Auf Einladung des CSU-Kreisverbandes hat sich Ministerpräsident a.D. Dr. Edmund Stoiber am 24.07.2013 in der voll besetzten Grafinger Stadthalle den Fragen des Publizisten und früheren Chefredakteurs Dr. Wolfram Weimer gestellt. In seinen einführenden Worten wies der Landtagskandidat der CSU für den Stimmkreis Ebersberg, Thomas Huber, darauf hin, dass mit dieser Veranstaltung der eigentliche Wahlkampf im Landkreis Ebersberg eröffnet wird.

Er dankte der Ehrenkreisvorsitzenden Christa Stewens für ihre Initiative und ihren Einsatz und hob ihre erfolgreiche Arbeit als Vorsitzende der CSU-Landtagsfraktion hervor. Angelika Niebler, bezeichnete er als die personifizierte Garantie für die engagierte Vertretung bayerischer Interessen im Europäischen Parlament und dankte ihr für deren erfolgreiches Eintreten zur Senkung der Roaminggebühren. Die Anwesenden rief er zum aktiven Engagement im Wahlkampf auf. In der anschließenden Befragung durch Weimer sprach Stoiber über die ihm zugewachsene Rolle als „elder statesman“ und ging anschaulich mit vielen interessanten Beispielen auf die wichtigsten Stationen seines politischen Lebens ein. Besonders aufmerksam verfolgten die Zuhörer seine Ausführungen über seine Begegnungen mit Frau Dr. Angela Merkel vor und während ihrer Zeit als Bundeskanzlerin, die von konstruktiver Zusammenarbeit, gelegentlich aber auch von Kontroversen und Rivalität geprägt waren. Sie sei, so Stoiber, durch und durch ehrlich, affärenfrei und überaus fleißig.

Ähnlich äußerte er sich über Bundesfinanzminister Wolfgang Schäuble, mit dem ihn eine jahrzehntelange Zusammenarbeit – u.a. aus ihrer gemeinsamen Zeit als Innenminister im Bund bzw. in Bayern- verbinde. Trotz günstiger Stimmung und positiver Umfragen seien die Wahlen zum Landtag am 15. September und zum Bundestag am 22. September noch nicht gewonnen und es gelte, um jede Stimme zu kämpfen. So könne die Gefahr einer rot-rot-grünen Koalition auf Bundesebene gebannt werden.

In der sich anschließenden Diskussion ging es um die Bildungs- und Europapolitik. CSU-Kreisvorsitzende und Europaabgeordnete Dr. Angelika Niebler ging in ihrem Schlusswort auf die mit Edmund Stoiber gemeinsam entwickelten Initiativen und Vorstöße vor allem zur Eindämmung und zum Abbau der wuchernden Bürokratie auf europäischer Ebene ein und bezeichnete Stoiber als leidenschaftlichen Bayer, als deutschen Patrioten und überzeugten Europäer.

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Bei einem gemeinsamen Gespräch mit Landrat Robert Niedergesäß, dem Bezirksrat Thomas Huber und der CSU-Landtags-Fraktionsvorsitzenden Christa Stewens zusammen mit Vertretern der Obersten Baubehörde, Dipl.Ing. Karl Wiebel, Leiter der Abteilung Strassen- und Brückenbau, Ludwig Böhm, Leiter des Sachgebietes Bundesautobahnen und Verkehrsmanagement und Gilbert Peiker, Leitender Baudirektor, Planung und Bau, Autobahndirektion Südbayern, konnte am 25.7. folgendes Ergebnis erzielt werden:

Die Oberste Baubehörde wird dem Bund zum Jahresende, einen Planungsvorschlag unterbreiten, bei dem das ökologisch sehr wertvolle Atteltal im Süden des Landkreises Ebersberg bei der weiteren Planung verschont bleiben wird. Die Oberste Baubehörde hat sich als Zielsetzung vorgegeben, die vorhandene Trassenführung der B15 alt soweit wie möglich einzubeziehen.

"Dieses Ergebnis ist für den Landkreis Ebersberg und seine Bürgerinnen und Bürger und für seine wertvolle Landschaft ein herausragender Erfolg", so Stewens, Huber und Niedergesäß, die mit diesem Gesprächsergebnis das Thema B15 Neu durch den Landkreis Ebersberg ein für allemal beendet sehen. Damit brauchen sich die Bürgerinnen und Bürger im Süden des Landkreises, keine weiteren Sorgen um ihre Heimat zu machen!

 

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Gute Stimmung auf dem Marienplatz in Ebersberg: Der CSU-Eventtrailer hatte für einen Tag seine Türen geöffnet und bot den CSU-Kandidaten im Landkreis Ebersberg eine gute Möglichkeit, mit den Bürgerinnen und Bürgern ins Gespräch zu kommen. Thomas Huber, CSU-Landtagskandidat, nutzte die Gelegenheit, die Bürgerbeteiligungs-Aktion, die er gemeinsam mit dem CSU-Bundestagskandidaten Andi Lenz initiiert hatte, zu bewerben. "Wir möchten wissen, welche Belange die Menschen haben, damit wir uns dann gezielt auf landes- und bundespolitischer Ebene darum kümmern können", so Huber. Die CSU-Kreisvorsitzende und Europaabgeordnete Angelika Niebler und der CSU-Listenkandidat für den Bezirkstag, Kreishandwerksmeister Hans Schwaiger, waren ebenfalls gekommen.

Im Gespräch mit einem Malermeister aus dem Landkreis erläuterte die Europapolitikerin, dass sie sich zusammen mit ihren CSU-Kollegen im EU-Parlament gegen eine Verschärfung der Tachografenpflicht für Dienstfahrzeuge wehrt. "Wir dürfen die Realität unserer handwerklichen Betriebe nicht aus den Augen verlieren. Gerade in einem Flächenland wie Bayern dürfen kleinere und mittlere Betriebe nicht zusätzlich belastet werden, sondern müssen konkurrenzfähig bleiben", so Niebler. Für die Belange der Handwerker will sich auch der Listenkandidat für den Bezirkstag kraft seines Amtes einsetzen. "Die Handwerksbetriebe sind eine wichtige Säule unseres gesunden Mittelstands im Landkreis. Sie bleiben im politischen Betrieb jedoch oft außen vor. Das will ich ändern, wenn ich gewählt werde", so Schwaiger.

Thomas Huber erhielt viele ausgefüllten Postkarten mit Anregungen und Wünschen für den Landkreis. Eine Mutter wünschte sich einen Kindernotdienst im Ebersberger Kreiskrankhaus, ein Bürger forderte eine Nord-Süd-Umgehung zur Verkehrsentlastung und eine Bürgerin appellierte an den Kandidaten, dass im Landkreis die Netzinfrastruktur noch verbessert werden sollte. "Unser Ziel muss sein, dass wir zukünftig ein gutes Breitbandnetz als Grundversorgung gewährleisten. Die Menschen brauchen die Erschließung des ländlichen Raums, damit sie beruflich keinen Nachteil haben", so der Landtagskandidat.

 

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Die anstehenden Wahlen im Herbst sind entscheidende Richtungswahlen: Geht es weiter aufwärts mit Bayern und Deutschland durch eine bürgerliche Regierung? Oder steuern wir auf eine linke Republik zu?

In der neuen Veranstaltungsreihe "Stoiber im Gespräch" können Sie den CSU-Ehrenvorsitzenden im Gedankenaustausch mit dem Publizisten Wolfram Weimer erleben und mitdiskutieren. Dr. Edmund Stoiber setzt sich dafür ein, dass Bayern seinen Erfolgsweg fortsetzt und weiterhin beste Lebensqualität für seine Menschen bieten kann.

Wir laden Sie herzlich zu unserer Veranstaltung nach Grafing am

Mittwoch, 24. Juli 2013
um 19.00 Uhr
in die Stadthalle Grafing


ein. Anmelden können Sie sich per Fax unter 089/1243-360 oder per mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!

Wir freuen uns auf Ihre Teilnahme!


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Unter dem Motto „ZUKUNFT DURCH BILDUNG – BILDUNG FÜR DIE ZUKUNFT“ setzte CSU-Landtagskandidat Thomas Huber im Cafe „Bildungsblick“ des Kirchseeoner Berufsförderungswerks seine im Winter begonnene Veranstaltungsreihe fort, mit der in einem lockeren Forum grundsätzliche und aktuelle Fragen der Zeit diskutiert und Meinungen ausgetauscht werden können. Als Gesprächspartner hatte Thomas Huber den Kultusstaatssekretär Bernd Sibler eingeladen.

In dem bildungspolitischen Sommergespräch wies Sibler vor dem gut besuchten Auditorium auf das Leitmotiv bayerischer Bildungspolitik hin, jedem Kind und jedem Jugendlichen eine bestmögliche Qualifikation zu vermitteln. Er hob die deutlichen Erfolge hervor, die Bayerns Schülerinnen und Schüler in nationalen und internationalen Vergleichen wissenschaftlich belegbar vorzuweisen haben. Thomas Huber ergänzte dies mit einer kurzen Rückschau auf seinen eigenen Werdegang. Er habe sich im Rahmen des durchlässigen Bildungssystems vom Quali, über die Fachhochschulreife und zwei Studiengängen bis zum internationalen Masterabschluss vorwärtsgearbeitet – und das alles neben seinem Beruf. Das sei mit viel Fleiß, viel Verzicht auf Freizeit und viel Disziplin verbunden gewesen. Aber letztlich habe sich der Einsatz gelohnt und er sei dankbar, dass ihm diese Chancen geboten wurden.

Ideenreich und engagiert setzte sich die Vorsitzende des CSU-Arbeitskreises Schule, Elvira Weißmann-Polte, für weitere Verbesserungen für Kinder und Lehrer an den Schulen ein. Zusammen mit ihren Kolleginnen aus dem Fachseminar überreichte sie dem Staatssekretär Ausarbeitungen zu konkreten Themen und Anliegen. Er versprach, diese sorgfältig zu prüfen und in die Arbeit seines Ministeriums einzubringen.

Im Laufe des Gesprächs entspann sich bei den außerordentlich fachkundigen Teilnehmerinnen und Teilnehmern aus den Schulen eine sehr rege Diskussion über grundsätzliche und aktuelle Fragen der Klassenstärken, der Stundenzuweisung, der Budgetierung, der Mittelausstattung, der Besoldung, der Versetzungsmöglichkeiten. Kreishandwerksmeister und Bezirkstags-Listenkandidat Hans Schwaiger sprach vor allem die hohe Bedeutung der beruflichen Orientierung für Real-, Mittel- und Förderschüler an. Die Ehrenkreisvorsitzende und CSU-Fraktionsvorsitzende Christa Stewens unterstützte Staatssekretär Sibler in seinem Eintreten für das G8 und unterstrich die Richtigkeit des eingeschlagenen Weges.


Übrigends: Wer einen Mitschnitt der Veranstaltung hören möchte, der findet diesen im Blog von Heinrich Rudolf Bruns.

Bildquellen: © Heinrich Rudolf Bruns

 

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Gespräche am Marienplatz in Ebersberg
Thomas Huber und Andreas Lenz, die beiden CSU-Kandidaten für den Landtag und den Bundestag, haben versprochen, die Bürger aktiv mit einzubinden und werden deshalb am Donnerstag, 11. Juli, von 11.00 bis ca. 17.00 Uhr mit ihrer Aktion „Wir wollens‘ wissen“ auf dem Ebersberger Marienplatz präsent sein. Zur Eröffnung um 11.00 Uhr wird auch die CSU-Kreisvorsitzende und Europaabgeordnete Dr. Angelika Niebler, für Bürgergespräche zur Verfügung stehen. „Wir wollen in erster Linie den persönlichen Kontakt nutzen und mit den Bürgern direkt ins Gespräch kommen“, erklärt Huber die Aktion.

Begleitet werden sie dabei den ganzen Tag vom „Eventtrailer“ der CSU-Landesleitung, einer mobilen Bühne mit einem Loungebereich und mit Musik. Huber und Lenz wollen Vorschläge für die Weiterentwicklung des Landkreises Ebersberg sammeln und mit den Bürgerinnen und Bürgern diskutieren. „Die Ideen und Themen wollen wir in München und Berlin einbringen“, so Huber. Die beiden Kandidaten erhalten Unterstützung von Bezirkstagslistenkandidat Johann Schwaiger, der als Konditormeister auch für das leibliche Wohl sorgen wird. Unter die Arme greifen dem Team fleißige Helferinnen und Helfer aus den CSU-Arbeitsgemeinschaften.

Angeboten wird auch ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm für Groß und Klein; u.a. wird es auch ein Gewinnspiel geben. Auf Initiative von Angelika Niebler wird ab 13 Uhr auch die „RolliGang" aus Rosenheim, eine Gesangsgruppe bestehend aus Jugendlichen mit unterschiedlichen körperlichen Behinderungen, auf der Bühne singen. Die jungen Sänger geben mit ihren Liedern Kraft, Mut und Zuversicht. Ihre Botschaft: "Es gibt kein Problem, das nicht gelöst werden könnte." Und genau das ist der Ansatz, den die CSU-Kandidaten zu ihrem Motto machen.

Übrigends: Wer es am 11. Juli nicht nach Ebersberg schafft, kann auch jederzeit online bei unserer Aktion "Wir wollens wissen" teilnehmen: hier klicken
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EINLADUNG
ZUM BILDUNGSPOLITISCHEN SOMMERGESPRÄCH
„ZUKUNFT DURCH BILDUNG – BILDUNG FÜR DIE ZUKUNFT“

Bildung ist der Schlüssel für die Zukunft der nachfolgenden Generationen. Bildung erschließt bessere Lebenschancen und gesellschaftliche Teilhabe, fördert geistige Selbständigkeit und ein individuelles Wertebewusstsein. Bildung hilft aber auch, in einer globalisierten Welt Anschluss zu halten, Chancen wahrzunehmen und Veränderungen aktiv mit zu gestalten. Aus diesem Grund stehen wir in der Pflicht, alles zu tun, um eine bestmögliche Qualifizierung und Ausbildung unserer Kinder und Jugendlichen zu gewährleisten und bewusst zu machen, dass Bildung ein lebenslanger Prozess ist.

Für die CSU war und ist gute Bildungspolitik immer von herausragender Bedeutung. Sie muss veränderte gesellschaftliche Rahmenbedingungen hinterfragen und Weichen richtig stellen, um neuen Herausforderungen gerecht zu werden.
Mit dem „Bildungspolitischen Sommergespräch“ setze ich meine im Winter begonnene Veranstaltungsreihe fort, mit der ich ein lockeres Forum geschaffen habe, auf dem grundsätzliche und aktuelle Fragen der Zeit diskutiert, Standpunkte geklärt, Meinungen ausgetauscht und Perspektiven aufgezeigt werden können.

Hierzu habe ich den Staatssekretär im Kultusministerium, Herrn Bernd Sibler MdL, zu uns in den Landkreis eingeladen. Herr Sibler steht uns für einen Gedankenaustausch zu relevanten bildungspolitischen Themen (z.B. G8/G9, dreigliedriges Schulsystem, Durchlässigkeit der Bildungsgänge, Ganztagsbetreuung, Inklusion ja – aber wie, Probleme von Junglehrern, Schaffung von Freiräumen für guten Unterricht,…) zur Verfügung. Dazu lade ich Sie herzlich ein! Kommen Sie und nutzen die Gelegenheit zum informellen Gespräch in angenehmer Atmosphäre am

Freitag, 5. Juli 2013 um 18.30 Uhr
im Berufsförderungswerk Kirchseeon,
Moosacher Straße 31, 85614 Kirchseeon

Wir bitten um Anmeldung per Email an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! ">Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! oder per Tel. 0 80 92/87 334.

 

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Landkreisbürger können bei den Gemeindeverwaltungen und im Landratsamt die Auszahlung eines „Sofortgeldes“ für Hochwasserschäden beantragen, damit sie den durch das Hochwasser der letzten Woche zerstörten Hausrat wieder beschaffen können. Hierfür wird privaten Haushalten ein Zuschuss von 1.500 Euro und Kleinstunternehmen ein Zuschuss in Höhe von 5.000 Euro gewährt. Die Anträge können im Internet unter www.lra-ebe.dewww.lra-ebe.de herunter geladen werden. Die ausgefüllten Anträge müssen bei den Gemeindeverwaltungen eingereicht werden. Von dort werden sie an das Landratsamt weiter geleitet.

Der Betrag wird per Überweisung ausbezahlt. Wenn die Geschädigten später Versicherungsleistungen erhalten, muss das Sofortgeld zurück bezahlt werden.

Aufruf zur Hochwasserhilfe
Spendenkonto des Freistaats: „Hochwasserhilfe Bayern“
Bayerische Landesbank BLZ 700 50 000
Kto.Nr.: 82 000
Gebührenfreie Spendenhotline: 0800/2726768 (8.00 bis 18.00 Uhr)

 

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Niedergesäß, Huber und Lenz sprechen sich gegen die Planungen des Bundes aus

In einer gemeinsamen Pressemitteilung sprechen sich Landrat Robert Niedergesäß sowie Landtagskandidat Thomas Huber und Bundestagskandidat Dr. Andreas Lenz gegen die Planungen des Bundesverkehrministers für die B 15 durch den Süden Landkreises aus. Sie erklären sich damit solidarisch mit den drei Bürgermeistern aus Aßling, Emmering und Frauenneuharting, die am Wochenende gegen die plötzlich wieder in den Bundesverkehrswegeplan aufgenommene Trasse protestiert haben.

Landrat Robert Niedergesäß erinnert an einen unmissverständlichen Beschluss des Kreistages aus den achtziger Jahren, der sich klar gegen eine Trasse durch den Landkreis bzw. das Atteltal ausgesprochen hat. „Dieser parteiübergreifende Beschluss habe nach wie vor Gültigkeit“, so der Landrat. Auch sei das Thema im vorangegangenen Landratswahlkampf für die Bürger in Emmering von großer Bedeutung gewesen. Niedergesäß habe den Bürgern zugesagt, sich mit ihnen gegen das Projekt zu stemmen. Für die geplante Informationsveranstaltung am kommenden Mittwoch in Bruckhof hat der Landrat sein Kommen zugesagt.

Die beiden Kreisräte Thomas Huber und Dr. Andreas Lenz sprechen sich gleichwohl gegen die nicht akzeptablen Planungen aus und wollen sich auch im Falle ihrer Wahl in den Landtag bzw. Bundestag für den Erhalt des Atteltals einsetzen.

Niedergesäß, Huber und Lenz sind sich sicher, dass alle im Landkreis Ebersberg verantwortlichen Politiker gemeinsam an einem Strang ziehen werden und damit solidarisch mit der betroffenen Bevölkerung sowie auch zum Schutz des wunderschönen Atteltals vorangehen werden.

Robert Niedergesäß
Thomas Huber
Dr. Andreas Lenz

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Dienstag, 09 April 2013 11:13

„Unser Wasser muss bayerisch bleiben“

Die EU-Kommission plante ursprünglich eine Konzessionsrichtlinie, nach der viele Kommunen ihre Wasserversorgung künftig nicht mehr direkt an ihre Stadtwerke vergeben dürfen, sondern erst europaweit ausschreiben müssen.

Bezirksrat Thomas Huber (CSU) unterstützt die Bürgerinitiative „Wasser ist ein Menschenrecht“ und hat bereits im Februar unter http://www.right2water.eu unterschrieben. Er ist nach wie vor der Ansicht, dass es keinerlei Bedarf für eine Öffnung der Trinkwasserversorgung für den internationalen Wettbewerb gibt. „Sicherer, zuverlässiger und bezahlbarer Zugang zu sauberem und sicherem Wasser ist für mich nicht verhandelbar und darf nicht aufs Spiel gesetzt werden“, so der CSU-Landtagskandidat.

„Das bayerische Trinkwasser muss bayerisch bleiben. Deshalb muss und wird sich die CSU auf allen Ebenen mit ganzer Kraft für die kommunale Trinkwasserversorgung einsetzen“, so Huber. Die Pläne der Europäischen Union, die bewährte bayerische Trinkwasserversorgung für internationale Großkonzerne zu öffnen, lehnt er strikt ab. Auch der CSU-Vorsitzende, Ministerpräsident Horst Seehofer betont: "Wir werden alles in die Waagschale werfen, um die bewährte kommunale Trinkwasserversorgung bei uns in Bayern zu erhalten. Trinkwasser ist unser Lebensmittel Nr. 1."

Um die Qualität des Trinkwassers auf höchstem Niveau zu erhalten, muss die Trinkwasserversorgung in der Hand der Kommunen bleiben. An der kommunalen Selbstverwaltung gerade in einem so elementaren und sensiblen Bereich wie der Trinkwasserversorgung dürfe nicht gerüttelt werden, so Huber. Eine europaweite Ausschreibung birgt nach Ansicht Hubers Gefahren für die Versorgungssicherheit, das Preis-Leistungs-Verhältnis, die Nachhaltigkeit und die Qualitätssicherung. Es darf keinen Ausverkauf unserer kommunalen Wasserversorgung an internationale Großkonzerne geben. Für Thomas Huber gibt es in der Frage keinen Kompromiss und stellt klar: „Hände weg von bestem bayerischen Wasser“.

4 Fakten zur bayerischen Trinkwasserversorgung
  1. 99 % aller bayerischen Haushalte sind an das öffentliche Versorgungsnetz angeschlossen.
  2. 2.350 Unternehmen stellen eine flächendeckende Versorgung im Freistaat sicher.
  3. In Deutschland haben wir die weltweit höchsten Qualitätsstandards für Trinkwasser.
  4. In anderen Ländern, wie Portugal und Großbritannien, hat die Privatisierung der Trinkwasserversorgung zu Preissteigerungen und Qualitätsverfall geführt.

 

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