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Aktueller Stand zu "B15 Neu wird nicht durch das Atteltal geführt"

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Aktueller Stand zu "B15 Neu wird nicht durch das Atteltal geführt" © beermedia - Fotolia.com

Am 25.7.13 fand ein Gespräch zwischen der damaligen CSU-Fraktionsvorsitzenden Christa Stewens MdL, Hr. Landrat Robert Niedergesäß und dem damaligen Bezirksrat Thomas Huber mit Vertretern der Obersten Baubehörde, Hr. Dipl. Ing. Karl Wiebel (Leiter der Abteilung Straßen- und Brückenbau), Hr. Ludwig Böhm (Leiter des Sachgebiets Bundesautobahnen und Verkehrsmanagement) und Hr. Gilbert Peiker (Leitender Baudirektor, Planung und Bau, Autobahndirektion Südbayern) statt, bei dem folgendes Ergebnis erzielt werden konnte:

Die OBB wird dem Bund im Rahmen der Projektanmeldung zum Bundesverkehrswegeplan 2015 einen Planungsvorschlag unterbreiten, bei dem das ökologisch sehr wertvolle Atteltal im Süden des Landkreises Ebersberg bei der weiteren Planung verschont bleiben wird. Diese Zusagen gelten nach wie vor und werden von keinem der o.g. Beteiligten in Frage gestellt, so Thomas Huber MdL, der auf die jüngsten Presseäußerungen und der damit verbundenen Infragestellung dieser für den Landkreis Ebersberg und die betroffenen Gemeinden der VG Assling erzielten positiven Ergebnisse mit Unverständnis reagiert. Zudem soll bei der weiteren Planung die vorhandene Trassenführung der B15 alt soweit wie möglich einbezogen werden.

Ich stelle heute wiederholt unmissverständlich klar, was ich auch im Wahlkampf gesagt habe: „Ich bin für Infrastrukturverbesserungen, wo sie erforderlich und notwendig sind, bin aber ganz klar gegen eine Trasse durch unser Atteltal! Ich bin nicht gegen die gesamte Verbindung zwischen Regensburg und Rosenheim, die sog. B15 Neu“. Darauf bezieht sich aber die Petition! Die Unterzeichner fordern explizit, die gesamte Straße nicht in den Bundesverkehrswegeplan 2015 aufzunehmen.

Um alle Unklarheiten zu beseitigen und offene Fragen mit den Beteiligten vor Ort zu klären, wird Hr. Staatssekretär Gerhard Eck, MdL auf Einladung des CSU-Landtagsabgeordneten Thomas Huber zu einem Erörterungstermin im Rahmen eines Runden Tisches nach Emmering kommen, an dem auch Landrat Robert Niedergesäß, Dr. Andreas Lenz MdB und der Emmeringer Bürgermeister Max Maier teilnehmen werden. Staatssekretär Gerhard Eck, MdL versichert auf Nachfrage von Thomas Huber, MdL, dass alle weiteren Planungsschritte unter Einbezug der Bevölkerung vor Ort erfolgen werden.

 

 

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