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Huber informiert aus Klausur der CSU-Fraktion in Kloster Banz

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Huber informiert aus Klausur der CSU-Fraktion in Kloster Banz

Von Montag bis einschließlich Donnerstag befand sich die CSU-Landtagsfraktion zur Klausur im oberfränkischen Kloster Banz, an der der Ebersberger Stimmkreisabgeordnete Thomas Huber (CSU) erstmals in seiner Funktion als Vorsitzender des Arbeitskreises für Arbeit und Soziales, Jugend und Familie der CSU-Landtagsfraktion teilnahm.

Neben den politischen Schwerpunktsetzungen für dieses Jahr und der Analyse des vergangenen Wahljahres stand bei der Klausur insbesondere der kommende Europawahlkampf im Vordergrund. „Vor allem als Sozialpolitischer Sprecher der CSU-Landtagsfraktion werde ich mich noch stärker für die Belange von Familien sowie für die Schwächeren in unserer Gesellschaft einsetzen und wichtige Themen gemeinsam mit den Betroffenen und Beteiligten Akteuren in der Gesellschaft voranbringen“, so Thomas Huber.

Er skizzierte in seinem Bericht die Schwerpunkte seiner Arbeit für die nächsten 5 Jahre und machte deutlich, dass die CSU eine Sozialpolitik macht, die den Menschen hilft und sie zu mehr Teilhabe befähigt. „Wir wollen echte Perspektiven für die Menschen schaffen, haben die Familien im Blick und setzen uns für ein generationengerechtes Bayern ein“. Unter anderem plant er eine stärkere Beteiligung von jungen Menschen und von Senioren. Huber nutzte den Besuch des Bundesverkehrsministers Andreas Scheuer, um nochmals auf die Forderungen des Landkreises beim Brennerbasiszulauf hinzuweisen, insbesondere auf die Notwendigkeit eines verbesserten Lärmschutzes, und lud ihn zu einem Dialog im Landkreis ein.

Brauchen klares sozialpolitisches Profil im Europawahlkampf
 
Der Abgeordnete Thomas Huber fordert auch im bevorstehenden Europawahlkampf ein klares sozialpolitisches Profil seiner Partei. „Die EU bedeutet vor allem Frieden, Sicherheit und Wohlstand in Europa, doch das Ansehen der EU hat in den vergangenen Jahren - teilweise nachvollziehbar - gelitten. Man müsse mehr Bürokratie abbauen und das ‚Soziale‘ künftig wieder stärker in den Vordergrund rücken, damit die EU wieder bürgerlicher wird und ihre Regionen besser repräsentiert werden“, so der Grafinger Abgeordnete weiter, der an der einstimmig verabschiedeten Europaresolution (siehe Anlage) mitgearbeitet hat.

Bevölkerung intensiv und interaktiv in politische Prozesse einbinden
 
Bei der Aufarbeitung des vergangenen Wahljahres will die CSU-Landtagsfraktion sich verstärkt dem veränderten Wählerverhalten widmen. Welche Rolle nehmen beispielsweise die Volksparteien vor dem Hintergrund einer sich verändernden politischen Landschaft und eines sich verändernden Lebensgefühls von Großstädtern heute noch ein? Können Volksparteien bei auseinanderklaffenden Interessen auch künftig noch integrierend wirken, um politische Stabilität zu gewährleisten? Welche Bedeutung für die politische Meinungsbildung hat die Digitalisierung?

Thomas Huber: „Die CSU hat eine gute Zukunft als Volkspartei vor sich. Wir müssen aber überlegen, wie wir Bürgerbeteiligung interaktiver gestalten und Bürgerinnen und Bürger noch enger in politische Prozesse einbinden sowie auch gesellschaftliche Trends schneller erkennen. Die Möglichkeiten, die soziale Medien und das digitale Zeitalter hier bieten, sind noch lange nicht ausgeschöpft.“


 

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