Weiterer Baustein in der Palliativ- und Hospizversorgung im LKR

  • Montag, 13 November 2017 15:46
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Weiterer Baustein in der Palliativ- und Hospizversorgung im LKR (c) Albrecht E. Arnold pixelio

Die CSU will die Sterbebegleitung in der Gesundheitsregion Ebersberg verbessern und setzt sich daher für die mögliche Einrichtung eines stationären Hospizes im Landkreis ein. Landtagsabgeordneter Thomas Huber (CSU) und Kreisrätin Marina Matjanovski haben dazu einen Antrag für die CSU/FDP-Fraktion initiiert und erarbeitet und an den Landrat zur weiteren Behandlung in den zuständigen Kreisgremien geschickt.  Die FDP unterstützt das Vorhaben.
 
„Wir wollen in einer älter werdenden Gesellschaft mit vielen Singlehaushalten die Sterbebegleitung in einem Hospiz auch bei uns ermöglichen“, so der stv. CSU-Fraktionsvorsitzende Thomas Huber und Marina Matjanovski. Die Sterbebegleitung im Hospiz stelle die Geborgenheit in einer vertrauten Umgebung mit Familien und Freunden sicher. „Sterbende sollen so unabhängig und so selbstbestimmt wie möglich bis zum letzten Augenblick leben können!“, so die beiden CSU-Politiker. Eine angemessene Schmerzlinderung sowie eine medizinische, pflegerische, psychosoziale und spirituelle Begleitung seien dabei wichtig. Hospize sollen auch vor einer Übertherapie schützen. Die Bedürfnisse der erkrankten Personen und ihrer Angehörigen sollen dabei im Vordergrund stehen.
 
Der Antrag umfasst neben der Forderung an den Landkreis und die Gesundheitsregion Ebersberg, die rechtlichen und organisatorischen Voraussetzungen zur Einrichtung eines stationären Hospizes zu prüfen auch die Frage der Genehmigungsfähigkeit und der Übernahme der Betriebskosten. Insbesondere soll auch geprüft werden, ob die Bayerische Hospizstiftung sich an den Kosten eines Neubaus bzw. der Übernahme einer geeigneten Immobilie beteiligen würde. Weiterhin wird die Verwaltung aufgefordert, einen geeigneten Träger für ein stationäres Hospiz im Landkreis Ebersberg zu suchen und die notwendigen Gespräche aufzunehmen.

„Uns ist dabei wichtig, alle Beteiligten des Hospiz- und Palliativnetzes im Landkreis Ebersberg (wie z.B. den im Landkreis in der ambulanten Hospizarbeit überaus rührigen Christophorus-Hospizverein Ebersberg) sowie alle in Frage kommenden möglichen Träger von Hospizen (sind meist gemeinnützige Vereine, Kirchen und Stiftungen) einzubinden“, so Thomas Huber, an den der Wunsch schon öfter von verschiedener Seite herangetragen wurde.

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