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Landtagspräsidentin Aigner macht mit mobiler Bühne Halt in Grafing

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Diskussionsrunde mit den Abgeordneten Thomas Huber (CSU), Nikolaus Kraus (FREIE WÄHLER), Doris Rauscher (SPD),  Martin Hagen (FDP) - Moderation Armin Rösl Diskussionsrunde mit den Abgeordneten Thomas Huber (CSU), Nikolaus Kraus (FREIE WÄHLER), Doris Rauscher (SPD), Martin Hagen (FDP) - Moderation Armin Rösl Bildrechte: Bildarchiv Bayerischer Landtag, Foto Stefan Obermeier

Eine solide Auftakt-Veranstaltung für seine bayernweite Tour legte der LandTruck des Bayerischen Landtags am 29. April in Grafing hin. Schon um 10 Uhr Vormittag stand die silberglänzende mobile Bühne auf dem Parkplatz des Grafinger Rewe-Marktes. Der im Jahr 1972 in Kalifornien gebaute Airstream-Trailer wurde vom Bayerischen Landtag erworben und im Jahr 2022 zu einem Bühnenfahrzeug umgebaut, das nun die Landespolitik zu den Menschen in die Regionen bringen soll.  
 
LandTruck-Premiere in Grafing

Ebenfalls Jahrgang 1972, aber nicht aus Kalifornien, sondern aus Grafing stammend ist der CSU-Landtagsabgeordnete Thomas Huber, der seinen Altersgenossen und das mitgereiste Team des Landtags in seiner Heimatstadt Grafing begrüßte. „Der LandTruck ist eine tolle Möglichkeit für uns Abgeordnete, nach zwei Jahren Pandemie wieder unsere Wählerinnen und Wählern unbeschwert treffen und mit ihnen diskutieren zu können. Der LandTruck ist eine Bühne für die Demokratie und für den Dialog. Unser Parlament verlässt die Landeshauptstadt und kommt zu den Menschen in der Region – das ist die Idee hinter dieser Tour“, so Thomas Huber.
 
Den ersten Programmpunkt markierte eine Buchvorlesung mit Anja Janotta, der Autorin der Isar-Detektive, für eine Grafinger Grundschulklasse. Begeistert sammelten die Kinder im Anschluss Autogramme der Autorin und von Thomas Huber, der den gesamten Tag Bürgerinnen und Bürgern Rede und Antwort stand. 
 
Gegen Mittag sprach die Landtagspräsidentin in Ihrer Rede über die Relevanz eines konstruktiven politischen Diskurses. Sie beschreibt den Wandel der Meinungsäußerung durch soziale Medien und warnte in diesem Zusammenhang auch vor den Gefahren durch extreme Meinungen und Verschwörungstheorien, die sich in der Anonymität des Netzes schnell verbreiten können. Es sei ihr, so Aigner, ein wichtiges Anliegen, nun nach zwei Jahren Corona wieder verstärkt in den direkten Austausch mit den Bürgerinnen und Bürgern zu kommen.
 
Es folgte eine Diskussion mit den für den Landkreis gewählten oder von deren Parteien benannten Abgeordneten. Neben dem Ebersberger Stimmkreisabgeordneten Thomas Huber diskutierten Doris Rauscher (SPD), Nikolaus Kraus (FW) und Martin Hagen (FDP) unter der Moderation des EZ-Redakteurs Armin Rösl über viele Themen, die auch den Landkreis direkt betreffen, bspw. den teuren Wohnraum oder den Bau weiterer Schulen. 
 
Die Idee hinter der Tour schien aufgegangen zu sein: eine pandemiebedingt lange nicht mehr gesehene Nähe zur Politik zu vermitteln. Während des ganzen Tags über schauten immer wieder Interessierte am Truck vorbei und suchten das Gespräch mit den anwesenden Politikern.







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