Niedergesäß

In Straußdorf bei Grafing stellte die Arbeitsgemeinschaft der Dorferneuerung dem Generalkonservator ihre Pläne für die Sanierung und Nutzung des Pfarrstadels in der Ortsmitte vor. Hier zeigte sich Prof. Pfeil begeistert von den Planungen zur Dorferneuerung in Straußdorf.


Gruppenbild in Straußdorf

Die Endstation der Tour markierte ein altes Bauernhaus aus dem 18. Jahrhundert in Frauenneuharting, dessen Privatbesitzer nun die zugehörige Tenne möglichst originalgetreu ausbauen möchte.


Gruppenbild in Frauenneuharting

„Es ist schön zu sehen, dass es überall im Landkreis Bestrebungen gibt, unsere historischen Baudenkmäler am Leben zu erhalten und sie auch wieder nutzbar zu machen“ so Huber und ergänzt: „Diese Baudenkmäler sind keine Museumsstücke, sondern lebendige Gebäude. Daher braucht es hier pragmatische Lösungen und ich bin sehr froh darüber, dass unser oberster Denkmalschützer in Bayern, Prof. Pfeil das genauso sieht“ sagt Thomas Huber abschließend.

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